(Herbert Zimmermann möge mir verzeihen, dass ich sein Zitat verwende.)
Ich durfte für jetzt zwei Monate ein Notebook der Firma Fujitsu im Rahmen eines Produkttest von trend.com auf Herz und Nieren testen. Zusammen mit mir waren wir insgesamt 50 Tester. Auf den vielen Nachbarblogs gab es mal mehr mal weniger zu lesen. Einige haben sich viel Arbeit gemacht, anderen war es anscheinend nur wichtig, das Notebook für zwei Monate zu besitzen. Wie dem auch sei: es sind viele interessante Berichte erschienen, die einen guten Überblick darüber geben, was das Notebook leistet, wie es beim Endverbraucher ankommt und wo die Schwächen liegen.
Jetzt sind die 50 Notebooks auf den verschiedenen Blogs verlost worden. Und zwar pro Blog eins. Das heisst, einer meiner Kommentatoren nennt jetzt “mein” Amilo sein Eigen.
Mein Fazit ist, dass das Notebook Fujitsu Amilo PI 3660 für unterwegs sicherlich ein paar Nummern zu groß und zu schwer ist. Aber dafür ist es eigentlich auch gar nicht konzipiert. Das Amilo soll ein Ersatz für den meistens doch sehr großen Desktop-PC sein, das mit entsprechend großem Monitor und Leistung diesen komplett ersetzt.
Aber wer benötigt so ein Notebook überhaupt?
Zunächst war ich von der Größe überwältigt. Ich hatte nur einen Aktenkoffer, in das das Gerät überhaupt passte und dann war auch kein Platz für andere Utensilien. Zudem musste auch ein Handtuch mit rein, damit das Notebook wenigstens etwas geschützt war. Im Laufe des Tests habe ich dann erfahren, dass so ein großes Notebook aber auch durchaus Sinn macht. Wenn man sich zum Beispiel den Versicherungsvertreter vorstellt, der auch ein kleines Büro in der Stadt betreibt. Dort kommt es durchaus vor, dass diese Räume durchaus mal das Ziel von Einbrechern werden. Wenn dort feste Desktop-PCs stehen, sind diese die längste Zeit dort gewesen. Das Amilo ist allerdings groß genug, um bequem zu arbeiten und dem Kunden auf dem großen Bildschirm etwas zu zeigen. Bei Abwesenheit wird das Gerät schnell in den Tresor oder Schrank geschlossen – wenn man es nicht gleich mitnimmt.
Auch für den Privatmann kann ein großes leistungsfähiges Notebook eine Alternative sein, wenn man im Wohnzimmer nicht immer den Rechner aufgebaut haben will. So verschwindet das Gerät im Schrank, wenn Gäste kommen und es steht kein großer Monitor unpassend in der ansonsten hübsch eingerichteten Wohnung und stört das Gesamtbild.
Ich selbst habe das Notebbok einmal zu einem Fotoauftrag mitgenommen, um es zu testen. So lange man das Amilo aufbaut und es nicht immer wieder herumtragen muss, kann man es auch dazu gebrauchen. Man braucht lediglich eine dem entsprechend große Tasche. Aber die fällt dann auch gar nicht mehr ins Gewicht, wenn man sowieso eine Blitzanlage, die Fotoausrüstung und anderes Gerät mitnehmen muss.
Eigentlich sollte auch noch ein Test erscheinen, den meine Tochter schreiben wollte. Nur leider liess sich ihr Spiel “Die SIMS 2″ nicht installieren. Ich habe sie absichtlich mal alleine machen lassen, aber offensichtlich funktioniert das Spiel nicht mit Windows 7 zusammen. Ich hätte zwar auch den Komatibilitätsmodus nutzen können, aber das habe ich erst zu spät rausgefunden. Schade. Aber immerhin konnte sie die Funktionallität der Webcam testen, die ich persönlich in einem Notebook für überflüssig halte. Aber für die diversen Foren und Chaträume, um mit ihren Freundinnen zu quatschen, scheint das eine nützliche Einrichtung zu sein.
Alles in Allem gibt es sicherlich Käufer für das Notebook. Den eigentlichen Zweck eines Notebooks, nämlich die Mobilität, bleibt beim Fujitsu Amilo durch Größe und Gewicht auf der Strecke. Das ist allerdings von Fujitsu auch nicht gewollt. Das Fujitsu Amilo PI 3660 kann durchaus als Desktopersatz herhalten. Tastatur und das Mauspad benötigen dann aber dringend einer Überarbeitung, denn die Verarbeitung der Taststur ist (zumindest bei meinem Exemplar) sehr schlecht und das Mauspad ist nicht wirklich brauchbar.
Es hat viel Spaß gemacht, das Notebook zu testen, ich bin ein wenig traurig dass ich es jetzt verlosen muss. Ich hätte mir gewünscht, Fujitsu hätte das Gerät seinen Testern für die Mühe überlassen (gerne auch gegen Zahlung eines kleinen Beitrags). Aber: dass das Gerät am Ende verlost wird, war mir bereits am Anfang klar, von daher soll das keine böse Kritik sein. – Zudem gehörte ich am Ende doch noch zu den glücklichen Testern: ich habe auf einem anderen Blog eins der Notebooks gewonnen.








Twitter Updates
14 Januar 2010 at 18:17
Bin ein wenig neidisch, der Test muss eine gute Zeit mit dem Notebook gewesen sein – nutze selber auch am liebsten Notebooks ..
Demnach, haben wollen
14 Januar 2010 at 22:02
Ich hatte ja schon in meinem Gewinnspielkommentar gesagt wie schade ich den fehlenden Sims 2 Beitrag fand aber jetzt im nachhinein ist es ja klar warum er fehlt.
Nochmals schönen dank für deine Beiträge, deinen Blog hatte ich fleissig im Feedreader verfolgt.