Nachdem mir mein Merkzettel letztes Mal schon viel Spaß gemacht hat, hier nun die zweite Ausgabe. Gute Unterhaltung.
Wer sich vor dem Kauf eines neuen Objektivs gerne informieren möchte, hat jetzt eine neue Möglichkeit. Objektive24 nennt sich die neue Seite, auf der man nicht nur den derzeit günstigsten (von Objektive24 ermittelten) Preis erfährt, man kann auch verschiedene Objektive miteinander vergleichen. Auch, wenn man sich noch nicht sicher ist, welches Objektiv man nun genau sucht, kann man sich alle infrage kommenden Linsen über ein Auswahlmenü anzeigen lassen. Die Seite ist wesentlich übersichtlicher, als die bei den Preissuchmaschinen, obwohl sie im Prinzip auch als solche herkommt. Zumindest im Moment finde ich die Übersicht sehr gut gelungen.
Auf seiner Webseite fragt Stefan Groenveld seine Leser, ob das Einmontieren eines Balls in ein Sportfoto eine erlaubte Veränderung des Bildes ist. Die Diskussion dort ist sehr interesssant. Ich selbst vertrete die Meinung, dass die Bildaussage durch eine digitale Veränderung keinesfalls verändert werden darf. Ansonsten sollte man einen entprechenden Hinweis am Bild anbringen. Dazu eignet sich die Kennzeichnung “[M]“, die auch von einigen Redaktionen benutzt wird. Allerdings zeigt dieses Zeichen lediglich an, dass ein Bild verändert wurde. Was genau gemacht wurde, erkennt man daran nicht.
Patricks Blog neunzehn72 hat auch schon drauf hingewiesen, aber ich finde die Idee so herrlich, das ich auch nochmal einen Hinweis darauf geben möchte. willsagen.de hat eine Methode vorgestellt, wie man seinen Sensor in der Digitalkamera mit handelsüblichen Bremsenreiniger reinigen kann. Und willsagen nutzt dazu nicht einfach eine alte Kamera, deren Wert nach der Behandlung eventuell gegen “Null” gehen könnte, nein wenn schon, dann muss es eine Leica M9 sein. Nun gut, muss jeder selbst entscheiden, ob er es nachmachen möchte – ich wäre da eher vorsichtig. Inzwischen hat willsagen auch einen Folgebeitrag gepostet, in dem die tadellose Funktion der M9 noch einmal bestätigt wird. Und sogar der Sensor ist richtig sauber.
(Übrigens: dass ich hier nur von “willsagen” spreche hat den Grund, dass ich leider keinen Namen auf der Webseite gefunden habe und im Impressum ein Hinweis auf die bestehende Rechtschutzversicherung steht. Und natürlich werde ich nicht DENIC bemühen, um den Namen zu finden – das darf man ja wohl auch gar nicht so ohne Grund.)
Nachdem ich beim letzten Mal auf eine etwas gewichtige Möglichkeit hingewiesen habe, das iPhone mit neuen Optiken zu bestücken, gibt es heute eine leichtere Variante. Olloclip hat ein Set auf den Markt gebracht, das ein Weitwinkel-, Macro- und Fisheyeobjektiv für das iPhone beinhaltet. Eine kleine leichte Alternative, wenn man etwas mehr aus seiner Immer-Dabei-Knipser holen möchte. Zu erhalten ist das Set u.a. bei Amazon* für derzeit 69,- €.
Ein Händler, bei dem ich auch gerne mal stöbere, ist enjoyyourcamera. Dort fand ich vorhin kleine aus Silikon gefertigte Armbänder*, die es für andere Gelegenheiten auch schon früher mal gab. Mit diesen hier kann man sich als Canon oder Nikon – Jünger outen. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen mit diversen geprägten Aufschriften. Macht schon was her, so ein weisses Armband mit dem roten “L”-Ring am Arm. Ich glaube, sowas muss ich mir auch mal schenken lassen.
Für die Stockfotografen unter euch hat Robert Kneschke die Bilder rausgesucht, die sich 2011 bei Fotolia am häufigsten verkauft haben. Vielleicht bekommt der eine oder andere da ja seine Inspiration fürs nächste Shooting. Roberts Blog Alltageinesfotoproduzenten ist übrigens auch sonst ein Tipp von mir für euren Feedreader.
Nachdem es mit dem neuen MacOS 10.7.x Probleme gab, hat Canon nun ein Update für die EOS-Software bereit gestellt. Damit soll jetzt die Funktionalität u.a. beim Tethered Shooting gewährleistet sein. Das Update findet ihr hier zum Download. Ich kann es selbst nicht testen, da ich eben aus diesen Gründen noch nicht auf das neue Betriebssystem gewechselt habe.
Ich arbeite gern und viel mit Adobe Lightroom. Beim Stöbern im Netz habe ich auf der Seite phototuts+ Interessantes gefunden. Dort stehen nicht nur 100 Presets zum Download bereit stehen, sondern dort wird auch erklärt, wie man selbst ein Preset erstellt und wie die Sets in Lightroom installiert werden. Man muss ja nicht alle Presets laden, aber einige sehen recht interessant aus – und sei es nur für eigene Experimente, um neue Sets zu erstellen. Die Seite ist auf Englisch, aber sehr verständlich geschrieben. Einziges Manko könnte sein, wenn man selbst eine deutsche Lightroom-Version einsetzt, muss man sich die englischen Menübegriffe raussuchen. Aber so schwer dürfte das nicht sein.
Lightroom 3 gibt es übrigens derzeit recht günstig. Wahrscheinlich, weil die Version 4 vor der Tür steht. Derzeit findet ihr es hier bei Amazon* für 118,90€, der frühere Preis betrug 296,31€. Das kann man durchaus als Schnäppchen bezeichnen.
So, das war es für dieses Mal. Es hat wieder Spaß gemacht, die gesammelten Links und Tipps in Schriftform zu bringen. Ich hoffe, es war für jeden interessant. Ein kleiner Hinweis in eigener Sache noch: Die mit einem Stern (*) gekennzeichneten Links sind Affliliate-Links, die mir den einen oder anderen Cent in meine Kasse spülen – sofern ihr darauf klickt und bei en Anbietern einkauft. Teurer wird das Produnkt dadurch aber natürlich nicht.
Continue reading...21 Januar 2012
Wie 221 andere habe auch ich dieses Jahr an der Blogparade von visuellegedanke.de teilgenommen.
Und er hat es tatsächlich geschafft! Insgesamt 222 Fotos wurden eingereicht und Martin hat die Galerie der besten Bilder 2011 auf seiner Webseite online gestellt.
Vielen Dank für diese Arbeit und allen anderen viel Spass beim Anschauen!
Continue reading...14 Januar 2012
Ich bin in der letzten Woche auf vielen Webseiten gewesen und habe mal einige Seiten gebookmarkt, die ich gerne – verbunden mit einigen eigenen Bemerkungen – hier vorstellen möchte. Sorry an alle Nikon-Fans: ich nutze Canon-Equipment, daher ist das manchmal etwas Canon-lastig.
Anfang des Jahres scheinen viele Unternehmen neue Produkte auf den Markt zu werfen. Canon kommt demnächst mit der EOS 1DX, Nikon schiebt die D4 nach. Über diese Kameras wurde schon viel in den diversen Blogs berichtet.
Allerdings las ich jetzt, dass Canon wieder einige Linsen aus dem Programm genommen hat. Laut Canonrumors gibt es das Canon EF 2,8/28 nicht mehr in den Preislisten. Zusammen mit diesem Objektiv fehlen wohl auch das Canon EF 2,5/50 compact macro und das Canon EF 2,8/135 softfocus. Bei letzterem kann ich es noch verstehen, denn den Effekt kann inzwischen jedes billige EBV-Programm. Wobei die Analogfraktion jetzt sicher laut aufschreit. Aber die wechseln ja – wie einige Blogberichte zeigen – inzwischen lieber in die Mittel- oder Großformatliga.
Rausgenommen hat Canon im letzten Jahr auch das wunderbare Canon EF 2,8/15 mm Vollformat-Fisheye. Ersetzt – soweit man davon sprechen kann – wurde es durch das Canon EF 4,0/8-15 L Fisheye-Zoom. Ich hatte das neue Zoom im letzten Jahr mal zum Testen kurz an meiner Kamera und ich war nicht so überzeugt. Zoomen vom kreisrunden Bild zum Vollformat passt meiner Meinung nach nicht zusammen. Entweder, ich will den kreisrunden Effekt oder Vollformat, da nehme ich dann das entspechende Objektiv und es passt. Ein Dazwischen ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Wer jetzt ein Vollformat-Fisheye als Festbrennweite haben möchte, muss auf dem Gebrauchtmarkt schauen – wo das Canon aber inzwischen sehr selten angeboten wird – oder auf Fremdhersteller zurückgreifen.
Das Canon EF 2,0/35 derzeit zu bekommen, scheint auch eine reine Glücksache zu sein. Die Händler haben lange Lieferzeiten, vermutlich wohl noch immer bedingt durch die Naturkatastrophe in Japan. Es soll aber laut Canonrumors ein neues Canon EF 1,8/35 in den Startlöchern stehen. Wenn es stimmt, kann ich nur hoffen, dass es nicht ebenso schlecht ist, wie das Canon EF 1,8/28. Letzteres habe ich nach drei Monaten wieder abgestossen.
Bitte in diesem Zusammenhang beachten, dass Canonrumors keine offizielle Seite von Canon ist und es sich dabei erst mal um Vermutungen handelt, die nicht bestätigt sind. Allerdings sind die Meldungen dort oft schon recht nahe an der Realität.
Viele haben ihre Webseiten bei ebuzzing (früher WIKIO) gemeldet und verfolgen das Ranking ihrer Seiten. Auch auf meiner Seite hier findet ihr rechts in der Leiste den aktuellen Rang meiner Webseite. Die Webseite www.koeln-format.de hat jetzt mal in einem interessanten Artikel dargelegt, wie man seine Seite möglicherweise pushen kann. Es verwundert danach nicht, warum einige Seiten höher angesiedelt sind, als die Seiten, die man selbst eigentlich oben vermutet. Die Beobachtungen sind natürlich nicht wissenschaftlich untersucht, aber dennoch schon recht interessant.
Jörg Langer hat offensichtlich herausgefunden, wie man als Fotograf einem Burn-out vorbeugen kann. Natürlich ist das nicht so ganz ernst gemeint, man möchte ja den Menschen, die tatsächlich an dem Syndrom leiden, nicht zu nahe treten. Aber versuchen kann man den Tipp ja mal. Auch sonst ist der Blog von Jörg sehr lesenswert.
Photowalkingmunich vermeldet, das es die für iPhone und iPad sehr beliebte App Snapseed jetzt auch für den Mac gibt. Zu finden ist die App über den AppStore über das Applemenü. Während man mit Glück die App für iPhone und iPad oft auch mal umsonst bekommt, schlägt die App für den Mac mit 15,99€ zu Buche. Naja, eigentlich ist das immer noch günstig, aber im Verhältnis zu anderen Apps…
In meiner vor-iPhone-Zeit habe ich die Leute belächelt, die ständig Bilder mit der Handykamera aufgenommen über instagram oder anderen Services in die Welt geschickt haben. Ich dachte, dass ich das nicht brauche. Inzwischen hat sich meine Meinung etwas geändert. Ich renne jetzt zwar nicht rum und mache alle Bilder mit dem iPhone, aber als Schnappschusskamera oder digitales Notizbuch, um z.B. eine tolle Location zu dokumentieren, ist das durchaus nützlich. Und zusammen mit GPS und Google Earth findet man den Ort auch wieder.
Der Stilpirat Steffen Böttcher hat in seinem letzten Urlaub die Nutzung des iPhone als Fotoapparat dann auf die Spitze getrieben und seine Urlaubsbilder komplett mit dem iPhone geschossen. Den Bericht dazu, findet ihr auf seinem Blog.
Passend dazu bin ich bei photojojo auf einen Adapter für das iPhone gestossen. Damit ist es dann möglich, seine Canon- oder Nikon-Objektive an das iPhone adaptieren. Naja, ob das dann der leichten Fotoausrüstung im Urlaub entgegen kommt, ist dann doch eher fraglich. Auch der Preis von 249,- $ (derzeit rund 195,- €) ist nicht wirklich günstig. Dennoch sind die Adapter zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ausverkauft. Bedarf scheint also wohl zu bestehen.
Eine nette App für das iPad ist mir noch aufgefallen. Mit Hilfe dieses Programms kann man sein iPad in eine Softbox verwandeln. Inwieweit das Licht kalibriert ist oder welche Farbtemperatur das iPad ausstrahlt, geht leider nicht aus der Beschreibung hervor.
Auf den Artikel über die Kindergartenfotografie bei Köln-Format wurde schon öfter in anderen Blogs oder Twitter hingewiesen. Aber auch die sich anschliessende Diskussion finde ich äusserst spannend und daher auch hier nochmal der Link dorthin. Interessant aber auch, dass sich die Autorin über (auch meiner Meinung nach berechtigte) Hinweise auf teilweise etwas unscharfe Bilder etwas leicht verärgert in einem Update und den Kommentaren äussert. In einem Artikel, in dem sie selbst die Kindergartenfotografen kritisiert. Nagut – davon abgesehen kann ich dem Artikel aber nur zustimmen. Wenn ich sehe, was im Bereich der Kindergarten- und Schulfotografie so abgeliefert wird, kann man manchmal nur den Kopf schütteln.
Soweit erst mal meine kleine Auswahl mit einigen Links. Ich weiß noch nicht, ob ich das jetzt regelmässig im Blog mache, aber erst mal hat mir persönlich das Zusammenstellen viel Spass gemacht. Natürlich freue ich mich auch über ein Feedback. Continue reading...
3 Februar 2012
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