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Blogparade, die zweite: Euer bestes Foto 2011

21 Januar 2012

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Wie 221 andere habe auch ich dieses Jahr an der Blogparade von visuellegedanke.de teilgenommen.

Und er hat es tatsächlich geschafft! Insgesamt 222 Fotos wurden eingereicht und Martin hat die Galerie der besten Bilder 2011 auf seiner Webseite online gestellt.

Vielen Dank für diese Arbeit und allen anderen viel Spass beim Anschauen!

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Blogparade – Mein bestes Foto 2011

2 Januar 2012

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Martin Wolf ruft – und viele folgen. Ich auch.

Martin hat auf seinem Blog wie in den letzten Jahren auch, erneut dazu aufgerufen, das persönlich beste Bild 2011 bis zum 08. Januar 2012 rauszusuchen und zu veröffentlichen. Martin wird die Ergebnisse dann in einer Galerie präsentieren.

Ich habe daher mein Archiv auch durchsucht und viele Bilder gefunden, die mein persönliches Lieblingsbild darstellen könnten. Schade ist nur, dass ich einige hier nicht zeigen darf, denn wie sicherlich bekannt ist, arbeite ich als hauptberuflich ziviler Fotograf für die Bundeswehr und da kann ich die Bilder leider nicht einfach in der Öffentlichkeit zeigen. Da ich aber natürlich auch noch fotografiere, wenn ich mal nicht im Dienst bin, fallen da zum Glück auch viele Bilder an.

Fotografisch war ich letztes Jahr oft unterwegs. Manchmal für mich, aber auch oft für Agenturen. Bilder von Fußballspielen gibt es ebenso, wie die meiner heimlichen Leidenschaft, dem Kitesurfen. Da gibt es natürlich auch gute Bilder, aber irgendwie passt da keins als mein persönliches Highlight.

Ich habe dann lange überlegt, welches Bild denn nun wirklich mein bestes Foto 2011 war. Letztendlich habe ich mich nicht zu einem Auftragsbild entschieden, sondern zu einem Foto, das einfach so beim Spaziergang entstanden ist. Das ausgewählte Bild ist für mich ein Symbolbild meiner eigenen fotografischen Neuorientierung.

Ich habe mir für 2012 vorgenommen, fotografisch einige Veränderungen vorzunehmen. Meine Anstellung als Fotograf ernährt mich und meine Familie zwar gut, aber irgendwie möchte ich mich auch gerne mal wieder in andere Bereiche rein. Angebote, auf Hochzeiten zu fotografieren habe ich lange nicht angenommen, aber mich juckt die neue reportageartige Begleitung einer Hochzeit ungemein. Und wie einige wissen, habe ich über 20 Jahre als Pressefotograf gearbeitet, so dass ich mir so etwas durchaus auch zutraue.

Daneben möchte ich auch gerne mal meine Arbeiten in einer Ausstellung zeigen. Sei es virtuell, in einer “echten” Galerie oder wo auch immer sich mal eine Gelegenheit bietet. Priorität hat daher im Moment meine eigene Webseite, an der ich zusammen mit einem Freund mit Hochdruck arbeite, um zumindest die virtuelle Galerie endlich fertig zu stellen.

Das sind jetzt nur einige Baustellen, die ich derzeit bearbeite. Viele Ideen schwirren noch in meinem Kopf und einige sind auch schon etwas konkreter zu Papier gebracht worden.

Und genau das symbolisiert mein “Bestes Foto 2011″:
Ich weiss wo ich herkomme, habe aber im Moment vielleicht auch noch zu viele verschiedene Ziele. Ich bin daher auch selbst gespannt, für welches ich mich dann Ende 2012 entschieden haben werde.

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Das Foto wurde in Lightroom lediglich in Kontrast und Helligkeit angepasst. Ansonsten habe ich keinerlei Bearbeitungen daran vorgenommen. Es ist übrigens aufgenommen mit einem iPhone…

Kleiner Tipp: wer schon sein Lieblingsbild bei visuellegedanken.de einreicht, kann das eigentlich auch gleich noch bei BlogTimes machen. Denn dort kann man mit seinem besten Foto auch noch einen LG 23″-Monitor gewinnen. Der Wettbewerb geht bist zum 18. Januar 2010.

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“Abenteuer Fotografie. Aus dem Logbuch eines Fotografen” – Steffen ‘Stilpirat’ Böttcher

28 Dezember 2011

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Vieles hatte ich schon gehört und gelesen von Steffens “Stilpirat”- Logbuch und war mächtig neugierig geworden. Nun habe ich von meinem Sohn zu Weihnachten auch “mein” Exemplar erhalten.

Ich hatte das Vergnügen, mit Steffen auf der Rückfahrt von der Photokina 2010 nach Hamburg im Abteil zu sitzen. Ich war beeindruckt von seiner Art und kann gut nachvollziehen, wie er auf einer Bühne oder bei einem Workshop rockt. Ein Workaholic im positiven Sinne, der Fotografie liebt und lebt. Und genau das merkt man auch, wenn man sein Buch liest. Ich habe mich mehrere Male gezwungen, das Buch einfach zur Seite zu legen, um es nicht in einem Rutsch zu lesen. Ich wollte das Gelesene auch mal wirken lassen. Ausserdem sind die Weihnachtsfeiertage ja auch etwas länger, sodass man was für mehrere Tage davon hat.

Natürlich – und das liegt in der Natur der Sache – kann man nicht mit allem übereinstimmen, was der Stilpirat so schreibt. Ich würde niemals eine Fototechnik verurteilen oder ganz ablehnen, nur weil man sich selbst daran satt gesehen hat oder aber vielleicht sogar falsch anwendet. Jede Technik hat ihre Berechtigung und ist – für sich gesehen und bei massvoller Nutzung zur richtigen Gelegenheit – ein Stilmittel, das tatsächlich aus einem durchschnittlichen Bild ein etwas besseres macht. Nur übertreiben (wie z.B. oft im Falle HDR) sollte man es nicht, da sind wir uns einig.

Bei vielen Geschichten und Anekdoten in dem Buch möchte ich gerne den “Zitat-Button” drücken und einen Kommentar hinterlassen. Aber halt – das ist ein Buch, da geht es nicht – leider. Viele Sätze möchte ich kommentieren oder mit meinen eigenen Erfahrungen ergänzen. In einigen Ausführungen habe ich mich auch selbst erkannt, einiges sogar genauso erlebt, wie Steffen. Es kribbelt in den Fingern, seine eigene ganz persönliche Geschichte auch aufzuschreiben. Und wenn ich ehrlich bin, liegen schon seit sehr langer Zeit viele kleinere Artikel auf meinem Rechner als Artikel für meinen Blog, die bereits eine Grundlage dazu bilden können. Und ich bin mir sicher, dass es auch vielen anderen Fotografen so geht.

Leider habe ich aber auch einen kleinen Wermutstropfen. Zum Ende hin habe ich den Eindruck, dass die letzten Passagen noch schnell hingeschrieben wurden und unterscheiden sich vom Stil der vorangegangenen Kapitel deutlich. Die Spannung, das Interessante ist plötzlich weg und ich hatte den Eindruck, dass das Buch jetzt endlich fertig werden sollte – oder musste. Da fehlt mir etwas der Stilpirat-Stil. Aber vielleicht geht es ja nur mir so.

Nichtsdestotrotz bekommt das Buch von mir eine absolute Leseempfehlung für jeden Fotointeressierten. Aber auch andere dürfen da gerne reinlesen, das kann ja nie schaden. Über eines sollte man sich aber im Klaren sein: Kapitel für Kapitel lesen und dann weglegen, geht nur mit Zwang. Am Besten ist es, man setzt sich mit dem Buch und einem Glas Wein (oder einem anderen bevorzugten Getränk) in seine Leseecke und lässt sich nicht mehr stören.

Steffens ebenfalls sehr lesenswerten Blog findet ihr unter www.stilpirat.de. Dort könnt ihr auch sehen, wo seine nächsten Workshops stattfinden, um ihn vielleicht auch mal live zu erleben.

“Abenteuer Fotografie. Aus dem Logbuch eines Fotografen
Steffen “Stilpirat” Böttcher (Autor)

Gebundene Ausgabe: 209 Seiten
Verlag: Galileo Design; Auflage: 1 (28. November 2011)
ISBN-13: 978-3836218214
Größe: 23,4 x 17,6 x 2 cm
Preis: 19,90 €

Weitere Informationen und Leseprobe auf der Verlagsseite von Galileo Design.

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