Archive | Fotozubehör RSS feed for this category

Merkzettel und Linktipps (2)

3 Februar 2012

0 Comments

Nachdem mir mein Merkzettel letztes Mal schon viel Spaß gemacht hat, hier nun die zweite Ausgabe. Gute Unterhaltung.

Objektivvergleiche bei objektive24.de

Wer sich vor dem Kauf eines neuen Objektivs gerne informieren möchte, hat jetzt eine neue Möglichkeit. Objektive24 nennt sich die neue Seite, auf der man nicht nur den derzeit günstigsten (von Objektive24 ermittelten) Preis erfährt, man kann auch verschiedene Objektive miteinander vergleichen. Auch, wenn man sich noch nicht sicher ist, welches Objektiv man nun genau sucht, kann man sich alle infrage kommenden Linsen über ein Auswahlmenü anzeigen lassen. Die Seite ist wesentlich übersichtlicher, als die bei den Preissuchmaschinen, obwohl sie im Prinzip auch als solche herkommt. Zumindest im Moment finde ich die Übersicht sehr gut gelungen.

“Schlimme Bildmanipulation”

Auf seiner Webseite fragt Stefan Groenveld seine Leser, ob das Einmontieren eines Balls in ein Sportfoto eine erlaubte Veränderung des Bildes ist. Die Diskussion dort ist sehr interesssant. Ich selbst vertrete die Meinung, dass die Bildaussage durch eine digitale Veränderung keinesfalls verändert werden darf. Ansonsten sollte man einen entprechenden Hinweis am Bild anbringen. Dazu eignet sich die Kennzeichnung “[M]“, die auch von einigen Redaktionen benutzt wird. Allerdings zeigt dieses Zeichen lediglich an, dass ein Bild verändert wurde. Was genau gemacht wurde, erkennt man daran nicht.

Sensorreinigung mit Bremsenreiniger

Patricks Blog neunzehn72 hat auch schon drauf hingewiesen, aber ich finde die Idee so herrlich, das ich auch nochmal einen Hinweis darauf geben möchte. willsagen.de hat eine Methode vorgestellt, wie man seinen Sensor in der Digitalkamera mit handelsüblichen Bremsenreiniger reinigen kann. Und willsagen nutzt dazu nicht einfach eine alte Kamera, deren Wert nach der Behandlung eventuell gegen “Null” gehen könnte, nein wenn schon, dann muss es eine Leica M9 sein. Nun gut, muss jeder selbst entscheiden, ob er es nachmachen möchte – ich wäre da eher vorsichtig. Inzwischen hat willsagen auch einen Folgebeitrag gepostet, in dem die tadellose Funktion der M9 noch einmal bestätigt wird. Und sogar der Sensor ist richtig sauber.
(Übrigens: dass ich hier nur von “willsagen” spreche hat den Grund, dass ich leider keinen Namen auf der Webseite gefunden habe und im Impressum ein Hinweis auf die bestehende Rechtschutzversicherung steht. Und natürlich werde ich nicht DENIC bemühen, um den Namen zu finden – das darf man ja wohl auch gar nicht so ohne Grund.)

Olloclip: Weitwinkel, Makro und Fisheye für’s iPhone

Nachdem ich beim letzten Mal auf eine etwas gewichtige Möglichkeit hingewiesen habe, das iPhone mit neuen Optiken zu bestücken, gibt es heute eine leichtere Variante. Olloclip hat ein Set auf den Markt gebracht, das ein Weitwinkel-, Macro- und Fisheyeobjektiv für das iPhone beinhaltet. Eine kleine leichte Alternative, wenn man etwas mehr aus seiner Immer-Dabei-Knipser holen möchte. Zu erhalten ist das Set u.a. bei Amazon* für derzeit 69,- €.

Zeige mir Deinen Arm und ich sagen Dir, womit Du fotografierst

Ein Händler, bei dem ich auch gerne mal stöbere, ist enjoyyourcamera. Dort fand ich vorhin kleine aus Silikon gefertigte Armbänder*, die es für andere Gelegenheiten auch schon früher mal gab. Mit diesen hier kann man sich als Canon oder Nikon – Jünger outen. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen mit diversen geprägten Aufschriften. Macht schon was her, so ein weisses Armband mit dem roten “L”-Ring am Arm. Ich glaube, sowas muss ich mir auch mal schenken lassen. ;-)

Fotolias meistverkaufte Bilder

Für die Stockfotografen unter euch hat Robert Kneschke die Bilder rausgesucht, die sich 2011 bei Fotolia am häufigsten verkauft haben. Vielleicht bekommt der eine oder andere da ja seine Inspiration fürs nächste Shooting. Roberts Blog Alltageinesfotoproduzenten ist übrigens auch sonst ein Tipp von mir für euren Feedreader.

Canon-Utilities unter MacOS 10.7.x

Nachdem es mit dem neuen MacOS 10.7.x Probleme gab, hat Canon nun ein Update für die EOS-Software bereit gestellt. Damit soll jetzt die Funktionalität u.a. beim Tethered Shooting gewährleistet sein. Das Update findet ihr hier zum Download. Ich kann es selbst nicht testen, da ich eben aus diesen Gründen noch nicht auf das neue Betriebssystem gewechselt habe.

Lightroom Presets und Anleitungen

Ich arbeite gern und viel mit Adobe Lightroom. Beim Stöbern im Netz habe ich auf der Seite phototuts+ Interessantes gefunden. Dort stehen nicht nur 100 Presets zum Download bereit stehen, sondern dort wird auch erklärt, wie man selbst ein Preset erstellt und wie die Sets in Lightroom installiert werden. Man muss ja nicht alle Presets laden, aber einige sehen recht interessant aus – und sei es nur für eigene Experimente, um neue Sets zu erstellen. Die Seite ist auf Englisch, aber sehr verständlich geschrieben. Einziges Manko könnte sein, wenn man selbst eine deutsche Lightroom-Version einsetzt, muss man sich die englischen Menübegriffe raussuchen. Aber so schwer dürfte das nicht sein.

Lightroom 3 gibt es übrigens derzeit recht günstig. Wahrscheinlich, weil die Version 4 vor der Tür steht. Derzeit findet ihr es hier bei Amazon* für 118,90€, der frühere Preis betrug 296,31€.  Das kann man durchaus als Schnäppchen bezeichnen.

So, das war es für dieses Mal. Es hat wieder Spaß gemacht, die gesammelten Links und Tipps in Schriftform zu bringen. Ich hoffe, es war für jeden interessant. Ein kleiner Hinweis in eigener Sache noch: Die mit einem Stern (*) gekennzeichneten Links sind Affliliate-Links, die mir den einen oder anderen Cent in meine Kasse spülen – sofern ihr darauf klickt und bei en Anbietern einkauft. Teurer wird das Produnkt dadurch aber natürlich nicht.

Continue reading...

Rezension: Oliver Gietl – Fotografieren im Studio

8 Dezember 2010

1 Comment

Wie arbeitet ein Fotograf im Studio? Was für Technik setze ich ein und wie erarbeite ich meine Lichtführung nach meinen Vorstellungen? Fragen, die sich einem Anfänger (und auch manchem Profi), der gerade mit seinem eigenen Studio beginnt, stellen. Das Buch von Oliver Gietl, selbst Fotograf mit eigenem Studio, führt Schritt für Schritt in die Arbeit in einem Studio ein.

Dem Rundgang durchs Studio, mit Vorstellung der verschiedenen Blitzköpfe, Stative, Aufheller usw. gehört der Beginn des Buches. Der Fotograf erfährt hier, was ein Blitzgenerator ist, wozu Reflexschirme notwendig sind und wie man ohne sinnvolle Planung viel Geld für Geräte ausgeben kann, die man letztendlich nur als Staubfänger in der Ecke stehen hat. Aber auch der Hinweis auf ein Low-Budget-Heimstudio fehlt nicht.

Der zweite Teil befasst sich mit der Planung eines Foto-Shooting, das im Prinzip mit der eigentlichen Arbeit im Studio nicht viel zu tun hat, aber für die Vorarbeiten essentiell wichtig ist. Dieser Abschnitt gehört einfach in ein gutes Lehrbuch über Studiofotografie, denn allzu oft werden vermeintliche Kleinigkeiten vergessen, die anschließend am Set für Verzögerungen oder im schlimmsten Fall sogar zum Abbruch eines Shootings führen können.

Über Lichtskizzen, das erste Mal im Studio, über verschiedene Workshops zu Portrait oder Fashion-Shootings geht Oliver Gietl detailliert auf Probleme ein, gibt Hilfestellung und geizt daneben aber auch nicht mit eingeworfenen kurzen Hinweisen, Informationen und Tipps, die in der Praxis eingesetzt bei der Arbeit zwischen Modell und Fotograf – insbesondere für Anfänger – sehr hilfreich sind.

Dass mit der Studioarbeit ein Foto-Shooting noch nicht beendet ist, wird im letzten Abschnitt klar. Hier geht Oliver Gietl kurz auf die Dateisicherung und Retusche der Aufnahmen ein. Über die Portrait-Retusche gibt es inzwischen viele gute Bücher oder Video-Workshops bei YouTube oder anderen, so dass dieser Abschnitt nur kurz angerissen wird. Es reicht aber, um einen ersten Eindruck über diese Schritte zu erhalten. Abgerundet wird das Buch durch eine beigelegte DVD mit einigen ausgewählten Workshops zum Thema People und Portrait. Dort findet man auch Trialversionen von Adobe Photoshop und Lightroom.

Mit Hilfe eines im Buch abgedruckten Zugangscodes kann man außerdem auf der Webseite www.galileodesign.de das Buch registrieren um dann auf Bonus-Angebote zugreifen zu können. Über den Sinn dieses Angebots bin ich mir nicht wirklich im Klaren. Warum soll ich z.B. online ein Buch nach Stichworten durchsuchen, wenn es doch vor mir liegt? Eigentlich hatte ich zunächst gedacht, dass ich dort Beispieldateien und Ergänzungen finde, aber so ist dieser Service dann für mich doch nutzlos. Das ist allerdings auch der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen kann.

Oliver Gietls Buch „Fotografieren im Studio“ ist sehr gut für einen Fotografen, der mehr über die Arbeit im Studio erfahren will oder plant, sein erstes eigenes Studio einzurichten. Es eignet sich durchaus, es beim „ersten Mal“ im Studio griffbereit zu haben, um schnell noch einmal etwas nachzulesen. (Geduldige Modells vorausgesetzt.). Auf alle Fälle für einen Studio-Neuling eine sehr lohnenswerte Anschaffung und vielleicht auch ein Tipp für das Weihnachtsfest.

Ihr findet das Buch unter anderem bei Amazon oder auf der Verlagsseite.

Rezension: Oliver GIETL – Fotografieren im Studio
Galileo Design
Galileo Press, Rheinwerkallee 4
53227 Bonn
ISBN 978-3-8362-1410-0

Hardcover, 229 Seiten (+ 6 Seiten Verlagswerbung), 39,90 €

Continue reading...

· LowePro Vertex 200

23 August 2009

Kommentare deaktiviert

Mein derzeitiger Fotorucksack ist ein MiniTrekker von LowePro. Klein, handlich und bisher hat er sich sehr bewährt. Es passen alle notwendigen Gerätschaften hinein, die ich für meine Fototouren benötigte. Extrafächer für Karten, Akkus, Tücher usw sind reichlich vorhanden und auch die Bedienung ist schnell und sicher. Zudem sorgt ein Extra-Überzug unter der Tasche für zusätzlichen Schutz bei Regen oder Spritzwasser, was ich z.B. beim Kite-Surfen sehr nützlich fand. (weiterlesen …)

Continue reading...