Kann man ein großartiger Fotograf mit Hilfe eines Buches werden?

Ein sehr gut klingender Titel lässt einen schon aufhorchen: „Wie man ein gro√üartiger Fotograf wird“ – Wer will nicht ein gro√üartiger Fotograf werden? Ein Titel, der neugierig macht und vor allem auch schon beim Lesen suggeriert, dass hier jemand mit hohem Sachverstand und Wissen von der Materie seine persoenlichen Erfolgsgeheimnisse verrät.
√úber Dr. Martina Mettner habe ich von Fotografenkollegen schon einige gute Dinge gehoert. Sie arbeitet als Fotoconsultant, was so viel bedeutet, dass sie sich mit Fotografen zusammensetzt, deren Portfolio und die Arbeitsweise analysiert um dann gemeinsam Wege erarbeitet, sich beruflich weiter zu entwickeln oder neu zu orientiert. Daneben betreibt Dr. Mettner einen Fotoblog www.fotofeinkost.de

Ihr Wissen hat sie in ihrem Buch¬† zusammen getragen und will damit jetzt angehende Fotografen – und vielleicht auch schon im Berufsleben stehende – an die Hand nehmen, um sie zu ebensolchen „gro√üartigen“ Fotografen zu erziehen.

Zugegeben: die Ansätze sind gut. Es macht tatsächlich keinen Sinn, mit der Kamera loszuziehen, Bilder zu machen und dann hoffen, dass sie sich verkaufen. Eine gute Planung ist das Wichtigste an einer erfolgreichen Arbeit als professioneller Fotograf. Aber auch als Amateur darf man sich diesen Tipp gerne verinnerlichen, denn auch der soll sich über tolle Bilder freuen. Und die Verwandtschaft, die die Bilder in Präsentationen ansehen muss, wird sicherlich auch viel lieber interessante Bilder sehen, als „Tante Clara vor dem Eiffelturm“, „Tante Clara vor dem Louvre“ oder „Tante Clara (rechts) mit einem Schwein“.

Ebensowenig muss man laut ihrem Rat nicht in die Ferne ziehen, um gute Bilder zu machen. Motive gibt es vor Ort genug – da stimme ich voll und ganz zu. Allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, warum sich die Autorin selbst nicht daran hält und ihr Buch zu mindstens 50% mit Bildern aus dem fernoestlichen Raum schmückt. Die – gelegentlich unbeholfen wirkenden – Bildunterschriften erwecken zudem den Anschein, dass mit irgendwelchen Begründungen die Bilder noch schoengeredet werden sollen.¬† Ein Bild, das dem Leser erst erklärt werden muss, damit der es versteht, ist kein gutes Bild.
Auch ist es wohl einfacher, Personen aus Fernost abzubilden. Ob die unbekannte Touristin vor dem gro√üen Buddha weiss, dass sie in einem Buch veroeffentlich wurde? Wobei man vom Buddha in diesem Beispiel auch eigentlich gar nichts sieht. Einzig ein roter Schal jener unbekannten Touristin leuchtet einem entgegen. Das wird dann von ihr mit dem „beliebten roten Akzent im Bild“ begründet. Da frage ich mich: Bei wem beliebt? Auf solche ablenkenden Accessoires zu verzichten ist in der Regel besser.

Ohnehin sind die meisten im Buch verwendeten Bilder nicht mal Durchschnitt – sie sind einfach nur schlecht. Die paar guten Bilder sind schwarzweisse Landschaften oder vorher offensichtlich gut geplante Menschenportraits. Es ist schon paradox, dass jemand, der uns das Fotografieren erklären will, solche schlechten Beispiele verwendet. Und ich kann und will mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Absicht sein soll. Das wäre ein Schuss, der nach hinten losgeht.

Auch das Layout überzeugt mich nicht. Ein magentafarbenes Buch mit weichem Stoffeinband wirkt nicht wirklich professionell. Allein durch die Farbe wird das Buch sicherlich nicht den Weg in mein Bücherregal finden. Und wenn dann auch noch eine gelbgrüne Schrift darauf prangt, erst recht nicht. Auch ein Buchprojekt will anständig geplant werden – wie ein Fotoprojekt. Und dazu gehoeren nun mal auch Profis, die mithelfen. Was man optisch falsch machen kann, das sieht man am vorliegenden Exemplar.

Wie schon erwähnt, moechte Dr. Mettner die Fotografen davon überzeugen, dass man seine Bilder plant, wenn man professionell Bilder vermarkten will. Als Fotograf ist man immerhin zu einem nicht unerheblichen Zeitanteil mit administrativen Dingen beschäftigt. Und je genauer und intensiver man diese Dinge angeht, umso besser ist am Ende das Ergebnis. Das ist ein Fakt, den man nicht übersehen darf, will man als professioneller Fotograf Erfolg haben. Aber braucht es dazu ein 132 Seiten starkes Buch? Vielleicht. Aber nicht so eines, wie es hier vorliegt. Geschrieben von einem im Berufsleben stehenden Profi mit konkreten Beispielen aus seiner (oder ihrer) täglichen Arbeit, den Umgang mit Kunden und die Umsetzung der Aufgaben würde dem Leser inhaltlich wesentlich mehr bringen.

Zunächst beschäftigt sich das Buch mit Banalitäten. Da wird auch schon mal aus einem anderen Buch zitiert, ohne, dass man es auf dem ersten Blick so richtig merkt (Seite 60). Erkannt hatte ich es erst, als auf Bilder von Seiten verwiesen wurde, die das¬† vorliegende Buch gar nicht hat. Ich habe zudem beim Lesen der ersten Buchhälfte immer wieder darauf gewartet, wo denn nun das eigentliche Buch beginnt. Wann kommen denn nun die gro√üartigen Tipps, die einem versprechen, ein ebenso gro√üartiger Fotograf zu werden?

Erst im zweiten Teil geht Frau Dr. Mettner ein wenig darauf ein, beschänkt sich aber da auch auf einfache Fotoprojekte, wie das im Schwimmbad mit ebenso einfachen und nichts sagenden Bildern. Und ein schlechtes Bild wird auch durch eine schlechte Bildunterschrift nicht besser. Mag sein, dass die Bilder vielleicht im Ganzen besser wirken, aber so jedenfalls nicht.

Eine Reportage oder Fotoprojekt muss vorbereitet werden. Da führt kein Weg dran vorbei. Aber das Buch verzettelt sich teilweise in Details, mit denen ein Fotograf letztendlich nun absolut nichts zu tun hat.
Da sind z.B. die Arbeitssicherheit oder der Hygiene beim Fotografieren in einem Unternehmen. Wenn der zu fotografierende Betrieb sich nicht daran hält, dann hat er selbst schuld, wenn später so etwas zu √Ñrger mit der Berufsgenossenschaft führt. Selbstverständlich muss dieses Thema im Vorgespräch mit dem Betrieb angesprochen und auf die Problematik hingewiesen werden – verantwortlich ist letztendlich aber das Unternehmen und nicht der Fotograf. Und ich werde als Fotograf meine Bilder auch nicht dem Unternehmen zur Zensur Freigabe vorlegen (von wenigen Ausnahmen abgesehen, Stichwort Werkspionage). So viel gegenseitiges Vertrauen muss vorhanden sein, dass man einem Fotografen unterstellen darf, sein Handwerk zu verstehen – zumindest einem (angehenden) Profi.

Mit Erzählungen aus dem eigenen fotografischen Wirken versucht die Autorin den Leser immer wieder in ihre Geschichte rein zu ziehen. Das gelingt manchmal sehr gut, dann kann man nachvollziehen, welche Problemen vor Ort auftreten koennen, auch wenn man ein Fotoprojekt noch so gut vorbereitet hat. Leider verirren sich die Beschreibungen immer wieder in zu viel Selbstdarstellung, anstatt dem interessieren Leser eine Antwort auf die Frage nach einem gro√üartigen Fotografen zu geben. Das Buch beinhaltet eine reichliche Fülle von Hinweisen, wie man besser fotografiert. Viele Tipps und Vorschläge verstecken sich aber häufig in zu viel Text und nebensächlichen Ausführungen. Sie zu finden strengt an und lässt das Buch nach einiger Zeit des Lesens langatmig und ebenso langweilig werden. Ich habe es nicht geschafft, es in einem Zug zu lesen, wie es mir mit anderen Büchern oft ohne Probleme gelingt. Zu oft musste ich Absätze noch einmal überlesen oder aber einige Seiten zurückblättern, um zu schauen, worum es eigentlich geht.

Muss man diese Buch nun wirklich besitzen?
Wenn man etwas auffälliges im Bücheregal stehen haben moechte: unbedingt! Wenn man daraus lernen moechte: bedingt. Als Einsteiger in die professionelle Fotografie ist es durchaus geeignet, ein wenig von der Arbeitsweise und Problemen bei Fotoprojekten zu erfahren. Leider sind die im Buch aufgezeigten Vorschläge zu spärlich, als dass man dadurch auch gleich ein gro√üartiger Fotograf wird, wie es der Buchtitel vollmundig verspricht. Ein echtes Projekt von der Idee bis zur Präsentation sucht man leider vergebens. Schon alleine damit hätte man das komplette Buch füllen koennen.

Mein Fazit: für Amateure ist es nett, ein Exemplar zu besitzen – man muss aber nicht. Wer es liest, sollte sich aber von den Bildbeispielen besser fern halten. Wer nun wirklich erwartet, der reisserische Titel macht den Leser am Ende tatsächlich zu einem gro√üartigen Fotografen, der sieht sich getäuscht. Aber etwas anderes habe ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Nur ein Meister kann einem Lehrling in seinem Handwerk wirklich etwas beibringen.

Ich habe hier meine Kritik aus der Sicht eines Profis geschrieben. Gerne würde mich auch eine Meinung eines Amateurs interessieren, der tatsächlich jetzt erst vor hat, mit professioneller Fotografie seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich stelle mein Exemplar und den Platz hier im Blog dafür gerne zur Verfügung.

Mein alter Chefredakteur hat mir beigebracht, immer auch andere Seiten anzuhoeren, bevor man sich seine Meinung über eine Sache bildet. Daher hier einige Links zu anderen (auch positiven) Rezensionen zu dem besprochenen Buch, damit ihr seht, dass man auch komplett anderer Meinung sein kann: fotografr, kwerfeldein, bildwerk3, noodlez, Lapplandblog, Blogtimes, Color Foto.

Martina Mettner: Wie man ein großartiger Fotograf wird, Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft
Aarbergen 2010, 132 Seiten, 29,80 Euro.

ISBN 978-3-00-029650-5
Zu beziehen bei Amazon oder auf der Homepage der Autorin.

26 Comments For This Post I'd Love to Hear Yours!

  1. Ronny Says:

    Um deine Frage kurz zu beantworten: Kann man ein großartiger Fotograf mit einem Buch werden?
    MIT DIESEM SICHERLICH NICHT.

    Deine Rezension über das Buch ist noch ausführlicher als meine auf Blogtimes. Die Information auf die fehlenden Seiten hatte ich gar nicht mehr aufgenommen – hier hast Du aber vollkommen recht. Da wird auf ein Beispiel auf Seite 168 oder 172 verwiesen, allerdings hat das Buch ja nur 132.

    Wenn Du nichts dagegen hast, werde ich noch auf Deinen Beitrag verweisen.
    Gruß

  2. admin Says:

    „Wenn Du nichts dagegen hast, werde ich noch auf Deinen Beitrag verweisen.“

    Aber natürlich.

  3. Stefan Says:

    Danke!
    War schon kurz davor es zu kaufen, aber so kann ich es mir wohl sparen…

  4. admin Says:

    Man muss es selbst für sich entscheiden – schliesslich gibt es ja auch Kritiken, die überaus positiv sind.

  5. olli Says:

    Jawohl, so sehe ich dass auch. Ein Auszug meines Kommentars bei blendwerk3:
    Ich habe dass Buch aufgrund einer Empfehlung und einem kleinen Auszug in der Zeitschrift Fine Art Printer gekauft. Die ersten Seiten sind auf den Punkt gebracht – witzig und interessant zu lesen. Nun komme ich seit Tagen nicht weiter, da es immer langweiliger und trivialer wird. Die Tips und Analysen welche nun folgen sind in jedem von Computer Bild herausgegebenen Heftchen an der Tanke zu finden.
    Vom Bildmaterial mal ganz zu schweigen. Dass ist schon fast frech. Besonders negativ habe ich die drei Jungen beim zündeln im Kopf. Es erscheint, wie auch andere Bilder, willkürlich ausgewählt und irgendetwas hineininterpretiert worden zu sein… Das kann jeder der einen Fundus von mehr als 5 Fotos irgendwo liegen hat.
    Insgesamt für 30 Euro extrem unbefriedigend.
    Ich finde es schade, da ich bisher von der Autorin, imRahmen ihrer sonstigen Aktivitäten, viel gehalten habe. Nunja

  6. admin Says:

    „Ich finde es schade, da ich bisher von der Autorin, imRahmen ihrer sonstigen Aktivitäten, viel gehalten habe. Nunja“

    Das geht mir ähnlich.

    (BTW: olli meinte bildwerk3)

  7. manuel myers Says:

    Ich habe mir das Buch, leider, gekauft. Ich kannte die Autorin nur durch Ihre sonstigen Aktivitäten im Internet und hatte mir auch mehr erhofft, allerdings sind die Fotos und die falschen Verweise schon sehr peinlich und ich ärgere mich sehr es „blind“ gekauft zu haben.

    Ich werde die weitere Arbeit von der Autorin sicherlich viel skeptischer/kritischer betrachten, das grundsätzliche Interesse an Ihrer Arbeit ist durch dieses Buch massiv gesunken.

    Schade, es hätte besser nochmal Korrektur gelesen werden sollen. So ist es ein √Ñrgernis und nicht gerade ein günstiges!

  8. admin Says:

    Es wurde ja auch Korrektur gelesen – so was muss man machen, wenn man ein Buch herausgibt. Unter anderem hatte Martin Gommel (kwerfeldein.de) ein Exemplar erhalten, wie er mal schrieb.

  9. manuel myers Says:

    Jupp, wird ja auch dankend erwähnt im Buch.

  10. admin Says:

    Du weisst, was ich damit meinte… 😉

  11. Thomas Says:

    Danke für den ausführlichen Bericht über das Buch. Ich hatte schon auf vielen Seiten positives darüber gelesen und war schon drauf und dran mir zu überlegen es kaufen. Nach deinem Bericht denke ich aber schon anders darüber. Der Bildeinband hat mir schon von Anfang an nicht sehr zugesagt. Aber es kommt ja auch auf den Inhalt drauf an. Ich werde es mir auf jeden Fall noch einmal im Buchladen genauer anschauen.
    BTW: Dein Feed scheint irgendwie kaputt zu sein. Ich bekomme keine Artikel mehr von dir und auch der RSS Feed Button und der in der Adressleiste funktionieren beide nicht.
    Viele Grü√üe
    Thomas

  12. admin Says:

    So eine Rezension ist auch immer ein wenig subjektiv. Sie gibt ja nur meine eigene Meinung wider. Wie man an den anderen Besprechungen sieht, kann man auch durchaus anderer Meinung sein.

    Was den Feed angeht, probiere mal http://feeds.feedburner.com/schwarzbuntes – der sollte eigentlich funktionieren.

  13. Thomas Says:

    Ja mit dem Link funktioniert dein Feed wieder wunderbar 🙂

  14. Holger Says:

    Trotz positiver Kritiken an anderen Stellen werde ich, als Foto/DSLR-Neuling, dieses Buch dank deiner Rezession nicht kaufen.

    Gegenfrage: Welcher Bücher kannst du angehenden Hobby/Amateur-Fotografen empfehlen?
    (Niemand wird sich einen angehenden Profi-Fotografen nennen)

    Und jetzt bitte nicht den Tipp „Schei√ü auf Bücher, geh einfach raus und knipse was das Zeug hält“ – Theorie für den Werkzeugkasten muss sein.

  15. admin Says:

    Diese Frage ist mindestens so schwer, wie die Frage nach der richtigen Kamera.
    Ich halte die Standardwerke von Feiniger oder Hedgecoe immer noch für so gut, dass man damit die Grundlagen der Fotografie sehr gut lernen kann.

    Fotografieren: Die neue große Fotoschule

    Die Hohe Schule der Fotografie: Das berühmte Standardwerk

    Aktuell tendiere ich zu einem Buch von TOM! Striewisch, einem Fotografen aus Essen, der sich unter anderen sehr viel mit der Panoranmafotografie beschäftigt. Daneben hat er sein Wissen in einer Webseite zusammengefasst: „Fotolehrgang im Internet“: http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/. Inzwischen gibt es diesen Lehrgang auch als gedruckte Version.
    Der gro√üe humboldt Fotolehrgang: Von der Aufnahme zum fertigen Bild. Alles über Kamera und Zubehoer. Digitale Bildbearbeitung

    Von TOM! gibt es aber auch andere Bücher, die dem Anfänger eine gute Hilfe bei Fragen rund um die Fotografie sind. Stoeber einfach mal etwas bei Amazon oder einem Buchhändler Deines Vertrauens.

  16. Holger Says:

    thx!

  17. admin Says:

    Da nicht für 😉

  18. Ronny Says:

    Ich hatte ja auch eine kurze negative Rezension über das Buch geschrieben.

    Eine Frage an alle! Kennt jemand eigentlich die fotografischen Arbeiten von der Buchautorin? Also wenn man sich schon „Photoconsultant“ (gibts das Word überhaupt?) nennt, sollte man doch bestimmt eigene Arbeiten vorweisen, um Aufnahmen von anderen Fotografen zu bewerten. Oder sehe ich da was falsch.

    √úbringens noch etwas zum Thema Korrektur lesen. Ich kenne den Blog von Martin auch und schaue ab und zu mal vorbei. Das er über das Buch was positives und nichts negatives schreibt war ja klar. Immerhin hat man eine Aufnahme von Ihm im Buch veroeffentlicht.

    Meine persoenliche Meinung zu dem Werk! FINGER WEG….!

  19. admin Says:

    Ich persoenlich finde es etwas bedenklich, wenn man eine Buchrezension verfasst und selbst auch irgendwie am Buch mitgewirkt hat.

    Im Buch sind auch Bilder von Dr. Mettner abgebildet. OK – wie ich schon schrieb, in meinen Augen nicht so der Brüller. Aber das Portrait von Kurt Julius (Seite 71, oben links) finde ich sogar richtig gut. Ich schreibe es mal dem mieserablen Druck zu, dass das Bild in den Schwärzen so absäuft.

  20. Ronny Says:

    Da kann ich Dir nur zustimmen.

    Gibt es auch ausserhalb der Aufnahmen im Buch irgendwelche Werke der Autorin!? Gerade wenn man ein Buch für Fotografen herausbringt – meinst Du nicht, dass gerade der Druck entscheidend ist. Ich glaube kaum, das man ohne Vordruck in die Produktion geht. Da hätte man doch gesehen, dass der Druck schlecht ist (vorausgesetzt es liegt am Buch)!

    Gruß

  21. David Says:

    Ist das Buch wirklich so schlimm? Hab’s heute morgen im „Fine Art Printer“ kurz gesehen und darauf im Internet nach Meinungen gesucht, die ja fast durchs Band äusserst positiv sind. Die Leser schrieben von Augenoeffner etc. Deshalb habe ich heute das Buch bestellt, soll ich es nun wieder abbestellen? Bin Amateurfotograf.

    Grüsse

  22. admin Says:

    Wie ich schon mal schrieb: das muss jeder selbst entscheiden. Und das kann man nur, wenn man das Buch liest.
    Ich würde mich aber freuen, wenn Du anschliessend hier Deine Eindrücke zu dem Buch schildern würdest. Natürlich auch, wenn Du komplett anderer Meinung bist.

  23. Tristan Roesler Says:

    Ich habe mir das Buch jetzt einmal bestellt und gehoere zu denen die Vorhaben ein „gro√üartiger Fotograf“ zu werden und später mal mit der Fotografie Geld zu verdienen.
    Hatte bis jetzt eigentlich nur gutes von dem Buch gelesen, daher war diese Rezension jetzt etwas überraschend aber zugleich sehr interessant.
    Jetzt werde ich bestimmt mit einer anderen Haltung an das Buch ran gehen und wenn ich es durch habe auf meinem Blog auch eine kleine Rezension darüber posten.
    Ich werde dir dann den Link schicken wenn dich die Sichtweise eines Amateurs auf das Buch interessiert.

    grü√üe,
    Tristan

  24. admin Says:

    Aber klar. Bin gespannt auf Deine Rezension.

  25. Carsten Says:

    Ihr macht es einem nicht einfach, eigentlich wollte ich mir das Buch nicht kaufen, da ich den Titel schon fast ein wenig arrogant finde und der Meinung bin, dass es kein Buch gibt, welches z.b. aus mir, einen gro√üartigen Fotografen machen kann. (mal davon ausgegangen, dass keine Bücher gibt, die magische Fähigkeiten besitzen)
    Das die Meinungen in der Fotoszene jetzt aber SO auseinander gehen, macht mich schon wieder neugierig und weckt in mir den Drang mir meine eigene Meinung zu bilden. Ich werde mal gucken, hab noch ein Buch über Stockfotografie neben dem Bett liegen und muss noch Bücher über Softwaretechnik, Softwaredesign und Entwurfsmuster fürs Studium lesen, also leider wenig Zeit im Moment für noch ein Buch :-/, aber wenn ich wieder mehr Zeit habe und es mir doch kaufe, werde ich meine Meinung hier mal posten.

  26. admin Says:

    Es ist ein Buch, das polarisiert. Man muss sich wirklich selbst einen Eindruck darüber verschaffen.

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