<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>SCHWARZbuntes.de &#187; buchbesprechung</title>
	<atom:link href="http://www.schwarzbuntes.de/index.php/tag/buchbesprechung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schwarzbuntes.de</link>
	<description>Fotografen - Technik - Allgemeines</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 19:32:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Rezension: Harald Schmitt „Auf den Punkt“</title>
		<link>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/rezension-harald-schmitt-%e2%80%9eauf-den-punkt%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/rezension-harald-schmitt-%e2%80%9eauf-den-punkt%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 20:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefotograf]]></category>
		<category><![CDATA[stern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzbuntes.de/?p=1033</guid>
		<description><![CDATA[33 Jahre als Fotoreporter für den Stern Ich liebte meinen Beruf als Bildjournalist, den ich viele lange Jahre ausüben durfte. Und von daher war ich enorm gespannt, was ein Kollege, der zugegeben für unseren Beruf ein wenig mehr in der Welt herum gekommen war, als ich, so zu schreiben hatte. Und vor allem interessierten mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>33 Jahre als Fotoreporter für den Stern</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-1038" href="http://www.schwarzbuntes.de/index.php/rezension-harald-schmitt-%e2%80%9eauf-den-punkt%e2%80%9c/auf_den_punkt-001/"><img class="size-full wp-image-1038 alignright" title="Auf den Punkt" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/Auf_den_Punkt-001.jpg" alt="" width="337" height="337" /></a>Ich liebte meinen Beruf als Bildjournalist, den ich viele lange Jahre ausüben durfte. Und von daher war ich enorm gespannt, was ein Kollege, der zugegeben für unseren Beruf ein wenig mehr in der Welt herum gekommen war, als ich, so zu schreiben hatte. Und vor allem interessierten mich natürlich die Bilder. Ich kenne einige Fotografen der „alten Garde“ und bin selbst ein Fan der Arbeiten von Robert Lebeck. Ich gebe aber verschämt zu, dass ich den Namen Harald Schmitt mit keinem Foto in Verbindung bringen konnte. Das für mich im Buch bekannteste Foto ist das, in dem der damalige Staatsratsvorsitzende Erich Honecker Bundeskanzler Helmut Schmidt zum Abschied einen Bonbon am Bahnhof überreichte. Aber das Bild hatten wohl auch mehrere Fotografen im Kasten, so dass mir da die Zuordnung fehlte. Aus diesem Grund ärgere ich mich auch ein wenig, dass ich es versäumt hatte, zur Buchvorstellung in Hamburg anwesend zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch liest sich wunderbar in einem Stück – zum Beispiel auf einer Bahnfahrt, da hat man ja im Moment auch auf der kürzesten Strecke viel Zeit zum Lesen. Harald Schmitt beschreibt sein Leben mit dem Journalismus, er schreibt von Problemen, schönen Begebenheiten, Freundschaften und geht auch immer wieder auf kleine Anekdoten ein, wie zum Beispiel die Batterien, die er für das Diktiergerät der schreibenden Kollegen nur dann zufällig doch dabei hat, wenn sie ihm im Gegenzug helfen, seine schweren Objektive zu schleppen.</p>
<p style="text-align: justify;">Er vergisst dabei aber auch nie die Menschen, die ihm während seiner Reisen immer wieder zu Seite standen. Sei es als Dolmetscher oder als Organisator vor Ort. Wer also der Meinung ist, einfach mal einen Flug in den Busch zu buchen, es kommen ja auf alle Fälle gute Bilder raus, der wird hier eines Besseren belehrt: gute Planung ist in den allermeisten Fällen die wichtigste Voraussetzung für eine gelungene Reportage.</p>
<p style="text-align: justify;">Harald Schmitt hebt aber auch ein wenig mahnend den Finger, dass es heute nicht mehr so einfach ist, als fester Fotograf bei einer Zeitung einen gut bezahlten Job zu bekommen.  Das goldene Zeitalter der Reportagefotografen, die von den Redaktionen in die entlegensten Ecken der Welt geschickt werden, längst vorbei ist. Dafür haben Internet und Handykameras schon lange gesorgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwas enttäuscht bin ich von den Bildern. Vor allem die Farbbilder kommen – zumindest in meiner Ausgabe – teilweise ziemlich matschig daher. Auch habe ich den Eindruck, es fehlt ihnen manchmal etwas an Schärfe. Ich vermute aber dass das eher am Druck als an den Bildern selbst liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Buch bekommt eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich habe es an einem Vormittag komplett durchgelesen und dachte beim letzten Satz nur: „Wie? Schon zu Ende?!“</p>
<p>Weitere Informationen zu dem Buch findet ihr bei <a title="Affiliate-Link. Ich bekomme beim Kauf eine kleine Provision - ihr zahlt keinen Cent mehr." href="http://www.amazon.de/gp/product/3827330262?ie=UTF8&amp;tag=ralfnoehmamut-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3827330262" target="_blank">Amazon</a>* oder auf der Homeage von <a title="Addison-Wesley" href="http://www.awl.de/3026" target="_blank">Addison-Wesley</a>.</p>
<p><em>Harald Schmitt &#8211; Auf den Punkt<br />
1. Auflage, 39,80 €<br />
Verlag Addison-Wesley</em></p>
<p><em>ISBN 382733062</em></p>
<p><em><span style="color: #808080;">*Dieser Amazon-Link ist ein sogenannter Affiliate-Link. Das bedeutet, wenn ihr über diesen Link bei Amazon kauft, bekomme ich eine kleine Provision. Ihr selbst müsst deshalb natürlich nicht mehr zahlen.</span><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/rezension-harald-schmitt-%e2%80%9eauf-den-punkt%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Oliver Gietl &#8211; Fotografieren im Studio</title>
		<link>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/rezension-oliver-giel-fotografieren-im-studio/</link>
		<comments>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/rezension-oliver-giel-fotografieren-im-studio/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 09:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotozubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[BÃ¼cher]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Gossen]]></category>
		<category><![CDATA[Hensel]]></category>
		<category><![CDATA[Multiblitz]]></category>
		<category><![CDATA[Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Wallimex]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzbuntes.de/?p=951</guid>
		<description><![CDATA[Wie arbeitet ein Fotograf im Studio? Was f&#252;r Technik setze ich ein und wie erarbeite ich meine Lichtf&#252;hrung nach meinen Vorstellungen? Fragen, die sich einem Anf&#228;nger (und auch manchem Profi), der gerade mit seinem eigenen Studio beginnt, stellen. Das Buch von Oliver Gietl, selbst Fotograf mit eigenem Studio, f&#252;hrt Schritt f&#252;r Schritt in die Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="right" alt="" border="0" height="500" hspace="2" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/blitzbuch.jpg" vspace="2" width="265" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12px;">W</span>ie arbeitet ein Fotograf im Studio? Was f&uuml;r Technik setze ich ein und wie erarbeite ich meine Lichtf&uuml;hrung nach meinen Vorstellungen? Fragen, die sich einem Anf&auml;nger (und auch manchem Profi), der gerade mit seinem eigenen Studio beginnt, stellen. Das Buch von Oliver Gietl, selbst Fotograf mit eigenem Studio, f&uuml;hrt Schritt f&uuml;r Schritt in die Arbeit in einem Studio ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem Rundgang durchs Studio, mit Vorstellung der verschiedenen Blitzk&ouml;pfe, Stative, Aufheller usw. geh&ouml;rt der Beginn des Buches. Der Fotograf erf&auml;hrt hier, was ein Blitzgenerator ist, wozu Reflexschirme notwendig sind und wie man ohne sinnvolle Planung viel Geld f&uuml;r Ger&auml;te ausgeben kann, die man letztendlich nur als Staubf&auml;nger in der Ecke stehen hat. Aber auch der Hinweis auf ein Low-Budget-Heimstudio fehlt nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Teil befasst sich mit der Planung eines Foto-Shooting, das im Prinzip mit der eigentlichen Arbeit im Studio nicht viel zu tun hat, aber f&uuml;r die Vorarbeiten essentiell wichtig ist. Dieser Abschnitt geh&ouml;rt einfach in ein gutes Lehrbuch &uuml;ber Studiofotografie, denn allzu oft werden vermeintliche Kleinigkeiten vergessen, die anschlie&szlig;end am Set f&uuml;r Verz&ouml;gerungen oder im schlimmsten Fall sogar zum Abbruch eines Shootings f&uuml;hren k&ouml;nnen.</p>
<p>
	&Uuml;ber Lichtskizzen, das erste Mal im Studio, &uuml;ber verschiedene Workshops zu Portrait oder Fashion-Shootings geht Oliver Gietl detailliert auf Probleme ein, gibt Hilfestellung und geizt daneben aber auch nicht mit eingeworfenen kurzen Hinweisen, Informationen und Tipps, die in der Praxis eingesetzt bei der Arbeit zwischen Modell und Fotograf &#8211; insbesondere f&uuml;r Anf&auml;nger &#8211; sehr hilfreich sind.</p>
<p>	Dass mit der Studioarbeit ein Foto-Shooting noch nicht beendet ist, wird im letzten Abschnitt klar. Hier geht Oliver Gietl kurz auf die Dateisicherung und Retusche der Aufnahmen ein. &Uuml;ber die Portrait-Retusche gibt es inzwischen viele gute B&uuml;cher oder Video-Workshops bei YouTube oder anderen, so dass dieser Abschnitt nur kurz angerissen wird. Es reicht aber, um einen ersten Eindruck &uuml;ber diese Schritte zu erhalten. Abgerundet wird das Buch durch eine beigelegte DVD mit einigen ausgew&auml;hlten Workshops zum Thema People und Portrait. Dort findet man auch Trialversionen von Adobe Photoshop und Lightroom.</p>
<p>	Mit Hilfe eines im Buch abgedruckten Zugangscodes kann man au&szlig;erdem auf der Webseite www.galileodesign.de das Buch registrieren um dann auf Bonus-Angebote zugreifen zu k&ouml;nnen. &Uuml;ber den Sinn dieses Angebots bin ich mir nicht wirklich im Klaren. Warum soll ich z.B. online ein Buch nach Stichworten durchsuchen, wenn es doch vor mir liegt? Eigentlich hatte ich zun&auml;chst gedacht, dass ich dort Beispieldateien und Erg&auml;nzungen finde, aber so ist dieser Service dann f&uuml;r mich doch nutzlos. Das ist allerdings auch der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Oliver Gietls Buch &bdquo;Fotografieren im Studio&ldquo; ist sehr gut f&uuml;r einen Fotografen, der mehr &uuml;ber die Arbeit im Studio erfahren will oder plant, sein erstes eigenes Studio einzurichten. Es eignet sich durchaus, es beim &bdquo;ersten Mal&ldquo; im Studio griffbereit zu haben, um schnell noch einmal etwas nachzulesen. (Geduldige Modells vorausgesetzt.). Auf alle F&auml;lle f&uuml;r einen Studio-Neuling eine sehr lohnenswerte Anschaffung und vielleicht auch ein Tipp f&uuml;r das Weihnachtsfest.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr findet das Buch unter anderem bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3836214105?ie=UTF8&amp;tag=ralfnoehmamut-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3836214105" target="_blank">Amazon </a>oder auf der <a href="http://www.galileodesign.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-2123?GalileoSession=17360723A4.dHg.hB4c" target="_blank">Verlagsseite</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Rezension: Oliver GIETL &ndash; Fotografieren im Studio<br />
	Galileo Design<br />
	Galileo Press, Rheinwerkallee 4<br />
	53227 Bonn<br />
	ISBN 978-3-8362-1410-0</em><em><br />
	Hardcover, 229 Seiten (+ 6 Seiten Verlagswerbung), 39,90 &euro;</p>
<p>	</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/rezension-oliver-giel-fotografieren-im-studio/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kann man ein großartiger Fotograf mit Hilfe eines Buches werden?</title>
		<link>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/kann-man-ein-grosartiger-fotograf-mit-hilfe-eines-buches-werden/</link>
		<comments>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/kann-man-ein-grosartiger-fotograf-mit-hilfe-eines-buches-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[fotobuch]]></category>
		<category><![CDATA[mettner]]></category>
		<category><![CDATA[ratgeber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzbuntes.de/?p=693</guid>
		<description><![CDATA[Ein sehr gut klingender Titel lässt einen schon aufhorchen: &#8220;Wie man ein großartiger Fotograf wird&#8221; &#8211; Wer will nicht ein großartiger Fotograf werden? Ein Titel, der neugierig macht und vor allem auch schon beim Lesen suggeriert, dass hier jemand mit hohem Sachverstand und Wissen von der Materie seine persönlichen Erfolgsgeheimnisse verrät. Über Dr. Martina Mettner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;">Ein sehr gut klingender Titel lässt einen schon aufhorchen: <span style="color: #ff00ff;">&#8220;Wie  man ein großartiger Fotograf wird&#8221;</span> &#8211; Wer will nicht ein großartiger Fotograf werden? Ein Titel, der neugierig macht und vor allem auch schon beim Lesen suggeriert, dass hier jemand mit hohem Sachverstand und Wissen von der Materie seine persönlichen Erfolgsgeheimnisse verrät.<br />
Über Dr. Martina Mettner habe ich von Fotografenkollegen schon einige gute Dinge gehört. Sie arbeitet als <a href="http://www.mm-photoconsulting.de/" target="_blank">Fotoconsultant</a>, was so viel bedeutet, dass sie sich mit Fotografen zusammensetzt, deren Portfolio und die Arbeitsweise analysiert um dann gemeinsam Wege erarbeitet, sich beruflich weiter zu entwickeln oder neu zu orientiert. Daneben betreibt Dr. Mettner einen Fotoblog <a href="http://www.fotofeinkost.de/" target="_blank">www.fotofeinkost.de</a></span> <span id="more-693"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2012/01/grossartiger-fotograf.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-713" style="margin: 5px; border: 0pt none;" title="grossartiger-fotograf" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2012/01/grossartiger-fotograf.jpg" alt="" width="206" height="204" /></a> Ihr Wissen hat sie in ihrem Buch  zusammen getragen und will damit jetzt angehende Fotografen &#8211; und vielleicht auch schon im Berufsleben stehende &#8211; an die Hand nehmen, um sie zu ebensolchen &#8220;großartigen&#8221; Fotografen zu erziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben: die Ansätze sind gut. Es macht tatsächlich keinen Sinn, mit der Kamera loszuziehen, Bilder zu machen und dann hoffen, dass sie sich verkaufen. Eine gute Planung ist das Wichtigste an einer erfolgreichen Arbeit als professioneller Fotograf. Aber auch als Amateur darf man sich diesen Tipp gerne verinnerlichen, denn auch der soll sich über tolle Bilder freuen. Und die Verwandtschaft, die die Bilder in Präsentationen ansehen muss, wird sicherlich auch viel lieber interessante Bilder sehen, als &#8220;Tante Clara vor dem Eiffelturm&#8221;, &#8220;Tante Clara vor dem Louvre&#8221; oder &#8220;Tante Clara (rechts) mit einem Schwein&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebensowenig muss man laut ihrem Rat nicht in die Ferne ziehen, um gute Bilder zu machen. Motive gibt es vor Ort genug &#8211; da stimme ich voll und ganz zu. Allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, warum sich die Autorin selbst nicht daran hält und ihr Buch zu mindstens 50% mit Bildern aus dem fernöstlichen Raum schmückt. Die &#8211; gelegentlich unbeholfen wirkenden &#8211; Bildunterschriften erwecken zudem den Anschein, dass mit irgendwelchen Begründungen die Bilder noch schöngeredet werden sollen.  Ein Bild, das dem Leser erst erklärt werden muss, damit der es versteht, ist kein gutes Bild.<br />
Auch ist es wohl einfacher, Personen aus Fernost abzubilden. Ob die unbekannte Touristin vor dem großen Buddha weiss, dass sie in einem Buch veröffentlich wurde? Wobei man vom Buddha in diesem Beispiel auch eigentlich gar nichts sieht. Einzig ein roter Schal jener unbekannten Touristin leuchtet einem entgegen. Das wird dann von ihr mit dem &#8220;beliebten roten Akzent im Bild&#8221; begründet. Da frage ich mich: Bei wem beliebt? Auf solche ablenkenden Accessoires zu verzichten ist in der Regel besser.</p>
<p style="text-align: justify;">Ohnehin sind die meisten im Buch verwendeten Bilder nicht mal Durchschnitt &#8211; sie sind einfach nur schlecht. Die paar guten Bilder sind schwarzweisse Landschaften oder vorher offensichtlich gut geplante Menschenportraits. Es ist schon paradox, dass jemand, der uns das Fotografieren erklären will, solche schlechten Beispiele verwendet. Und ich kann und will mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Absicht sein soll. Das wäre ein Schuss, der nach hinten losgeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch das Layout überzeugt mich nicht. Ein magentafarbenes Buch mit weichem Stoffeinband wirkt nicht wirklich professionell. Allein durch die Farbe wird das Buch sicherlich nicht den Weg in mein Bücherregal finden. Und wenn dann auch noch eine gelbgrüne Schrift darauf prangt, erst recht nicht. Auch ein Buchprojekt will anständig geplant werden &#8211; wie ein Fotoprojekt. Und dazu gehören nun mal auch Profis, die mithelfen. Was man optisch falsch machen kann, das sieht man am vorliegenden Exemplar.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schon erwähnt, möchte Dr. Mettner die Fotografen davon überzeugen, dass man seine Bilder plant, wenn man professionell Bilder vermarkten will. Als Fotograf ist man immerhin zu einem nicht unerheblichen Zeitanteil mit administrativen Dingen beschäftigt. Und je genauer und intensiver man diese Dinge angeht, umso besser ist am Ende das Ergebnis. Das ist ein Fakt, den man nicht übersehen darf, will man als professioneller Fotograf Erfolg haben. Aber braucht es dazu ein 132 Seiten starkes Buch? Vielleicht. Aber nicht so eines, wie es hier vorliegt. Geschrieben von einem im Berufsleben stehenden Profi mit konkreten Beispielen aus seiner (oder ihrer) täglichen Arbeit, den Umgang mit Kunden und die Umsetzung der Aufgaben würde dem Leser inhaltlich wesentlich mehr bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst beschäftigt sich das Buch mit Banalitäten. Da wird auch schon mal aus einem anderen Buch zitiert, ohne, dass man es auf dem ersten Blick so richtig merkt (Seite 60). Erkannt hatte ich es erst, als auf Bilder von Seiten verwiesen wurde, die das  vorliegende Buch gar nicht hat. Ich habe zudem beim Lesen der ersten Buchhälfte immer wieder darauf gewartet, wo denn nun das eigentliche Buch beginnt. Wann kommen denn nun die großartigen Tipps, die einem versprechen, ein ebenso großartiger Fotograf zu werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Erst im zweiten Teil geht Frau Dr. Mettner ein wenig darauf ein, beschänkt sich aber da auch auf einfache Fotoprojekte, wie das im Schwimmbad mit ebenso einfachen und nichts sagenden Bildern. Und ein schlechtes Bild wird auch durch eine schlechte Bildunterschrift nicht besser. Mag sein, dass die Bilder vielleicht im Ganzen besser wirken, aber so jedenfalls nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Reportage oder Fotoprojekt muss vorbereitet werden. Da führt kein Weg dran vorbei. Aber das Buch verzettelt sich teilweise in Details, mit denen ein Fotograf letztendlich nun absolut nichts zu tun hat.<br />
Da sind z.B. die Arbeitssicherheit oder der Hygiene beim Fotografieren in einem Unternehmen. Wenn der zu fotografierende Betrieb sich nicht daran hält, dann hat er selbst schuld, wenn später so etwas zu Ärger mit der Berufsgenossenschaft führt. Selbstverständlich muss dieses Thema im Vorgespräch mit dem Betrieb angesprochen und auf die Problematik hingewiesen werden &#8211; verantwortlich ist letztendlich aber das Unternehmen und nicht der Fotograf. Und ich werde als Fotograf meine Bilder auch nicht dem Unternehmen zur <span style="text-decoration: line-through;">Zensur</span> Freigabe vorlegen (von wenigen Ausnahmen abgesehen, Stichwort Werkspionage). So viel gegenseitiges Vertrauen muss vorhanden sein, dass man einem Fotografen unterstellen darf, sein Handwerk zu verstehen &#8211; zumindest einem (angehenden) Profi.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Erzählungen aus dem eigenen fotografischen Wirken versucht die Autorin den Leser immer wieder in ihre Geschichte rein zu ziehen. Das gelingt manchmal sehr gut, dann kann man nachvollziehen, welche Problemen vor Ort auftreten können, auch wenn man ein Fotoprojekt noch so gut vorbereitet hat. Leider verirren sich die Beschreibungen immer wieder in zu viel Selbstdarstellung, anstatt dem interessieren Leser eine Antwort auf die Frage nach einem großartigen Fotografen zu geben. Das Buch beinhaltet eine reichliche Fülle von Hinweisen, wie man besser fotografiert. Viele Tipps und Vorschläge verstecken sich aber häufig in zu viel Text und nebensächlichen Ausführungen. Sie zu finden strengt an und lässt das Buch nach einiger Zeit des Lesens langatmig und ebenso langweilig werden. Ich habe es nicht geschafft, es in einem Zug zu lesen, wie es mir mit anderen Büchern oft ohne Probleme gelingt. Zu oft musste ich Absätze noch einmal überlesen oder aber einige Seiten zurückblättern, um zu schauen, worum es eigentlich geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Muss man diese Buch nun wirklich besitzen?<br />
Wenn man etwas auffälliges im Bücheregal stehen haben möchte: unbedingt! Wenn man daraus lernen möchte: bedingt. Als Einsteiger in die professionelle Fotografie ist es durchaus geeignet, ein wenig von der Arbeitsweise und Problemen bei Fotoprojekten zu erfahren. Leider sind die im Buch aufgezeigten Vorschläge zu spärlich, als dass man dadurch auch gleich ein großartiger Fotograf wird, wie es der Buchtitel vollmundig verspricht. Ein echtes Projekt von der Idee bis zur Präsentation sucht man leider vergebens. Schon alleine damit hätte man das komplette Buch füllen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Fazit: für Amateure ist es nett, ein Exemplar zu besitzen &#8211; man muss aber nicht. Wer es liest, sollte sich aber von den Bildbeispielen besser fern halten. Wer nun wirklich erwartet, der reisserische Titel macht den Leser am Ende tatsächlich zu einem großartigen Fotografen, der sieht sich getäuscht. Aber etwas anderes habe ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Nur ein Meister kann einem Lehrling in seinem Handwerk wirklich etwas beibringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;">Ich habe hier meine Kritik aus der Sicht eines Profis geschrieben. Gerne würde mich auch eine Meinung eines Amateurs interessieren, der tatsächlich jetzt erst vor hat, mit professioneller Fotografie seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich stelle mein Exemplar und den Platz hier im Blog dafür gerne zur Verfügung.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Mein alter Chefredakteur hat mir beigebracht, immer auch andere Seiten anzuhören, bevor man sich seine Meinung über eine Sache bildet. Daher hier einige Links zu anderen (auch positiven) Rezensionen zu dem besprochenen Buch, damit ihr seht, dass man auch komplett anderer Meinung sein kann: <a href="http://www.fotografr.de/2716/der-tritt-in-den-hintern-des-fotografen/" target="_blank">fotografr</a>, <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/12/14/wie-man-ein-grossartiger-fotograf-wird/" target="_blank">kwerfeldein</a>, <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/01/25/bilder-machen-ist-nicht-schwer-fotograf-zu-sein-dagegen-sehr" target="_blank">bildwerk3</a>, <a href="http://www.noodlezphoto.com/2010/01/07/wie-man-ein-grossartiger-fotograf-wird-von-dr-martina-mettner-zu-viel-farbe-zu-wenig-inhalt/" target="_blank">noodlez</a>, <a href="http://www.lapplandblog.eu/files/b17a14c7eefae55c403bbae27b97cce1-1096.php" target="_blank">Lapplandblog</a>, <a href="http://blogtimes.info/wie-man-ein-grosartiger-fotograf-wird-eine-entauschung/" target="_blank">Blogtimes</a>, <a href="http://www.colorfoto.de/News/_Wie-man-ein-grossartiger-Fotograf-wird_-_-Pflicht-Lektuere-fuer-Ambitionierte_6383477.html" target="_blank">Color Foto</a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000296506?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3000296506">.</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=anderelaender-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3000296506" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martina Mettner: Wie man ein großartiger Fotograf wird, Wegweiser in  eine Fotopraxis mit Zukunft<br />
Aarbergen 2010, 132 Seiten, 29,80 Euro.</em><br />
<em>ISBN 978-3-00-029650-5<br />
Zu beziehen bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000296506?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3000296506" target="_blank">Amazon</a> oder auf der <a href="http://www.fotofeinkost.de/das-buch/" target="_blank">Homepage der Autorin</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/kann-man-ein-grosartiger-fotograf-mit-hilfe-eines-buches-werden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>29</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

