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	<title>SCHWARZbuntes.de &#187; fotobuch</title>
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	<description>Fotografen - Technik - Allgemeines</description>
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		<title>Geld verdienen mit eigenen Fotos</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<description><![CDATA[Robert Kneschke arbeitet erfolgreich als Stockfotograf und betreibt einen Blog www.alltageinesfotoproduzenten.de auf dem er viele Tipps und Informationen zur Arbeit als Stockfotograf ver&#246;ffentlich. Mit seinem Buch gibt er dem Leser ein Werk in die Hand, das kaum Fragen offen l&#228;sst, zumal es ein vergleichbares Buch mit so detailierten Informationen meines Wissens auf dem deutschen Markt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="1" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/06761f2c369b48e0bb8932c7d251ac80" width="1" /></p>
<p><em>Robert Kneschke arbeitet erfolgreich als Stockfotograf und betreibt einen Blog</em> <a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de"><em>www.alltageinesfotoproduzenten.de</em></a><em> auf dem er viele Tipps und Informationen zur Arbeit als Stockfotograf ver&ouml;ffentlich. Mit seinem Buch gibt er dem Leser ein Werk in die Hand, das kaum Fragen offen l&auml;sst, zumal es ein vergleichbares Buch mit so detailierten Informationen meines Wissens auf dem deutschen Markt nicht gibt.<span id="more-736"></span></em> Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Bilder machen und Bilder verkaufen. Das Verh&auml;ltnis beider Teile zueinander ist etwa 40:60, das ist auch in etwa die Aufteilung zu Fotografie und Administration, wenn man als Fotograf arbeitet. (Wobei ich manchmal sogar den administrativen Teil noch h&ouml;her ansetzen w&uuml;rde.) In kurzen Abschnitten werden die Themen behandelt und ich wusste immer, dass hier jemand schreibt, der Ahnung hat und weiss, wovon er schreibt. Daneben ist sein Stil sehr fl&uuml;ssig, ebenso gut lesbar und wird auch nicht langweilig. Die relativ knapp gehaltenen Kapitel sind mit Informationen gef&uuml;llt, die man anderswo vergeblich sucht. Im ersten Teil geht Robert Kneschke auf grundlegende Dinge ein, wie z.B die richtige Ausr&uuml;stung, Gestaltungsregeln oder die Arbeit mit Models. Es gibt kaum ein wichtiges Thema, das nicht angesprochen wird. Manches etwas mehr, anders weniger, je nachdem, wie wichtig das Thema f&uuml;r die Arbeit als Stockfotograf ist. Hinweise auf Bilder, die in Agenturen gesucht werden oder nicht so gerne gesehen sind runden das Buch ab. Der zweite Teil besch&auml;ftigt sich damit, wie man seine Bilder bestm&ouml;glich vorbereitet, um sie anschlie&szlig;end Gewinn bringend in Agenturen zum Verkauf unterbringt. Robert Kneschke geht dabei auf die vielen kleinen Dinge ein, die vielleicht f&uuml;r den Fotografen l&auml;stig sind, aber bei der Arbeit mit Agenturen ein elementarer Bestandteil f&uuml;r den Erfolg darstellen. Einen gro&szlig;en Bereich nimmt dabei die Verschlagwortung ein, auf die im Buch besonders intensiv behandelt wird. Auch den verschiedenen Agenturen ist ein eigener Bereich gewidmet, in dem Robert Kneschke auch seine per&ouml;nliche Einsch&auml;tzung der jeweiligen Agentur abgibt. Weitere Kapitel, wie Statistik, Marketing, Gewerbe und Steuern fehlen ebenfalls nicht und bieten eine F&uuml;lle an Informationen f&uuml;r jeden Stockfotograf &#8211; sei es ein Anf&auml;nger oder aber schon ein erfolgreich im Gesch&auml;ft t&auml;tiger Fotograf. Was mich zudem gefreut hat ist, dass auch Randthemen angeschnitten wurden. Ich hatte k&uuml;rzlich ein Gespr&auml;ch mit einem anderen Stockfotografen &uuml;ber das Thema Tod und Vererbung von Bildrechten. In diesem Buch fand ich in einem Kapitel viele n&uuml;tzliche Hinweise, wie man so etwas vorher schon regeln kann, damit sp&auml;ter die Erben auch Kapital aus den in den vielen Stockagenturen vorhandenen Bildern schlagen k&ouml;nnen. Wer nun allerdings glaubt, mit diesem Buch <strong>die</strong> Anleitung f&uuml;r den erfolgreichen Stockfotografen in der Hand zu haben, der irrt sich. Das Buch ist eine sehr gro&szlig;e Hilfe und man sollte es gelesen haben, wenn man mit seinen Bildern Geld verdienen m&ouml;chte. Aber Robert Kneschke l&auml;sst seine Leser immer wieder wissen, dass vor dem Erfolg der Flei&szlig; kommt. Er macht immer wieder deutlich, dass mehr dazu geh&ouml;rt, als nur mal schnell auf den Ausl&ouml;ser zu dr&uuml;cken. <strong>Mein Fazit:</strong> Wer seine Bilder als Stockfotograf verkaufen will, bei dem geh&ouml;rt dieses Buch unbedingt ins B&uuml;cherregal. So viel geballte Information findet man nur sehr selten. Die Kapitel sind leicht verst&auml;ndlich und gut lesbar und bieten eine F&uuml;lle an Tipps und Hinweisen f&uuml;r eine erfolgreiche Arbeit ohne langweilig oder langatmig zu sein. Weitere Meinungen zum Buch: <a href="http://www.fotografr.de/2868/stockfotografie-geld-verdienen-mit-eigenen-fotos/" target="_blank">Fotografr.de</a>, <a href="http://blog.fotolia.com/de/kultur/buch/robert_kneschke-_geld_verdiene.html" target="_blank">Fotolia-Blog</a>, <a href="http://www.sypke.de/2010/02/03/buchvorstellung-%E2%80%9Estockfotografie-%E2%80%93-geld-verdienen-mit-eigenen-fotos%E2%80%9C/" target="_blank">Sypke-Blog</a>, <a href="http://www.micro-stock.de/microstock-tagebuch/buchtipp-stockfotografie-von-robert-kneschke" target="_blank">Microstock Blog</a>, <a href="http://www.kromberg.tk/stockfotografie/mein-einstieg-in-die-stockfotografie.html" target="_blank">kromberg.tk</a>, <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/02/08/stockfotografie-praxishandbuch-zu-gewinnen/" target="_blank">Bildwerk3</a>, <a href="http://www.fotos-verkaufen.de/software-test-und-vergleich/stockfotografie-geld-verdienen-mit-eigenen-fotos-rezension.html" target="_blank">fotos-verkaufen</a>. Weitere Links nehme ich gerne mit auf. <em>Robert Kneschke Stockfotografie &#8211; Geld verdienen mit eigenen Fotos mitp 2010. ISBN 987-3-8266-5886-0</em> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826658868?ie=UTF8&amp;tag=ralfnoehmamut-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3826658868">Robert Kneschke &#8211; Stockfotografie: Geld verdienen mit eigenen Fotos</a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=ralfnoehmamut-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3826658868" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" />* [Aktualisierung eingef&uuml;gt, 09.02.2010, 13:40]</p>
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		<title>Kann man ein großartiger Fotograf mit Hilfe eines Buches werden?</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein sehr gut klingender Titel lässt einen schon aufhorchen: &#8220;Wie man ein großartiger Fotograf wird&#8221; &#8211; Wer will nicht ein großartiger Fotograf werden? Ein Titel, der neugierig macht und vor allem auch schon beim Lesen suggeriert, dass hier jemand mit hohem Sachverstand und Wissen von der Materie seine persönlichen Erfolgsgeheimnisse verrät. Über Dr. Martina Mettner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;">Ein sehr gut klingender Titel lässt einen schon aufhorchen: <span style="color: #ff00ff;">&#8220;Wie  man ein großartiger Fotograf wird&#8221;</span> &#8211; Wer will nicht ein großartiger Fotograf werden? Ein Titel, der neugierig macht und vor allem auch schon beim Lesen suggeriert, dass hier jemand mit hohem Sachverstand und Wissen von der Materie seine persönlichen Erfolgsgeheimnisse verrät.<br />
Über Dr. Martina Mettner habe ich von Fotografenkollegen schon einige gute Dinge gehört. Sie arbeitet als <a href="http://www.mm-photoconsulting.de/" target="_blank">Fotoconsultant</a>, was so viel bedeutet, dass sie sich mit Fotografen zusammensetzt, deren Portfolio und die Arbeitsweise analysiert um dann gemeinsam Wege erarbeitet, sich beruflich weiter zu entwickeln oder neu zu orientiert. Daneben betreibt Dr. Mettner einen Fotoblog <a href="http://www.fotofeinkost.de/" target="_blank">www.fotofeinkost.de</a></span> <span id="more-693"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2012/01/grossartiger-fotograf.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-713" style="margin: 5px; border: 0pt none;" title="grossartiger-fotograf" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2012/01/grossartiger-fotograf.jpg" alt="" width="206" height="204" /></a> Ihr Wissen hat sie in ihrem Buch  zusammen getragen und will damit jetzt angehende Fotografen &#8211; und vielleicht auch schon im Berufsleben stehende &#8211; an die Hand nehmen, um sie zu ebensolchen &#8220;großartigen&#8221; Fotografen zu erziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben: die Ansätze sind gut. Es macht tatsächlich keinen Sinn, mit der Kamera loszuziehen, Bilder zu machen und dann hoffen, dass sie sich verkaufen. Eine gute Planung ist das Wichtigste an einer erfolgreichen Arbeit als professioneller Fotograf. Aber auch als Amateur darf man sich diesen Tipp gerne verinnerlichen, denn auch der soll sich über tolle Bilder freuen. Und die Verwandtschaft, die die Bilder in Präsentationen ansehen muss, wird sicherlich auch viel lieber interessante Bilder sehen, als &#8220;Tante Clara vor dem Eiffelturm&#8221;, &#8220;Tante Clara vor dem Louvre&#8221; oder &#8220;Tante Clara (rechts) mit einem Schwein&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebensowenig muss man laut ihrem Rat nicht in die Ferne ziehen, um gute Bilder zu machen. Motive gibt es vor Ort genug &#8211; da stimme ich voll und ganz zu. Allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, warum sich die Autorin selbst nicht daran hält und ihr Buch zu mindstens 50% mit Bildern aus dem fernöstlichen Raum schmückt. Die &#8211; gelegentlich unbeholfen wirkenden &#8211; Bildunterschriften erwecken zudem den Anschein, dass mit irgendwelchen Begründungen die Bilder noch schöngeredet werden sollen.  Ein Bild, das dem Leser erst erklärt werden muss, damit der es versteht, ist kein gutes Bild.<br />
Auch ist es wohl einfacher, Personen aus Fernost abzubilden. Ob die unbekannte Touristin vor dem großen Buddha weiss, dass sie in einem Buch veröffentlich wurde? Wobei man vom Buddha in diesem Beispiel auch eigentlich gar nichts sieht. Einzig ein roter Schal jener unbekannten Touristin leuchtet einem entgegen. Das wird dann von ihr mit dem &#8220;beliebten roten Akzent im Bild&#8221; begründet. Da frage ich mich: Bei wem beliebt? Auf solche ablenkenden Accessoires zu verzichten ist in der Regel besser.</p>
<p style="text-align: justify;">Ohnehin sind die meisten im Buch verwendeten Bilder nicht mal Durchschnitt &#8211; sie sind einfach nur schlecht. Die paar guten Bilder sind schwarzweisse Landschaften oder vorher offensichtlich gut geplante Menschenportraits. Es ist schon paradox, dass jemand, der uns das Fotografieren erklären will, solche schlechten Beispiele verwendet. Und ich kann und will mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Absicht sein soll. Das wäre ein Schuss, der nach hinten losgeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch das Layout überzeugt mich nicht. Ein magentafarbenes Buch mit weichem Stoffeinband wirkt nicht wirklich professionell. Allein durch die Farbe wird das Buch sicherlich nicht den Weg in mein Bücherregal finden. Und wenn dann auch noch eine gelbgrüne Schrift darauf prangt, erst recht nicht. Auch ein Buchprojekt will anständig geplant werden &#8211; wie ein Fotoprojekt. Und dazu gehören nun mal auch Profis, die mithelfen. Was man optisch falsch machen kann, das sieht man am vorliegenden Exemplar.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schon erwähnt, möchte Dr. Mettner die Fotografen davon überzeugen, dass man seine Bilder plant, wenn man professionell Bilder vermarkten will. Als Fotograf ist man immerhin zu einem nicht unerheblichen Zeitanteil mit administrativen Dingen beschäftigt. Und je genauer und intensiver man diese Dinge angeht, umso besser ist am Ende das Ergebnis. Das ist ein Fakt, den man nicht übersehen darf, will man als professioneller Fotograf Erfolg haben. Aber braucht es dazu ein 132 Seiten starkes Buch? Vielleicht. Aber nicht so eines, wie es hier vorliegt. Geschrieben von einem im Berufsleben stehenden Profi mit konkreten Beispielen aus seiner (oder ihrer) täglichen Arbeit, den Umgang mit Kunden und die Umsetzung der Aufgaben würde dem Leser inhaltlich wesentlich mehr bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst beschäftigt sich das Buch mit Banalitäten. Da wird auch schon mal aus einem anderen Buch zitiert, ohne, dass man es auf dem ersten Blick so richtig merkt (Seite 60). Erkannt hatte ich es erst, als auf Bilder von Seiten verwiesen wurde, die das  vorliegende Buch gar nicht hat. Ich habe zudem beim Lesen der ersten Buchhälfte immer wieder darauf gewartet, wo denn nun das eigentliche Buch beginnt. Wann kommen denn nun die großartigen Tipps, die einem versprechen, ein ebenso großartiger Fotograf zu werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Erst im zweiten Teil geht Frau Dr. Mettner ein wenig darauf ein, beschänkt sich aber da auch auf einfache Fotoprojekte, wie das im Schwimmbad mit ebenso einfachen und nichts sagenden Bildern. Und ein schlechtes Bild wird auch durch eine schlechte Bildunterschrift nicht besser. Mag sein, dass die Bilder vielleicht im Ganzen besser wirken, aber so jedenfalls nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Reportage oder Fotoprojekt muss vorbereitet werden. Da führt kein Weg dran vorbei. Aber das Buch verzettelt sich teilweise in Details, mit denen ein Fotograf letztendlich nun absolut nichts zu tun hat.<br />
Da sind z.B. die Arbeitssicherheit oder der Hygiene beim Fotografieren in einem Unternehmen. Wenn der zu fotografierende Betrieb sich nicht daran hält, dann hat er selbst schuld, wenn später so etwas zu Ärger mit der Berufsgenossenschaft führt. Selbstverständlich muss dieses Thema im Vorgespräch mit dem Betrieb angesprochen und auf die Problematik hingewiesen werden &#8211; verantwortlich ist letztendlich aber das Unternehmen und nicht der Fotograf. Und ich werde als Fotograf meine Bilder auch nicht dem Unternehmen zur <span style="text-decoration: line-through;">Zensur</span> Freigabe vorlegen (von wenigen Ausnahmen abgesehen, Stichwort Werkspionage). So viel gegenseitiges Vertrauen muss vorhanden sein, dass man einem Fotografen unterstellen darf, sein Handwerk zu verstehen &#8211; zumindest einem (angehenden) Profi.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Erzählungen aus dem eigenen fotografischen Wirken versucht die Autorin den Leser immer wieder in ihre Geschichte rein zu ziehen. Das gelingt manchmal sehr gut, dann kann man nachvollziehen, welche Problemen vor Ort auftreten können, auch wenn man ein Fotoprojekt noch so gut vorbereitet hat. Leider verirren sich die Beschreibungen immer wieder in zu viel Selbstdarstellung, anstatt dem interessieren Leser eine Antwort auf die Frage nach einem großartigen Fotografen zu geben. Das Buch beinhaltet eine reichliche Fülle von Hinweisen, wie man besser fotografiert. Viele Tipps und Vorschläge verstecken sich aber häufig in zu viel Text und nebensächlichen Ausführungen. Sie zu finden strengt an und lässt das Buch nach einiger Zeit des Lesens langatmig und ebenso langweilig werden. Ich habe es nicht geschafft, es in einem Zug zu lesen, wie es mir mit anderen Büchern oft ohne Probleme gelingt. Zu oft musste ich Absätze noch einmal überlesen oder aber einige Seiten zurückblättern, um zu schauen, worum es eigentlich geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Muss man diese Buch nun wirklich besitzen?<br />
Wenn man etwas auffälliges im Bücheregal stehen haben möchte: unbedingt! Wenn man daraus lernen möchte: bedingt. Als Einsteiger in die professionelle Fotografie ist es durchaus geeignet, ein wenig von der Arbeitsweise und Problemen bei Fotoprojekten zu erfahren. Leider sind die im Buch aufgezeigten Vorschläge zu spärlich, als dass man dadurch auch gleich ein großartiger Fotograf wird, wie es der Buchtitel vollmundig verspricht. Ein echtes Projekt von der Idee bis zur Präsentation sucht man leider vergebens. Schon alleine damit hätte man das komplette Buch füllen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Fazit: für Amateure ist es nett, ein Exemplar zu besitzen &#8211; man muss aber nicht. Wer es liest, sollte sich aber von den Bildbeispielen besser fern halten. Wer nun wirklich erwartet, der reisserische Titel macht den Leser am Ende tatsächlich zu einem großartigen Fotografen, der sieht sich getäuscht. Aber etwas anderes habe ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Nur ein Meister kann einem Lehrling in seinem Handwerk wirklich etwas beibringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;">Ich habe hier meine Kritik aus der Sicht eines Profis geschrieben. Gerne würde mich auch eine Meinung eines Amateurs interessieren, der tatsächlich jetzt erst vor hat, mit professioneller Fotografie seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich stelle mein Exemplar und den Platz hier im Blog dafür gerne zur Verfügung.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Mein alter Chefredakteur hat mir beigebracht, immer auch andere Seiten anzuhören, bevor man sich seine Meinung über eine Sache bildet. Daher hier einige Links zu anderen (auch positiven) Rezensionen zu dem besprochenen Buch, damit ihr seht, dass man auch komplett anderer Meinung sein kann: <a href="http://www.fotografr.de/2716/der-tritt-in-den-hintern-des-fotografen/" target="_blank">fotografr</a>, <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/12/14/wie-man-ein-grossartiger-fotograf-wird/" target="_blank">kwerfeldein</a>, <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/01/25/bilder-machen-ist-nicht-schwer-fotograf-zu-sein-dagegen-sehr" target="_blank">bildwerk3</a>, <a href="http://www.noodlezphoto.com/2010/01/07/wie-man-ein-grossartiger-fotograf-wird-von-dr-martina-mettner-zu-viel-farbe-zu-wenig-inhalt/" target="_blank">noodlez</a>, <a href="http://www.lapplandblog.eu/files/b17a14c7eefae55c403bbae27b97cce1-1096.php" target="_blank">Lapplandblog</a>, <a href="http://blogtimes.info/wie-man-ein-grosartiger-fotograf-wird-eine-entauschung/" target="_blank">Blogtimes</a>, <a href="http://www.colorfoto.de/News/_Wie-man-ein-grossartiger-Fotograf-wird_-_-Pflicht-Lektuere-fuer-Ambitionierte_6383477.html" target="_blank">Color Foto</a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000296506?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3000296506">.</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=anderelaender-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3000296506" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martina Mettner: Wie man ein großartiger Fotograf wird, Wegweiser in  eine Fotopraxis mit Zukunft<br />
Aarbergen 2010, 132 Seiten, 29,80 Euro.</em><br />
<em>ISBN 978-3-00-029650-5<br />
Zu beziehen bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000296506?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3000296506" target="_blank">Amazon</a> oder auf der <a href="http://www.fotofeinkost.de/das-buch/" target="_blank">Homepage der Autorin</a>.</em></p>
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