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	<title>SCHWARZbuntes.de &#187; Fotografie</title>
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	<description>Fotografen - Technik - Allgemeines</description>
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		<title>Rezension: Harald Schmitt „Auf den Punkt“</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 20:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
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		<description><![CDATA[33 Jahre als Fotoreporter für den Stern Ich liebte meinen Beruf als Bildjournalist, den ich viele lange Jahre ausüben durfte. Und von daher war ich enorm gespannt, was ein Kollege, der zugegeben für unseren Beruf ein wenig mehr in der Welt herum gekommen war, als ich, so zu schreiben hatte. Und vor allem interessierten mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>33 Jahre als Fotoreporter für den Stern</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-1038" href="http://www.schwarzbuntes.de/index.php/rezension-harald-schmitt-%e2%80%9eauf-den-punkt%e2%80%9c/auf_den_punkt-001/"><img class="size-full wp-image-1038 alignright" title="Auf den Punkt" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/Auf_den_Punkt-001.jpg" alt="" width="337" height="337" /></a>Ich liebte meinen Beruf als Bildjournalist, den ich viele lange Jahre ausüben durfte. Und von daher war ich enorm gespannt, was ein Kollege, der zugegeben für unseren Beruf ein wenig mehr in der Welt herum gekommen war, als ich, so zu schreiben hatte. Und vor allem interessierten mich natürlich die Bilder. Ich kenne einige Fotografen der „alten Garde“ und bin selbst ein Fan der Arbeiten von Robert Lebeck. Ich gebe aber verschämt zu, dass ich den Namen Harald Schmitt mit keinem Foto in Verbindung bringen konnte. Das für mich im Buch bekannteste Foto ist das, in dem der damalige Staatsratsvorsitzende Erich Honecker Bundeskanzler Helmut Schmidt zum Abschied einen Bonbon am Bahnhof überreichte. Aber das Bild hatten wohl auch mehrere Fotografen im Kasten, so dass mir da die Zuordnung fehlte. Aus diesem Grund ärgere ich mich auch ein wenig, dass ich es versäumt hatte, zur Buchvorstellung in Hamburg anwesend zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch liest sich wunderbar in einem Stück – zum Beispiel auf einer Bahnfahrt, da hat man ja im Moment auch auf der kürzesten Strecke viel Zeit zum Lesen. Harald Schmitt beschreibt sein Leben mit dem Journalismus, er schreibt von Problemen, schönen Begebenheiten, Freundschaften und geht auch immer wieder auf kleine Anekdoten ein, wie zum Beispiel die Batterien, die er für das Diktiergerät der schreibenden Kollegen nur dann zufällig doch dabei hat, wenn sie ihm im Gegenzug helfen, seine schweren Objektive zu schleppen.</p>
<p style="text-align: justify;">Er vergisst dabei aber auch nie die Menschen, die ihm während seiner Reisen immer wieder zu Seite standen. Sei es als Dolmetscher oder als Organisator vor Ort. Wer also der Meinung ist, einfach mal einen Flug in den Busch zu buchen, es kommen ja auf alle Fälle gute Bilder raus, der wird hier eines Besseren belehrt: gute Planung ist in den allermeisten Fällen die wichtigste Voraussetzung für eine gelungene Reportage.</p>
<p style="text-align: justify;">Harald Schmitt hebt aber auch ein wenig mahnend den Finger, dass es heute nicht mehr so einfach ist, als fester Fotograf bei einer Zeitung einen gut bezahlten Job zu bekommen.  Das goldene Zeitalter der Reportagefotografen, die von den Redaktionen in die entlegensten Ecken der Welt geschickt werden, längst vorbei ist. Dafür haben Internet und Handykameras schon lange gesorgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwas enttäuscht bin ich von den Bildern. Vor allem die Farbbilder kommen – zumindest in meiner Ausgabe – teilweise ziemlich matschig daher. Auch habe ich den Eindruck, es fehlt ihnen manchmal etwas an Schärfe. Ich vermute aber dass das eher am Druck als an den Bildern selbst liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Buch bekommt eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich habe es an einem Vormittag komplett durchgelesen und dachte beim letzten Satz nur: „Wie? Schon zu Ende?!“</p>
<p>Weitere Informationen zu dem Buch findet ihr bei <a title="Affiliate-Link. Ich bekomme beim Kauf eine kleine Provision - ihr zahlt keinen Cent mehr." href="http://www.amazon.de/gp/product/3827330262?ie=UTF8&amp;tag=ralfnoehmamut-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3827330262" target="_blank">Amazon</a>* oder auf der Homeage von <a title="Addison-Wesley" href="http://www.awl.de/3026" target="_blank">Addison-Wesley</a>.</p>
<p><em>Harald Schmitt &#8211; Auf den Punkt<br />
1. Auflage, 39,80 €<br />
Verlag Addison-Wesley</em></p>
<p><em>ISBN 382733062</em></p>
<p><em><span style="color: #808080;">*Dieser Amazon-Link ist ein sogenannter Affiliate-Link. Das bedeutet, wenn ihr über diesen Link bei Amazon kauft, bekomme ich eine kleine Provision. Ihr selbst müsst deshalb natürlich nicht mehr zahlen.</span><br />
</em></p>
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		<title>Mein bestes Foto 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 23:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Wolf hat auf seinem Blog VisuelleGedanken dazu aufgerufen, sein persönlich bestes Bild des Jahres 2010 zu präsentieren. Ich habe lange überlegt, welches Bild ich dazu auswählen soll. 2010 war bei mir viel Standard, aber daneben auch sehr viel Leere. Ich war fotografisch 2010 weder richtig kreativ, noch habe ich die wenigen Ideen auch wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Martin Wolf hat auf seinem <a title="VisuelleGedanken" href="http://visuellegedanken.de/2010-12-22/blog-parade-euer-bestes-foto-2010/" target="_self">Blog VisuelleGedanken</a> dazu aufgerufen, sein persönlich bestes Bild des Jahres 2010 zu präsentieren. Ich habe lange überlegt, welches Bild ich dazu auswählen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">2010 war bei mir viel Standard, aber daneben auch sehr viel Leere. Ich war fotografisch 2010 weder richtig kreativ, noch habe ich die wenigen Ideen auch wirklich umgesetzt. Statt dessen habe ich mehr vor dem Computer gesessen, meine Photoshop-Techniken verbessert und neue dazu gelernt. 2011 werde ich mit Sicherheit deutlich öfter draußen zum Fotografieren sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass dieses Winterbild viel von  dem ausdrückt, was ich im letzten Jahr (fotografisch) gefühlt habe.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1023" href="http://www.schwarzbuntes.de/index.php/mein-bestes-foto-2010/winter2010/"><img class="alignnone size-full wp-image-1023" style="border: 2px solid black; margin: 2px;" title="Winter 2010" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/Winter2010.jpg" alt="" width="704" height="509" /></a></p>
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		<title>Photokina 2010 &#8211; auch ich muss mal</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 14:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Nöhmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Vor einiger Zeit hatte ich via Facebook mal gefragt, warum denn in den einschl&#228;gigen Fotoblogs so viele Photokina-Freikarten verlost wurden. Die vorherrschende Meinung war, dass man Seitens der Messeleitung wohl Angst hat, nicht gen&#252;gend Besucher zu bekommen. Zu recht, wie ich jetzt meine. Ich m&#246;chte jetzt nicht wiederholen, was der stilpirat auch schon schrieb, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="1" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/088bceff0d85441d853cf69666d13d9f" width="1" /></p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-1.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-927" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-1-300x200.jpg" title="Photokina (1)" width="300" /></a>Vor einiger Zeit hatte ich via Facebook mal gefragt, warum denn in den einschl&auml;gigen Fotoblogs so viele Photokina-Freikarten verlost wurden. Die vorherrschende Meinung war, dass man Seitens der Messeleitung wohl Angst hat, nicht gen&uuml;gend Besucher zu bekommen. Zu recht, wie ich jetzt meine. Ich m&ouml;chte jetzt nicht wiederholen, was der <a href="http://stilpir.at/photokina-ein-verriss/">stilpirat</a> auch schon schrieb, aber seine Erfahrungen decken sich so ziemlich mit meinen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Schaulaufen der Eitelkeiten, die mich verfolgenden Blicke kleben auf der an meiner Seite baumelnden EOS 5D mit 1,8/50 und ohne Handgriff. Allerdings so, dass man den Body nur von hinten sehen kann und nicht die Aufschrift&#8230; eine sehr leichte Kombination, mehr brauchte ich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber jeder vorbei huschende will wissen &#8211; muss wissen &#8211; was der andere f&uuml;r eine Kamera hat und freut sich, dass die eigene dann vermeintlich doch besser ist. Sollte das nicht der Fall sein, kann es sich ja nur um einen Profi handeln &#8211; und der z&auml;hlt dann eben nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eitelkeiten? Ich habe zwei Herren (im wahrsten Sinne des Wortes) entdeckt, die hatten noch nicht mal eine Digitalkamera! Nee &#8211; jeder hatte eine Leica M4 mit 1,4/35 (wenn ich richtig geschaut hatte) um den Hals h&auml;ngen. Also die Kamera passend zum gesetzten Alter der beiden M&auml;nner. Das ist keine Eitelkeit &#8211; das ist KULT!</p>
<p><span style="font-size: 14px;"><span style="color: rgb(128, 0, 0);"><strong>Sex sells &#8211; oder nicht?<br />
	</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">Erinnert sich noch jemand an den Autozubeh&ouml;rteileh&auml;ndler D&amp;W? Der war auf Messen und im Katalog bekannt f&uuml;r seine recht sp&auml;rlich bekleideten M&auml;dels. Im Fotobereich gibt es sowas anscheinend auch. PEARL hatte auf seinem Stand eine junge Frau zum Bodypainting &quot;geopfert&quot;. Ich frage mich immer noch, was die drei Herren im Publikum (Alter deutlich 60+) aus ca. drei Metern Entfernung mit dem 75-300 in offensichtlicher Stellung auf 300mm da wohl abgelichtet haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wo wir schon mal so sch&ouml;n dabei sind: wie wird eigentlich die Akkreditierung der Presseleute durchgef&uuml;hrt? Mindestens die H&auml;lfte der Besucher, die mir entgegen kamen hatten die gelben Pressekarte um. Und in der Presselounge sah ich eine komplette Familie &#8211; alle mit diesem Ausweis. Jugendliche (gesch&auml;tzt 14 Jahre) ein Rentnerclub (&Uuml;70) &#8211; alle rennen sie mit dieser Akkreditierung rum. Da muss sich die Messeleitung vielleicht mal Gedanken machen, das in zwei Jahren besser zu l&ouml;sen, finde ich.</p>
<p><span style="color: rgb(128, 0, 0);"><span style="font-size: 14px;"><strong>Canons Highlight<br />
	</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-2.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-928" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-2-300x200.jpg" title="Photokina (2)" width="300" /></a>Eines meiner pers&ouml;nlichen Highlights war das neue <a href="http://www.canon.de/About_Us/Press_Centre/Press_Releases/Consumer_News/Cameras_Accessories/EF_8-15mm_f4L_Fisheye_USM.aspx" target="_blank" title="Das EF 8-15/4L auf der Canon Webseite">Canon Fisheye-Zoom</a>. Ich ging zum Stand und wollte es testen. Kurz vor Toreschlu&szlig; um 17:30 Uhr war auch eine gute Idee, der Stand war nicht mehr ganz so voll. &quot;Das kann ich Ihnen nicht zeigen, das ist auf der Pressekonferenz.&quot; erkl&auml;rte mir der Mitarbeiter, der nebenbei noch einem 17-J&auml;hrigen EOS 1D Mk IV &#8211; Tr&auml;ger und seinem Freund die ganze Palette der TS-Objektive erkl&auml;ren musste. Kurz vor Toreschlu&szlig; noch eine PK? Und wieso hat Canon nur ein Exemplar auf der Messe? Oder waren die alle unterwegs zu Foto Gregor, der am dem Abend um 18:00 Uhr eine CPS-Vorf&uuml;hrung aller Neuheiten veranstaltete? &#8211; Also auch hier wieder ein Negativerlebnis.</p>
<p><span style="color: rgb(128, 0, 0);"><span style="font-size: 14px;"><strong>Tim Mantoani<br />
	</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-4.jpg"><img alt="Tim Mantoani bei seinem Workshop" class="alignleft size-medium wp-image-930" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-4-300x200.jpg" title="Photokina (4)" width="300" /></a><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-5.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-931" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-5-300x200.jpg" title="Photokina (5)" width="300" /></a>Als ich dann in der Blitzger&auml;te- und Beleuchtungshalle ankam, stand gerade Guido Karp auf der B&uuml;hne und k&uuml;ndigte Tim Mantoani an. Dieser hat eine tolle Bildserie erschaffen &quot;Behind Photographs &#8211; Archiving Photographic Legends&quot; &#8211; <a href="http://mantoaniblog.com/category/behind-photographs-by-tim-mantoani/" target="_blank">Link</a>. Obwohl ich diese Serie sehr spannend finde, habe ich mich zumindest bei einem der abgebildeten Fotografen ein wenig gewundert, dass er als &quot;Legende&quot; bezeichnet wird und auch in der Riege der ber&uuml;hmten Topfotografen steht. Naja, meine Meinung.</p>
<p style="text-align: justify;">Tim Mantoani hat dann auf der B&uuml;hne einen Wokshop abgehalten der Zuspruch war sehr gro&szlig;, ich hoffe, dass m&ouml;glichst viele seine englischen Ausf&uuml;hrungen verstanden haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: rgb(128, 0, 0);"><span style="font-size: 14px;"><strong>Sehen und gesehen werden<br />
	</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-3.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-929" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-3-300x200.jpg" title="Photokina (3)" width="300" /></a>Obwohl ich mich mit kaum jemanden verabredet hatte, habe ich viele alte und auch ein paar neue Freunde getroffen. Da war zun&auml;chst einmal das Vergn&uuml;gen, <a href="http://www.stefangroenveld.de/bildergalerie/meine-eindrucke-von-der-photokina/" target="_blank" title="Stefans Eindrücke von der Photokina">Stefan Groenveld</a> endlich auch pers&ouml;nlich kennen zu lernen. Leider war die Zeit zu kurz &#8211; aber das holen wir mal nach. Auf der R&uuml;ckfahrt sa&szlig; ich zusammen mit <a href="http://stilpir.at/photokina-ein-verriss" target="_blank" title="Steffens Photokina-Verrisss">Steffen B&ouml;ttcher</a>, dem STILPIR.AT, im Zug. Danke, Jungs, war toll, euch endlich auch mal pers&ouml;nlich kennen zu lernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch die Freunde aus &quot;alten Tagen&quot; liefen mir &uuml;ber den Weg. <a href="http://www.sackmesser.de/home/index.html" target="_blank" title="Beauty- und Fashionfotos">Michael Quack</a>, Fotograf und <a href="http://www.visualpursuit.de/startseite/index.html" target="_blank" title="Visual Persuit">Studiobetreiber</a> aus D&uuml;sseldorf, auf dem Stand von Hensel. (Das Promotion-Video auf dem Henselstand war vom ihm mit einer EOS 5D Mk II gefilmt). Dazu gesellte sich noch der (Twitter <a href="http://twitter.com/fotolehrgang" target="_blank">@fotolehrgang</a>), <a href="http://www.tom-striewisch.de/buehne/photokina_halle1_swf.php" target="_blank" title="Photokina Halle 1">TOM! Striewisch</a>, von dem ihr auch gleich ein Photokina-Panorama sehen k&ouml;nnt, wenn ihr auf seinen Namen klickt. Und neben einigen anderen auch noch <a href="http://www.5gaenge.de/" target="_blank" title="Christian Kuhlmann">Christian Kuhlmann</a> nebst Gattin, aber ohne Nachwuchs <img src='http://www.schwarzbuntes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="text-align: justify;">So hatte die Photokina dann auch einen positiven Effekt, den ich sehr gerne mit nach Hause nehme.</p>
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		<title>Früher war alles besser &#8211; oder?</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 19:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein alter Spruch &#8211; zugegeben. Aber immer wieder gerne genommen. Und wenn ich das als Kind von meinen Eltern hörte, dann kam mir gleich in den Kopf &#8220;Wir leben aber heute!&#8221; Heute&#8230; heute ist aber auch einiges besser als früher. Und wo merkt man das besser, als in der Fotografie? Was haben wir früher Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein alter Spruch &#8211; zugegeben. Aber immer wieder gerne genommen. Und wenn ich das als Kind von meinen Eltern hörte, dann kam mir gleich in den Kopf &#8220;Wir leben aber heute!&#8221; Heute&#8230; heute ist aber auch einiges besser als früher. Und wo merkt man das besser, als in der Fotografie? <span id="more-761"></span>Was haben wir früher Zeit gebraucht, bis ein Bild endlich beim Empfänger war. Da war zunächst die Auswahl des geeigneten Formats. Kleinbild? Mittelformat? Oder gar Großformat? Dazu musste der richtige Film ausgesucht werden. Will der Kunde Farbe oder Schwarzweiss? Oder gar eine Diavorlage? Eventuell sogar einen Spezialfilm, wie Infrarot?</p>
<p>Bei der eigentlichen Aufnahme ging man aber dann wieder ähnlich vor, wie heute auch. Kamera aufstellen, einrichten, belichten. Ist der Film voll, wechseln. (Letzteres kann einem aber auch heute mit dem größtem Speicherchip passieren.)</p>
<p>Aber dann&#8230; Filme sortieren, eintüten und ins Labor senden. Wenn es mehrere Filme sind, daran denken, niemals die ganze Marge in einer Versandtüte absenden. Oder auch nicht alle Filme gleichzeitig im Labor / beim Händler abgeben. So hat man zumindest noch einige Bilder zur Auswahl, sollte mal eine Sendung verloren gehen oder durch einen Produktionsfehler zerstört werden, das vermindert immerhin die Gefahr, dass man plötzlich ohne Bilder da steht. Auf alle Fälle war man auf fremde Leute angewiesen, denen man seine Arbeit anvertrauen musste.</p>
<p>Besser dran waren da die Fotografen, die ihr Material selbst entwickeln konnten. Dazu benötigte man aber ein eigenes Labor und auch das entsprechende Wissen über die Arbeitsabläufe. Und nicht jeder konnte sich ein eigenes Labor leisten. Ein Amateur schon gar nicht. Und Farbe erst recht nicht &#8211; viel zu kompliziert, hiess es. (Ich lass das mal lieber so stehen.)</p>
<p>Auf alle Fälle brauchte man viel Zeit, bis die Filme entwickelt, an Hand der Kontaktabzüge ausgewählt und ausbelichtet vergrößert waren und den Auftraggeber erreichten.</p>
<p>Inzwischen hat die Chemie-Pantschrei aufgehört und nur wenige Enthusiasten leisten sich den Luxus einer analogen Kamera mit eigenem Fotolabor. Und zugegeben: ich gehe auch zwischendurch gerne mal wieder im dunklen, meist eigenartig riechenden Fotolabor an die Arbeit. Es macht einfach Spass, wenn die alten Arbeitsabläufe nicht ganz in Vergessenheit geraten.</p>
<p>Heute schnappt man sich die digitale SLR, möglichst mit hoher Pixelzahl &#8211; runterrechnen kann man immer &#8211; sucht Chips zusammen und los gehts. Dabei spielt es keine Rolle, wie man letztendlich aufnimmt. Es gibt schliesslich keinen Chip, der nur s/w-Bilder oder Dias aufnimmt. Man fotografiert in RAW und kann anschliessend am Rechner das Endprodukt erstellen. Der Computer übernimmt irgendwie Umwelt schonend (wenn man das mal nur auf die Chemie bezieht, die ja früher entsorgt werden musste) das Fotolabor, in dem es nicht mehr übel nach Essigsäure riecht &#8211; zumindest, wenn man jetzt keinen Putzteufel zu Hause hat &#8211; und kann, wenn man mal einen Fehler gemacht hat, einfach die Schritte rückgängig machen. Überhaupt: ein Film, der versehentlich in der DuKa aus der Hand in den Alt-Chemie-Eimer fiel, war in der Regel hoffnunglos verloren. Diverse Rettungsprogramme können heute auch formatierte Datenträger restaurieren.</p>
<p>Größter Nachteil der digitalen Fotografie ist gleichzeit der Segen und das Erfolgsgeheimnis: jeder kann es. Zumindest die Kamera in die Hand nehmen und auf den Auslöser drücken. Das war aber früher analog auch schon so. Nur kamen zu mir in den Laden sehr oft Kunden, die sich den Film aus der Kamera rausnehmen (&#8220;Habe ich total vergessen&#8221;) und anschliessend wieder einen neuen einlegen liessen (&#8220;Wo sie schon mal dabei sind&#8230;&#8221;). Ich vermute, die meisten hatten Probleme, den Film rauszunehmen und einzulegen. Ein Chip ist da doch deutlich einfacher zu wechseln &#8211; wenn man es überhaupt braucht. Wann wird ein Chip schon mal voll? Und wenn man vom Fotografieren nach Hause kommt, dann werden die Bilder auf den Rechner geladen und der Chip ist wieder leer.</p>
<p>Und heute kostet auch Webspeicherplatz nichts. Schnell hochgeladen und die URL an alle Freunde geschickt. Das kann jeder und geht alles per Knopfdruck Mausklick. Das Web ist voll von solchen Bildern, die man der Welt eigentlich lieber nicht gezeigt hätte und die die Welt eigentlich auch gar nicht sehen will. Dazu kommt auch noch die Möglichkeit, sich in Foren, wie der fotocommunity, mit seinen Bildern zu präsentieren und dort die geballte (Amateur-)Kompetez seine Bilder bewerten zu lassen. Ob man nun aber von Kommentaren, wie &#8220;Schöne Farben.&#8221; oder &#8220;Toll gesehen.&#8221; viel lernen kann, sei mal offen gelassen. Früher hat man seine Familie mit den gesammelten Werken bei einem Diaabend &#8216;erfreut&#8217; &#8211; die natürlich nur voll des Lobes waren. Man wollte den Gastgeber ja nicht verärgern.</p>
<p>Das &#8220;jeder kann es&#8221; hatte aber auch zur Folge, dass z.B. viele Zeitungsredaktionen ihren Fotografen (die meistens sowieso nicht angestellt waren) kurzerhand kaum noch Aufträge zukommen liessen, weil ja der Redakteur &#8211; laut Meinung der Verleger &#8211; genausogut auf den Auslöser einer eiligst angeschafften Kompakt-Digi drücken konnte. Qualität war da zweitrangig. Ebenso bei Immobilienmaklern oder Gebrauchtwagenhändlern. Da kommt es offensichtlich nur darauf an, schnell ein Bild online stellen zu können.</p>
<p>Aber mal zurück zum Vergleich &#8220;Früher &#8211; Heute&#8221;.<br />
Zu analogen Zeiten bin ich als Sportfotograf einer kleinen Zeitung in Ostfriesland am Wochenende von Sportplatz zu Sportplatz gefahren, um meine Bilder zu machen. Je nach Entfernung zwischen den Spielorten konnte man recht stressfrei bis zu vier Spiele fotografieren, wenn diese zur gleichen Zeit angepfiffen wurden und sich bei der Anwesenheit des Fotografen auf dem Platz auch etwas auf dem Spielfeld abspielt. Und man musste zur Deadline in der Redaktion sein, um die Bilder fertig zu haben, bevor der Bericht fertig war, denn der Redakteur wollte ja schnell wissen, was er für ein Foto zur Verfügung hat.</p>
<p>Heute macht man seine Bilder digital, setzt sich kurz ans Notebook im Auto und schickt die fertigen Bilder per FTP oder eMail an die Redaktion, zusammen mit weiteren Informationen. Auftrag erledigt &#8211; ab zum nächsten. Der Wegfall der Zeit fressenden Arbeit im Labor sorgt dafür, dass man selbst auch mehr Zeit hat und entweder weitere Aufträge abarbeitet oder auch mal früher Heim zur Familie kommt.</p>
<p>Ich bin froh, dass ich heute digital arbeiten kann. Zugegeben, auch die Rechnerausstattung kostet Geld, aber die laufenden Kosten für Filme, Chemie, Entsorgung sind nahezu auf Null zurück gegangen. Ich kann heute meinen Auftraggebern viel schneller die Ergebnissse präsentieren und sogar online mit Ihnen gemeinsam auswählen. Da muss ich auch nicht erst von Hamburg nach München fahren, das digitale Zeitalter macht es möglich.</p>
<p>So gesehen bin ich sehr froh, dass ich damals den Beruf des Fotografen von der Pike auf gelernt habe. Labor (s/w und Farbe), Studio und Verkauf, das alles durfte ich genissen. Und auch heute kann ich noch Bilder mit Eiweißlasurfarbe und anderen Hilfsmitteln per Hand retuschieren, Ausflecken und restaurieren. Der Übergang zur digitalen Fotografie war bei mir fliessend und ich konnte mich zum Glück langsam und intensiv mit dieser Technik anfreunden. Insbesondere die Techniken in der Retusche und der Dunkelkammer sind wichtige Grundlagen gewesen, um das wichtigste Programm, den Photoshop, richtig anzuwenden.</p>
<p>Heute arbeite ich nur digital. Meine Ausrütung ist komplett auf ditital eingestellt und ich vermisse die Laborarbeit auch nicht mehr. Ich besitze zwar noch einige kleine analoge Kleinbildkameras, wie z.B. meine Rollei 35, die auch manchmal noch zum Einsatz kommen, aber nur, damit sie nicht ganz einrosten. Und manchmal begebe ich mich mit anderen analog interessierten ins Fotolabor und &#8220;pantsche&#8221; etwas rum.</p>
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		<title>Kann man ein großartiger Fotograf mit Hilfe eines Buches werden?</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
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		<category><![CDATA[ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein sehr gut klingender Titel lässt einen schon aufhorchen: &#8220;Wie man ein großartiger Fotograf wird&#8221; &#8211; Wer will nicht ein großartiger Fotograf werden? Ein Titel, der neugierig macht und vor allem auch schon beim Lesen suggeriert, dass hier jemand mit hohem Sachverstand und Wissen von der Materie seine persönlichen Erfolgsgeheimnisse verrät. Über Dr. Martina Mettner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;">Ein sehr gut klingender Titel lässt einen schon aufhorchen: <span style="color: #ff00ff;">&#8220;Wie  man ein großartiger Fotograf wird&#8221;</span> &#8211; Wer will nicht ein großartiger Fotograf werden? Ein Titel, der neugierig macht und vor allem auch schon beim Lesen suggeriert, dass hier jemand mit hohem Sachverstand und Wissen von der Materie seine persönlichen Erfolgsgeheimnisse verrät.<br />
Über Dr. Martina Mettner habe ich von Fotografenkollegen schon einige gute Dinge gehört. Sie arbeitet als <a href="http://www.mm-photoconsulting.de/" target="_blank">Fotoconsultant</a>, was so viel bedeutet, dass sie sich mit Fotografen zusammensetzt, deren Portfolio und die Arbeitsweise analysiert um dann gemeinsam Wege erarbeitet, sich beruflich weiter zu entwickeln oder neu zu orientiert. Daneben betreibt Dr. Mettner einen Fotoblog <a href="http://www.fotofeinkost.de/" target="_blank">www.fotofeinkost.de</a></span> <span id="more-693"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2012/01/grossartiger-fotograf.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-713" style="margin: 5px; border: 0pt none;" title="grossartiger-fotograf" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2012/01/grossartiger-fotograf.jpg" alt="" width="206" height="204" /></a> Ihr Wissen hat sie in ihrem Buch  zusammen getragen und will damit jetzt angehende Fotografen &#8211; und vielleicht auch schon im Berufsleben stehende &#8211; an die Hand nehmen, um sie zu ebensolchen &#8220;großartigen&#8221; Fotografen zu erziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben: die Ansätze sind gut. Es macht tatsächlich keinen Sinn, mit der Kamera loszuziehen, Bilder zu machen und dann hoffen, dass sie sich verkaufen. Eine gute Planung ist das Wichtigste an einer erfolgreichen Arbeit als professioneller Fotograf. Aber auch als Amateur darf man sich diesen Tipp gerne verinnerlichen, denn auch der soll sich über tolle Bilder freuen. Und die Verwandtschaft, die die Bilder in Präsentationen ansehen muss, wird sicherlich auch viel lieber interessante Bilder sehen, als &#8220;Tante Clara vor dem Eiffelturm&#8221;, &#8220;Tante Clara vor dem Louvre&#8221; oder &#8220;Tante Clara (rechts) mit einem Schwein&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebensowenig muss man laut ihrem Rat nicht in die Ferne ziehen, um gute Bilder zu machen. Motive gibt es vor Ort genug &#8211; da stimme ich voll und ganz zu. Allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, warum sich die Autorin selbst nicht daran hält und ihr Buch zu mindstens 50% mit Bildern aus dem fernöstlichen Raum schmückt. Die &#8211; gelegentlich unbeholfen wirkenden &#8211; Bildunterschriften erwecken zudem den Anschein, dass mit irgendwelchen Begründungen die Bilder noch schöngeredet werden sollen.  Ein Bild, das dem Leser erst erklärt werden muss, damit der es versteht, ist kein gutes Bild.<br />
Auch ist es wohl einfacher, Personen aus Fernost abzubilden. Ob die unbekannte Touristin vor dem großen Buddha weiss, dass sie in einem Buch veröffentlich wurde? Wobei man vom Buddha in diesem Beispiel auch eigentlich gar nichts sieht. Einzig ein roter Schal jener unbekannten Touristin leuchtet einem entgegen. Das wird dann von ihr mit dem &#8220;beliebten roten Akzent im Bild&#8221; begründet. Da frage ich mich: Bei wem beliebt? Auf solche ablenkenden Accessoires zu verzichten ist in der Regel besser.</p>
<p style="text-align: justify;">Ohnehin sind die meisten im Buch verwendeten Bilder nicht mal Durchschnitt &#8211; sie sind einfach nur schlecht. Die paar guten Bilder sind schwarzweisse Landschaften oder vorher offensichtlich gut geplante Menschenportraits. Es ist schon paradox, dass jemand, der uns das Fotografieren erklären will, solche schlechten Beispiele verwendet. Und ich kann und will mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Absicht sein soll. Das wäre ein Schuss, der nach hinten losgeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch das Layout überzeugt mich nicht. Ein magentafarbenes Buch mit weichem Stoffeinband wirkt nicht wirklich professionell. Allein durch die Farbe wird das Buch sicherlich nicht den Weg in mein Bücherregal finden. Und wenn dann auch noch eine gelbgrüne Schrift darauf prangt, erst recht nicht. Auch ein Buchprojekt will anständig geplant werden &#8211; wie ein Fotoprojekt. Und dazu gehören nun mal auch Profis, die mithelfen. Was man optisch falsch machen kann, das sieht man am vorliegenden Exemplar.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schon erwähnt, möchte Dr. Mettner die Fotografen davon überzeugen, dass man seine Bilder plant, wenn man professionell Bilder vermarkten will. Als Fotograf ist man immerhin zu einem nicht unerheblichen Zeitanteil mit administrativen Dingen beschäftigt. Und je genauer und intensiver man diese Dinge angeht, umso besser ist am Ende das Ergebnis. Das ist ein Fakt, den man nicht übersehen darf, will man als professioneller Fotograf Erfolg haben. Aber braucht es dazu ein 132 Seiten starkes Buch? Vielleicht. Aber nicht so eines, wie es hier vorliegt. Geschrieben von einem im Berufsleben stehenden Profi mit konkreten Beispielen aus seiner (oder ihrer) täglichen Arbeit, den Umgang mit Kunden und die Umsetzung der Aufgaben würde dem Leser inhaltlich wesentlich mehr bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst beschäftigt sich das Buch mit Banalitäten. Da wird auch schon mal aus einem anderen Buch zitiert, ohne, dass man es auf dem ersten Blick so richtig merkt (Seite 60). Erkannt hatte ich es erst, als auf Bilder von Seiten verwiesen wurde, die das  vorliegende Buch gar nicht hat. Ich habe zudem beim Lesen der ersten Buchhälfte immer wieder darauf gewartet, wo denn nun das eigentliche Buch beginnt. Wann kommen denn nun die großartigen Tipps, die einem versprechen, ein ebenso großartiger Fotograf zu werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Erst im zweiten Teil geht Frau Dr. Mettner ein wenig darauf ein, beschänkt sich aber da auch auf einfache Fotoprojekte, wie das im Schwimmbad mit ebenso einfachen und nichts sagenden Bildern. Und ein schlechtes Bild wird auch durch eine schlechte Bildunterschrift nicht besser. Mag sein, dass die Bilder vielleicht im Ganzen besser wirken, aber so jedenfalls nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Reportage oder Fotoprojekt muss vorbereitet werden. Da führt kein Weg dran vorbei. Aber das Buch verzettelt sich teilweise in Details, mit denen ein Fotograf letztendlich nun absolut nichts zu tun hat.<br />
Da sind z.B. die Arbeitssicherheit oder der Hygiene beim Fotografieren in einem Unternehmen. Wenn der zu fotografierende Betrieb sich nicht daran hält, dann hat er selbst schuld, wenn später so etwas zu Ärger mit der Berufsgenossenschaft führt. Selbstverständlich muss dieses Thema im Vorgespräch mit dem Betrieb angesprochen und auf die Problematik hingewiesen werden &#8211; verantwortlich ist letztendlich aber das Unternehmen und nicht der Fotograf. Und ich werde als Fotograf meine Bilder auch nicht dem Unternehmen zur <span style="text-decoration: line-through;">Zensur</span> Freigabe vorlegen (von wenigen Ausnahmen abgesehen, Stichwort Werkspionage). So viel gegenseitiges Vertrauen muss vorhanden sein, dass man einem Fotografen unterstellen darf, sein Handwerk zu verstehen &#8211; zumindest einem (angehenden) Profi.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Erzählungen aus dem eigenen fotografischen Wirken versucht die Autorin den Leser immer wieder in ihre Geschichte rein zu ziehen. Das gelingt manchmal sehr gut, dann kann man nachvollziehen, welche Problemen vor Ort auftreten können, auch wenn man ein Fotoprojekt noch so gut vorbereitet hat. Leider verirren sich die Beschreibungen immer wieder in zu viel Selbstdarstellung, anstatt dem interessieren Leser eine Antwort auf die Frage nach einem großartigen Fotografen zu geben. Das Buch beinhaltet eine reichliche Fülle von Hinweisen, wie man besser fotografiert. Viele Tipps und Vorschläge verstecken sich aber häufig in zu viel Text und nebensächlichen Ausführungen. Sie zu finden strengt an und lässt das Buch nach einiger Zeit des Lesens langatmig und ebenso langweilig werden. Ich habe es nicht geschafft, es in einem Zug zu lesen, wie es mir mit anderen Büchern oft ohne Probleme gelingt. Zu oft musste ich Absätze noch einmal überlesen oder aber einige Seiten zurückblättern, um zu schauen, worum es eigentlich geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Muss man diese Buch nun wirklich besitzen?<br />
Wenn man etwas auffälliges im Bücheregal stehen haben möchte: unbedingt! Wenn man daraus lernen möchte: bedingt. Als Einsteiger in die professionelle Fotografie ist es durchaus geeignet, ein wenig von der Arbeitsweise und Problemen bei Fotoprojekten zu erfahren. Leider sind die im Buch aufgezeigten Vorschläge zu spärlich, als dass man dadurch auch gleich ein großartiger Fotograf wird, wie es der Buchtitel vollmundig verspricht. Ein echtes Projekt von der Idee bis zur Präsentation sucht man leider vergebens. Schon alleine damit hätte man das komplette Buch füllen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Fazit: für Amateure ist es nett, ein Exemplar zu besitzen &#8211; man muss aber nicht. Wer es liest, sollte sich aber von den Bildbeispielen besser fern halten. Wer nun wirklich erwartet, der reisserische Titel macht den Leser am Ende tatsächlich zu einem großartigen Fotografen, der sieht sich getäuscht. Aber etwas anderes habe ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Nur ein Meister kann einem Lehrling in seinem Handwerk wirklich etwas beibringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;">Ich habe hier meine Kritik aus der Sicht eines Profis geschrieben. Gerne würde mich auch eine Meinung eines Amateurs interessieren, der tatsächlich jetzt erst vor hat, mit professioneller Fotografie seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich stelle mein Exemplar und den Platz hier im Blog dafür gerne zur Verfügung.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Mein alter Chefredakteur hat mir beigebracht, immer auch andere Seiten anzuhören, bevor man sich seine Meinung über eine Sache bildet. Daher hier einige Links zu anderen (auch positiven) Rezensionen zu dem besprochenen Buch, damit ihr seht, dass man auch komplett anderer Meinung sein kann: <a href="http://www.fotografr.de/2716/der-tritt-in-den-hintern-des-fotografen/" target="_blank">fotografr</a>, <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/12/14/wie-man-ein-grossartiger-fotograf-wird/" target="_blank">kwerfeldein</a>, <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/01/25/bilder-machen-ist-nicht-schwer-fotograf-zu-sein-dagegen-sehr" target="_blank">bildwerk3</a>, <a href="http://www.noodlezphoto.com/2010/01/07/wie-man-ein-grossartiger-fotograf-wird-von-dr-martina-mettner-zu-viel-farbe-zu-wenig-inhalt/" target="_blank">noodlez</a>, <a href="http://www.lapplandblog.eu/files/b17a14c7eefae55c403bbae27b97cce1-1096.php" target="_blank">Lapplandblog</a>, <a href="http://blogtimes.info/wie-man-ein-grosartiger-fotograf-wird-eine-entauschung/" target="_blank">Blogtimes</a>, <a href="http://www.colorfoto.de/News/_Wie-man-ein-grossartiger-Fotograf-wird_-_-Pflicht-Lektuere-fuer-Ambitionierte_6383477.html" target="_blank">Color Foto</a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000296506?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3000296506">.</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=anderelaender-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3000296506" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martina Mettner: Wie man ein großartiger Fotograf wird, Wegweiser in  eine Fotopraxis mit Zukunft<br />
Aarbergen 2010, 132 Seiten, 29,80 Euro.</em><br />
<em>ISBN 978-3-00-029650-5<br />
Zu beziehen bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000296506?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3000296506" target="_blank">Amazon</a> oder auf der <a href="http://www.fotofeinkost.de/das-buch/" target="_blank">Homepage der Autorin</a>.</em></p>
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