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	<title>SCHWARZbuntes.de &#187; Rezension</title>
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	<description>Fotografen - Technik - Allgemeines</description>
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		<title>&#8220;Abenteuer Fotografie. Aus dem Logbuch eines Fotografen&#8221; &#8211; Steffen &#8216;Stilpirat&#8217; Böttcher</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 14:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Nöhmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Vieles hatte ich schon gehört und gelesen von Steffens &#8220;Stilpirat&#8221;- Logbuch und war mächtig neugierig geworden. Nun habe ich von meinem Sohn zu Weihnachten auch &#8220;mein&#8221; Exemplar erhalten. Ich hatte das Vergnügen, mit Steffen auf der Rückfahrt von der Photokina 2010 nach Hamburg im Abteil zu sitzen. Ich war beeindruckt von seiner Art und kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vieles hatte ich schon gehört und gelesen von Steffens &#8220;Stilpirat&#8221;- Logbuch und war mächtig neugierig geworden. Nun habe ich von meinem Sohn zu Weihnachten auch &#8220;mein&#8221; Exemplar erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte das Vergnügen, mit Steffen auf der Rückfahrt von der Photokina 2010 nach Hamburg im Abteil zu sitzen. Ich war beeindruckt von seiner Art und kann gut nachvollziehen, wie er auf einer Bühne oder bei einem Workshop rockt. Ein Workaholic im positiven Sinne, der Fotografie liebt und lebt. Und genau das merkt man auch, wenn man sein Buch liest. Ich habe mich mehrere Male gezwungen, das Buch einfach zur Seite zu legen, um es nicht in einem Rutsch zu lesen. Ich wollte das Gelesene auch mal wirken lassen. Ausserdem sind die Weihnachtsfeiertage ja auch etwas länger, sodass man was für mehrere Tage davon hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/index.php/abenteuer-fotografie-aus-dem-logbuch-eines-fotografen-steffen-stilpirat-bottcher/foto-2/" rel="attachment wp-att-1183"><img class="alignleft size-full wp-image-1183" title="Weihnachtslektüre" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/Foto1.jpg" alt="" width="416" height="448" /></a>Natürlich &#8211; und das liegt in der Natur der Sache &#8211; kann man nicht mit allem übereinstimmen, was der Stilpirat so schreibt. Ich würde niemals eine Fototechnik verurteilen oder ganz ablehnen, nur weil man sich selbst daran satt gesehen hat oder aber vielleicht sogar falsch anwendet. Jede Technik hat ihre Berechtigung und ist &#8211; für sich gesehen und bei massvoller Nutzung zur richtigen Gelegenheit &#8211; ein Stilmittel, das tatsächlich aus einem durchschnittlichen Bild ein etwas besseres macht. Nur übertreiben (wie z.B. oft im Falle HDR) sollte man es nicht, da sind wir uns einig.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei vielen Geschichten und Anekdoten in dem Buch möchte ich gerne den &#8220;Zitat-Button&#8221; drücken und einen Kommentar hinterlassen. Aber halt &#8211; das ist ein Buch, da geht es nicht &#8211; leider. Viele Sätze möchte ich kommentieren oder mit meinen eigenen Erfahrungen ergänzen. In einigen Ausführungen habe ich mich auch selbst erkannt, einiges sogar genauso erlebt, wie Steffen. Es kribbelt in den Fingern, seine eigene ganz persönliche Geschichte auch aufzuschreiben. Und wenn ich ehrlich bin, liegen schon seit sehr langer Zeit viele kleinere Artikel auf meinem Rechner als Artikel für meinen Blog, die bereits eine Grundlage dazu bilden können. Und ich bin mir sicher, dass es auch vielen anderen Fotografen so geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider habe ich aber auch einen kleinen Wermutstropfen. Zum Ende hin habe ich den Eindruck, dass die letzten Passagen noch schnell hingeschrieben wurden und unterscheiden sich vom Stil der vorangegangenen Kapitel deutlich. Die Spannung, das Interessante ist plötzlich weg und ich hatte den Eindruck, dass das Buch jetzt endlich fertig werden sollte &#8211; oder musste. Da fehlt mir etwas der Stilpirat-Stil. Aber vielleicht geht es ja nur mir so.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz bekommt das Buch von mir eine absolute Leseempfehlung für jeden Fotointeressierten. Aber auch andere dürfen da gerne reinlesen, das kann ja nie schaden. Über eines sollte man sich aber im Klaren sein: Kapitel für Kapitel lesen und dann weglegen, geht nur mit Zwang. Am Besten ist es, man setzt sich mit dem Buch und einem Glas Wein (oder einem anderen bevorzugten Getränk) in seine Leseecke und lässt sich nicht mehr stören.</p>
<p style="text-align: justify;">Steffens ebenfalls sehr lesenswerten Blog findet ihr unter <a href="http://www.stilpirat.de/" target="_blank">www.stilpirat.de</a>. Dort könnt ihr auch sehen, wo seine nächsten Workshops stattfinden, um ihn vielleicht auch mal live zu erleben.</p>
<p><em><strong>&#8220;Abenteuer Fotografie. Aus dem Logbuch eines Fotografen</strong>&#8220;</em><br />
<em> <strong>Steffen &#8220;Stilpirat&#8221; Böttcher</strong> (Autor)</em></p>
<p><em><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 209 Seiten</em><br />
<em> <strong>Verlag:</strong> Galileo Design; Auflage: 1 (28. November 2011)<strong></strong></em><br />
<em> <strong>ISBN-13:</strong> 978-3836218214</em><br />
<em> <strong> Größe: </strong> 23,4 x 17,6 x 2 cm</em><br />
<em> <strong>Preis:</strong> 19,90 €</em></p>
<p>Weitere Informationen und Leseprobe auf der <a href="http://www.galileodesign.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-2960?GalileoSession=87362678A5VTs4JEx7s" target="_blank">Verlagsseite von Galileo Design.</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3836218216/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=ralfnoehmamut-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3836218216" target="_blank">Bestelllink (Affiliate) zu Amazon.</a></p>
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		<title>Rezension: Marc Altmann &#8211; Lightroom-3-Praxis</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 21:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Nöhmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe]]></category>
		<category><![CDATA[Lightroom]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Zitat aus dem Buch: „Lightroom ist (&#8230;) ein eigenwillig gestaltetes Programm (&#8230;).“ – Genau das trifft auf das vorliegende Buch von Marc Altmann auch zu. Das Buch bietet viele Informationen, die es aber, durch die Aufzählung von Tastaturkürzeln oder kleinen Abschnitten mit weiteren Hinweisen, manchmal etwas schwer machen, dem Textfluß zu folgen. Dazu kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Zitat aus dem Buch: „Lightroom ist (&#8230;) ein eigenwillig gestaltetes Programm (&#8230;).“ – Genau das trifft auf das vorliegende Buch von Marc Altmann auch zu. Das Buch bietet viele Informationen, die es aber, durch die Aufzählung von Tastaturkürzeln oder kleinen Abschnitten mit weiteren Hinweisen, manchmal etwas schwer machen, dem Textfluß zu folgen. Dazu kommt noch, dass einige Hinweisseiten mal grau unterlegt sind, mal nicht. Manchmal erkennt man den Unterschied nur daran, dass man plötzlich von einer Serifenschrift zu einer Nicht-Serifenschrift wechselt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Lightroom-3-Praxis“ hält darüber hinaus aber, was der Titel verspricht. Das Buch erklärt in einfachen, leicht nachvollziehbaren Schritten den Workflow vom Import bist zur Ausgabe. Dazu gibt es Tipps, wie man sein Archiv übersichtlich anlegt, welche Bilder man archivieren sollte, welche nicht und auch das Thema Datensicherung erhält einen eigenen Bereich.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer irgendeine Frage zum Thema Lightroom hat: hier wird man fündig. Kein Modul, keine noch so kleine Einstellung wird außer acht gelassen und selbst Diaschau, Drucken und Web werden auch mal beachtet und nicht nur stiefmütterlich behandelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinwegsehen sollte man darüber, dass die Rezensionen auf dem  Buchrücken gar nicht zum vorliegenden Buch gehören, sondern zum  Vorgänger. Daneben könnte das Portraitfoto des Autoren auch einen  korrekten Weißabgleich vertragen – wenn man schon ein Buch schreibt, in  dem solche Dinge erklärt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber das sind marginale Dinge, die mit dem guten Inhalt des Buchs nichts zu tun haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Kaufen könnt ihr das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898646416?ie=UTF8&amp;tag=ralfnoehmamut-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898646416" target="_blank">hier</a>, bei Amazon. Weitere Informationen auf der Seite des Verlages.</p>
<ul>
<li><em><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 400 Seiten</em></li>
<li><em><strong>Verlag:</strong> dpunkt Verlag; Auflage: 1. (13. Dezember 2010)</em></li>
<li><em><strong>Sprache:</strong> Deutsch</em></li>
<li><em><strong>ISBN-10:</strong> 3898646416</em></li>
<li><em><strong>ISBN-13:</strong> 978-3898646413</em></li>
</ul>
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		<title>Rezension: Oliver Gietl &#8211; Fotografieren im Studio</title>
		<link>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/rezension-oliver-giel-fotografieren-im-studio/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 09:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotozubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[BÃ¼cher]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Gossen]]></category>
		<category><![CDATA[Hensel]]></category>
		<category><![CDATA[Multiblitz]]></category>
		<category><![CDATA[Studio]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie arbeitet ein Fotograf im Studio? Was f&#252;r Technik setze ich ein und wie erarbeite ich meine Lichtf&#252;hrung nach meinen Vorstellungen? Fragen, die sich einem Anf&#228;nger (und auch manchem Profi), der gerade mit seinem eigenen Studio beginnt, stellen. Das Buch von Oliver Gietl, selbst Fotograf mit eigenem Studio, f&#252;hrt Schritt f&#252;r Schritt in die Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="right" alt="" border="0" height="500" hspace="2" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/blitzbuch.jpg" vspace="2" width="265" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12px;">W</span>ie arbeitet ein Fotograf im Studio? Was f&uuml;r Technik setze ich ein und wie erarbeite ich meine Lichtf&uuml;hrung nach meinen Vorstellungen? Fragen, die sich einem Anf&auml;nger (und auch manchem Profi), der gerade mit seinem eigenen Studio beginnt, stellen. Das Buch von Oliver Gietl, selbst Fotograf mit eigenem Studio, f&uuml;hrt Schritt f&uuml;r Schritt in die Arbeit in einem Studio ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem Rundgang durchs Studio, mit Vorstellung der verschiedenen Blitzk&ouml;pfe, Stative, Aufheller usw. geh&ouml;rt der Beginn des Buches. Der Fotograf erf&auml;hrt hier, was ein Blitzgenerator ist, wozu Reflexschirme notwendig sind und wie man ohne sinnvolle Planung viel Geld f&uuml;r Ger&auml;te ausgeben kann, die man letztendlich nur als Staubf&auml;nger in der Ecke stehen hat. Aber auch der Hinweis auf ein Low-Budget-Heimstudio fehlt nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Teil befasst sich mit der Planung eines Foto-Shooting, das im Prinzip mit der eigentlichen Arbeit im Studio nicht viel zu tun hat, aber f&uuml;r die Vorarbeiten essentiell wichtig ist. Dieser Abschnitt geh&ouml;rt einfach in ein gutes Lehrbuch &uuml;ber Studiofotografie, denn allzu oft werden vermeintliche Kleinigkeiten vergessen, die anschlie&szlig;end am Set f&uuml;r Verz&ouml;gerungen oder im schlimmsten Fall sogar zum Abbruch eines Shootings f&uuml;hren k&ouml;nnen.</p>
<p>
	&Uuml;ber Lichtskizzen, das erste Mal im Studio, &uuml;ber verschiedene Workshops zu Portrait oder Fashion-Shootings geht Oliver Gietl detailliert auf Probleme ein, gibt Hilfestellung und geizt daneben aber auch nicht mit eingeworfenen kurzen Hinweisen, Informationen und Tipps, die in der Praxis eingesetzt bei der Arbeit zwischen Modell und Fotograf &#8211; insbesondere f&uuml;r Anf&auml;nger &#8211; sehr hilfreich sind.</p>
<p>	Dass mit der Studioarbeit ein Foto-Shooting noch nicht beendet ist, wird im letzten Abschnitt klar. Hier geht Oliver Gietl kurz auf die Dateisicherung und Retusche der Aufnahmen ein. &Uuml;ber die Portrait-Retusche gibt es inzwischen viele gute B&uuml;cher oder Video-Workshops bei YouTube oder anderen, so dass dieser Abschnitt nur kurz angerissen wird. Es reicht aber, um einen ersten Eindruck &uuml;ber diese Schritte zu erhalten. Abgerundet wird das Buch durch eine beigelegte DVD mit einigen ausgew&auml;hlten Workshops zum Thema People und Portrait. Dort findet man auch Trialversionen von Adobe Photoshop und Lightroom.</p>
<p>	Mit Hilfe eines im Buch abgedruckten Zugangscodes kann man au&szlig;erdem auf der Webseite www.galileodesign.de das Buch registrieren um dann auf Bonus-Angebote zugreifen zu k&ouml;nnen. &Uuml;ber den Sinn dieses Angebots bin ich mir nicht wirklich im Klaren. Warum soll ich z.B. online ein Buch nach Stichworten durchsuchen, wenn es doch vor mir liegt? Eigentlich hatte ich zun&auml;chst gedacht, dass ich dort Beispieldateien und Erg&auml;nzungen finde, aber so ist dieser Service dann f&uuml;r mich doch nutzlos. Das ist allerdings auch der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Oliver Gietls Buch &bdquo;Fotografieren im Studio&ldquo; ist sehr gut f&uuml;r einen Fotografen, der mehr &uuml;ber die Arbeit im Studio erfahren will oder plant, sein erstes eigenes Studio einzurichten. Es eignet sich durchaus, es beim &bdquo;ersten Mal&ldquo; im Studio griffbereit zu haben, um schnell noch einmal etwas nachzulesen. (Geduldige Modells vorausgesetzt.). Auf alle F&auml;lle f&uuml;r einen Studio-Neuling eine sehr lohnenswerte Anschaffung und vielleicht auch ein Tipp f&uuml;r das Weihnachtsfest.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr findet das Buch unter anderem bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3836214105?ie=UTF8&amp;tag=ralfnoehmamut-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3836214105" target="_blank">Amazon </a>oder auf der <a href="http://www.galileodesign.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-2123?GalileoSession=17360723A4.dHg.hB4c" target="_blank">Verlagsseite</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Rezension: Oliver GIETL &ndash; Fotografieren im Studio<br />
	Galileo Design<br />
	Galileo Press, Rheinwerkallee 4<br />
	53227 Bonn<br />
	ISBN 978-3-8362-1410-0</em><em><br />
	Hardcover, 229 Seiten (+ 6 Seiten Verlagswerbung), 39,90 &euro;</p>
<p>	</em></p>
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		<title>Rezension: Ein Tag Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 19:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
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		<category><![CDATA[projekt]]></category>
		<category><![CDATA[verband]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, 7. Mai 2010. Ein Tag, an den sich sicherlich viele nicht erinnern, weil eigentlich nichts besonderes an diesem Tag passiert ist. Zum Gl&#252;ck, muss man sagen. Denn w&#228;re etwas Besonderes geschehen, dann h&#228;tte sich jedes zweite Foto in diesem Buch mit diesem Thema befasst und es w&#228;re vielleicht ein thematisch ziemlich einseitiger Bildband geworden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="left" alt="" height="180" hspace="5" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/Ein_Tag_Deutschland.jpg" vspace="5" width="145" />Freitag, 7. Mai 2010. Ein Tag, an den sich sicherlich viele nicht erinnern, weil eigentlich nichts besonderes an diesem Tag passiert ist. Zum Gl&uuml;ck, muss man sagen. Denn w&auml;re etwas Besonderes geschehen, dann h&auml;tte sich jedes zweite Foto in diesem Buch mit diesem Thema befasst und es w&auml;re vielleicht ein thematisch ziemlich einseitiger Bildband geworden. So ist in dem &uuml;ber 630 Seiten starkem Werk der durchschnittliche Tag in Deutschland dokumentiert, der das Land in all seinen Facetten, Trauer und Leid, Junge und Alte, Norden, S&uuml;den Osten und Westen usw. dokumentiert.</p>
<p>Der Fotografenverband Freelens e.V. rief seine Mitglieder zu diesem Projekt auf. Jeder, der Lust hatte, sollte an diesem einen Tag ein Foto machen, das seine pers&ouml;nliche Sicht dieses Tages zeigt. Herausgekommen sind Bilder, die all die Dinge dokumentieren, die an jenem Freitag, dem 7. Mai 2010 vorgekommen sind. Nat&uuml;rlich bedingt durch die gewollte subjektive Sicht der Fotografen (und nat&uuml;rlich Fotografinnen, die selbstverst&auml;ndlich auch immer mit gemeint sind).</p>
<p>Als ich diesen W&auml;lzer in der Hand hielt und die ersten Seiten durchbl&auml;tterte, traf ich auf eine Deutschlandkarte, auf der jene Orte markiert sind, an denen die vielen Bilder Deutschlands entstanden sind. Als alter Ostfriese habe ich mich dann sogleich dran gemacht, die Bilder meiner Heimatstadt Emden zu suchen. Das ist gar nicht mal so einfach, denn ein Verzeichnis der Orte gibt es nicht. Muss es aber auch nicht. Auf der Suche fand ich immer wieder Fotos, die mich interessiert stoppen liessen. Kurze Texte erz&auml;hlen von dem Ereignis und immer wieder finden sich auch &uuml;berraschende Dinge, wie z.B. eine Familie, die mitten in Deutschland auf ihrem Hof wie amerikanische Cowboys lebt.</p>
<p>Und immer wieder fragte ich mich, was der Fotograf wohl aus meiner Heimatstadt abgelichtet hat. Das &quot;Otto-Huus&quot; &#8211; magischer Anziehungspunkt f&uuml;r Touristen und gemieden von den Einheimischen? Das Rathaus, dessen Vorg&auml;nger im zweiten Weltkrieg zerst&ouml;rt wurde und dann neu aufgebaut wurde? Oder gar die ber&uuml;hmte R&uuml;stkammer im Museum im Rathaus? Zwischendurch bleibt mein Blick beim ehemaligen Bundespr&auml;sidenten Horst K&ouml;hler h&auml;ngen, der &uuml;ber den Wolken in Unterlagen bl&auml;ttert. Ausserdem erfahre ich, dass in Pinneberg ein gro&szlig;er Teil (wenn nicht gar der gr&ouml;&szlig;te) der vielen zur Fu&szlig;ball-WM im Wind flatternden Deutschlandfahnen gefertigt wurde.</p>
<p>Auf Seite 366 komme ich dann auch endlich nach Emden. Auf vier Seiten finde ich Bilder vom&#8230; tja &#8211; warum bin ich nicht selbst drauf gekommen &#8211; VW-Werk. Genauer gesagt, der Verladestation am Au&szlig;enhafen in Emden. Allerdings bin ich hier auch auf einen f&uuml;r einen echten Emder unverzeihlichen Fehler gesto&szlig;en: &quot;Mehrere [...] stehen in Reih und Glied im <strong>Emdener</strong> Au&szlig;enhafen.&quot; Es heisst <strong>Emder</strong> &#8211; und darauf sind wir stolz. <img src='http://www.schwarzbuntes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bis hierher soll meine kurze Reise durch das Buch gehen. Ich habe kaum ein Thema gefunden, das in diesem Werk nicht behandelt worden ist und ich kann dieses Buch jedem interessiertem nur empfehlen. Ich hoffe, dass diese tolle Aktion nicht nur einmalig bleibt. Gerne h&auml;tte ich auch mit meinen Bildern teilgenommen, aber leider konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht. So bleibt mir der Tag Deutschland in Erinnerung, wie ihn die vielen Kolleginnen und Kolegen in ganz Deutschland gesehen haben.</p>
<p>Hinweisen m&ouml;chte ich noch auf den Blog <a href="http://www.fotografr.de">http://www.fotografr.de</a> wo im Moment eine <a href="http://www.fotografr.de/5182/buchverlosung-ein-tag-deutschland/" target="_blank">Verlosung des Buches</a> durchf&uuml;hrt. Wer nicht das Gl&uuml;ck hat, das Buch dort zu gewinnen, der kann es auch <a href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=ralfnoehmamut-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3898647072" target="_blank" title="Beim Klick auf diesen Link bekomme ich - im Falle eines Kaufes - einen kleinen Obolus. Du bezahlst aber deswegen keinen Cent mehr.">hier bei Amazon</a> bestellen. Weitere Informationen gibt es auch beim <a href="http://www.dpunkt.de/buecher/3456.html">dpunkt-Verlag</a>.</p>
<p><em>&quot;Ein Tag Deutschland&quot;, Freelens (Herausgeber) 2010</em></p>
<p><em>Gebundene Ausgabe: 640 Seiten, dpunkt Verlag<br />
	ISBN-10: 3898647072<br />
	Gr&ouml;&szlig;e 25,6 x 21,4 x 5,2 cm</em></p>
<p><em>Preis: 49,90 &euro;</em></p>
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		<title>Kann man ein großartiger Fotograf mit Hilfe eines Buches werden?</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[fotobuch]]></category>
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		<category><![CDATA[ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein sehr gut klingender Titel lässt einen schon aufhorchen: &#8220;Wie man ein großartiger Fotograf wird&#8221; &#8211; Wer will nicht ein großartiger Fotograf werden? Ein Titel, der neugierig macht und vor allem auch schon beim Lesen suggeriert, dass hier jemand mit hohem Sachverstand und Wissen von der Materie seine persönlichen Erfolgsgeheimnisse verrät. Über Dr. Martina Mettner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;">Ein sehr gut klingender Titel lässt einen schon aufhorchen: <span style="color: #ff00ff;">&#8220;Wie  man ein großartiger Fotograf wird&#8221;</span> &#8211; Wer will nicht ein großartiger Fotograf werden? Ein Titel, der neugierig macht und vor allem auch schon beim Lesen suggeriert, dass hier jemand mit hohem Sachverstand und Wissen von der Materie seine persönlichen Erfolgsgeheimnisse verrät.<br />
Über Dr. Martina Mettner habe ich von Fotografenkollegen schon einige gute Dinge gehört. Sie arbeitet als <a href="http://www.mm-photoconsulting.de/" target="_blank">Fotoconsultant</a>, was so viel bedeutet, dass sie sich mit Fotografen zusammensetzt, deren Portfolio und die Arbeitsweise analysiert um dann gemeinsam Wege erarbeitet, sich beruflich weiter zu entwickeln oder neu zu orientiert. Daneben betreibt Dr. Mettner einen Fotoblog <a href="http://www.fotofeinkost.de/" target="_blank">www.fotofeinkost.de</a></span> <span id="more-693"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2012/01/grossartiger-fotograf.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-713" style="margin: 5px; border: 0pt none;" title="grossartiger-fotograf" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2012/01/grossartiger-fotograf.jpg" alt="" width="206" height="204" /></a> Ihr Wissen hat sie in ihrem Buch  zusammen getragen und will damit jetzt angehende Fotografen &#8211; und vielleicht auch schon im Berufsleben stehende &#8211; an die Hand nehmen, um sie zu ebensolchen &#8220;großartigen&#8221; Fotografen zu erziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben: die Ansätze sind gut. Es macht tatsächlich keinen Sinn, mit der Kamera loszuziehen, Bilder zu machen und dann hoffen, dass sie sich verkaufen. Eine gute Planung ist das Wichtigste an einer erfolgreichen Arbeit als professioneller Fotograf. Aber auch als Amateur darf man sich diesen Tipp gerne verinnerlichen, denn auch der soll sich über tolle Bilder freuen. Und die Verwandtschaft, die die Bilder in Präsentationen ansehen muss, wird sicherlich auch viel lieber interessante Bilder sehen, als &#8220;Tante Clara vor dem Eiffelturm&#8221;, &#8220;Tante Clara vor dem Louvre&#8221; oder &#8220;Tante Clara (rechts) mit einem Schwein&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebensowenig muss man laut ihrem Rat nicht in die Ferne ziehen, um gute Bilder zu machen. Motive gibt es vor Ort genug &#8211; da stimme ich voll und ganz zu. Allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, warum sich die Autorin selbst nicht daran hält und ihr Buch zu mindstens 50% mit Bildern aus dem fernöstlichen Raum schmückt. Die &#8211; gelegentlich unbeholfen wirkenden &#8211; Bildunterschriften erwecken zudem den Anschein, dass mit irgendwelchen Begründungen die Bilder noch schöngeredet werden sollen.  Ein Bild, das dem Leser erst erklärt werden muss, damit der es versteht, ist kein gutes Bild.<br />
Auch ist es wohl einfacher, Personen aus Fernost abzubilden. Ob die unbekannte Touristin vor dem großen Buddha weiss, dass sie in einem Buch veröffentlich wurde? Wobei man vom Buddha in diesem Beispiel auch eigentlich gar nichts sieht. Einzig ein roter Schal jener unbekannten Touristin leuchtet einem entgegen. Das wird dann von ihr mit dem &#8220;beliebten roten Akzent im Bild&#8221; begründet. Da frage ich mich: Bei wem beliebt? Auf solche ablenkenden Accessoires zu verzichten ist in der Regel besser.</p>
<p style="text-align: justify;">Ohnehin sind die meisten im Buch verwendeten Bilder nicht mal Durchschnitt &#8211; sie sind einfach nur schlecht. Die paar guten Bilder sind schwarzweisse Landschaften oder vorher offensichtlich gut geplante Menschenportraits. Es ist schon paradox, dass jemand, der uns das Fotografieren erklären will, solche schlechten Beispiele verwendet. Und ich kann und will mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Absicht sein soll. Das wäre ein Schuss, der nach hinten losgeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch das Layout überzeugt mich nicht. Ein magentafarbenes Buch mit weichem Stoffeinband wirkt nicht wirklich professionell. Allein durch die Farbe wird das Buch sicherlich nicht den Weg in mein Bücherregal finden. Und wenn dann auch noch eine gelbgrüne Schrift darauf prangt, erst recht nicht. Auch ein Buchprojekt will anständig geplant werden &#8211; wie ein Fotoprojekt. Und dazu gehören nun mal auch Profis, die mithelfen. Was man optisch falsch machen kann, das sieht man am vorliegenden Exemplar.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schon erwähnt, möchte Dr. Mettner die Fotografen davon überzeugen, dass man seine Bilder plant, wenn man professionell Bilder vermarkten will. Als Fotograf ist man immerhin zu einem nicht unerheblichen Zeitanteil mit administrativen Dingen beschäftigt. Und je genauer und intensiver man diese Dinge angeht, umso besser ist am Ende das Ergebnis. Das ist ein Fakt, den man nicht übersehen darf, will man als professioneller Fotograf Erfolg haben. Aber braucht es dazu ein 132 Seiten starkes Buch? Vielleicht. Aber nicht so eines, wie es hier vorliegt. Geschrieben von einem im Berufsleben stehenden Profi mit konkreten Beispielen aus seiner (oder ihrer) täglichen Arbeit, den Umgang mit Kunden und die Umsetzung der Aufgaben würde dem Leser inhaltlich wesentlich mehr bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst beschäftigt sich das Buch mit Banalitäten. Da wird auch schon mal aus einem anderen Buch zitiert, ohne, dass man es auf dem ersten Blick so richtig merkt (Seite 60). Erkannt hatte ich es erst, als auf Bilder von Seiten verwiesen wurde, die das  vorliegende Buch gar nicht hat. Ich habe zudem beim Lesen der ersten Buchhälfte immer wieder darauf gewartet, wo denn nun das eigentliche Buch beginnt. Wann kommen denn nun die großartigen Tipps, die einem versprechen, ein ebenso großartiger Fotograf zu werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Erst im zweiten Teil geht Frau Dr. Mettner ein wenig darauf ein, beschänkt sich aber da auch auf einfache Fotoprojekte, wie das im Schwimmbad mit ebenso einfachen und nichts sagenden Bildern. Und ein schlechtes Bild wird auch durch eine schlechte Bildunterschrift nicht besser. Mag sein, dass die Bilder vielleicht im Ganzen besser wirken, aber so jedenfalls nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Reportage oder Fotoprojekt muss vorbereitet werden. Da führt kein Weg dran vorbei. Aber das Buch verzettelt sich teilweise in Details, mit denen ein Fotograf letztendlich nun absolut nichts zu tun hat.<br />
Da sind z.B. die Arbeitssicherheit oder der Hygiene beim Fotografieren in einem Unternehmen. Wenn der zu fotografierende Betrieb sich nicht daran hält, dann hat er selbst schuld, wenn später so etwas zu Ärger mit der Berufsgenossenschaft führt. Selbstverständlich muss dieses Thema im Vorgespräch mit dem Betrieb angesprochen und auf die Problematik hingewiesen werden &#8211; verantwortlich ist letztendlich aber das Unternehmen und nicht der Fotograf. Und ich werde als Fotograf meine Bilder auch nicht dem Unternehmen zur <span style="text-decoration: line-through;">Zensur</span> Freigabe vorlegen (von wenigen Ausnahmen abgesehen, Stichwort Werkspionage). So viel gegenseitiges Vertrauen muss vorhanden sein, dass man einem Fotografen unterstellen darf, sein Handwerk zu verstehen &#8211; zumindest einem (angehenden) Profi.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Erzählungen aus dem eigenen fotografischen Wirken versucht die Autorin den Leser immer wieder in ihre Geschichte rein zu ziehen. Das gelingt manchmal sehr gut, dann kann man nachvollziehen, welche Problemen vor Ort auftreten können, auch wenn man ein Fotoprojekt noch so gut vorbereitet hat. Leider verirren sich die Beschreibungen immer wieder in zu viel Selbstdarstellung, anstatt dem interessieren Leser eine Antwort auf die Frage nach einem großartigen Fotografen zu geben. Das Buch beinhaltet eine reichliche Fülle von Hinweisen, wie man besser fotografiert. Viele Tipps und Vorschläge verstecken sich aber häufig in zu viel Text und nebensächlichen Ausführungen. Sie zu finden strengt an und lässt das Buch nach einiger Zeit des Lesens langatmig und ebenso langweilig werden. Ich habe es nicht geschafft, es in einem Zug zu lesen, wie es mir mit anderen Büchern oft ohne Probleme gelingt. Zu oft musste ich Absätze noch einmal überlesen oder aber einige Seiten zurückblättern, um zu schauen, worum es eigentlich geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Muss man diese Buch nun wirklich besitzen?<br />
Wenn man etwas auffälliges im Bücheregal stehen haben möchte: unbedingt! Wenn man daraus lernen möchte: bedingt. Als Einsteiger in die professionelle Fotografie ist es durchaus geeignet, ein wenig von der Arbeitsweise und Problemen bei Fotoprojekten zu erfahren. Leider sind die im Buch aufgezeigten Vorschläge zu spärlich, als dass man dadurch auch gleich ein großartiger Fotograf wird, wie es der Buchtitel vollmundig verspricht. Ein echtes Projekt von der Idee bis zur Präsentation sucht man leider vergebens. Schon alleine damit hätte man das komplette Buch füllen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Fazit: für Amateure ist es nett, ein Exemplar zu besitzen &#8211; man muss aber nicht. Wer es liest, sollte sich aber von den Bildbeispielen besser fern halten. Wer nun wirklich erwartet, der reisserische Titel macht den Leser am Ende tatsächlich zu einem großartigen Fotografen, der sieht sich getäuscht. Aber etwas anderes habe ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Nur ein Meister kann einem Lehrling in seinem Handwerk wirklich etwas beibringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;">Ich habe hier meine Kritik aus der Sicht eines Profis geschrieben. Gerne würde mich auch eine Meinung eines Amateurs interessieren, der tatsächlich jetzt erst vor hat, mit professioneller Fotografie seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich stelle mein Exemplar und den Platz hier im Blog dafür gerne zur Verfügung.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Mein alter Chefredakteur hat mir beigebracht, immer auch andere Seiten anzuhören, bevor man sich seine Meinung über eine Sache bildet. Daher hier einige Links zu anderen (auch positiven) Rezensionen zu dem besprochenen Buch, damit ihr seht, dass man auch komplett anderer Meinung sein kann: <a href="http://www.fotografr.de/2716/der-tritt-in-den-hintern-des-fotografen/" target="_blank">fotografr</a>, <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/12/14/wie-man-ein-grossartiger-fotograf-wird/" target="_blank">kwerfeldein</a>, <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/01/25/bilder-machen-ist-nicht-schwer-fotograf-zu-sein-dagegen-sehr" target="_blank">bildwerk3</a>, <a href="http://www.noodlezphoto.com/2010/01/07/wie-man-ein-grossartiger-fotograf-wird-von-dr-martina-mettner-zu-viel-farbe-zu-wenig-inhalt/" target="_blank">noodlez</a>, <a href="http://www.lapplandblog.eu/files/b17a14c7eefae55c403bbae27b97cce1-1096.php" target="_blank">Lapplandblog</a>, <a href="http://blogtimes.info/wie-man-ein-grosartiger-fotograf-wird-eine-entauschung/" target="_blank">Blogtimes</a>, <a href="http://www.colorfoto.de/News/_Wie-man-ein-grossartiger-Fotograf-wird_-_-Pflicht-Lektuere-fuer-Ambitionierte_6383477.html" target="_blank">Color Foto</a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000296506?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3000296506">.</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=anderelaender-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3000296506" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martina Mettner: Wie man ein großartiger Fotograf wird, Wegweiser in  eine Fotopraxis mit Zukunft<br />
Aarbergen 2010, 132 Seiten, 29,80 Euro.</em><br />
<em>ISBN 978-3-00-029650-5<br />
Zu beziehen bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000296506?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3000296506" target="_blank">Amazon</a> oder auf der <a href="http://www.fotofeinkost.de/das-buch/" target="_blank">Homepage der Autorin</a>.</em></p>
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