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	<title>SCHWARZbuntes.de &#187; Technik</title>
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	<description>Fotografen - Technik - Allgemeines</description>
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		<title>Plädoyer für einen Sucher</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 11:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Nöhmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[kleine Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[knipse]]></category>
		<category><![CDATA[Sucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag sie nicht, diese kleinen Digitalkameras. Ebenso wenig die Nutzer dieser Digitalkameras, die krampfhaft nach hinten gebeugt (warum eigentlich?) &#8211; manchmal gepaart mit in die Stirn geschobener Brille &#8211; angestrengt auf das Rückteil der Kamera schauen, um dort irgendwie zu erkennen, ob das, was fotografiert werden soll, auch wirklich drauf ist. Nein – nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich mag sie nicht, diese kleinen Digitalkameras. Ebenso wenig die Nutzer dieser Digitalkameras, die krampfhaft nach hinten gebeugt (warum eigentlich?) &#8211; manchmal gepaart mit in die Stirn geschobener Brille &#8211; angestrengt auf das Rückteil der Kamera schauen, um dort irgendwie zu erkennen, ob das, was fotografiert werden soll, auch wirklich drauf ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Nein – nicht die Kameras selbst meine ich, sondern den fehlenden optischen Sucher. Zu einer Kamera – ob kompakt oder hightech – gehört nun mal ein Sucher. Basta! Ich will da durchschauen und nicht dieses blöde kleine Display vor mir haben. Zumal ich dafür auch meine Lesebrille extra aufsetzen müsste, um etwas zu erkennen. Einen Sucher nehme ich an das Auge, ich sehe, was ich fotografieren will und fertig. Und da kann ich per Dioptrienausgleich auch den Sucher auf mein Auge einstellen. Parallaxe – egal, das lernt man schnell. Und daneben funktioniert so ein Sucher auch dann, wenn die Sonne so hell ist, dass man auf dem kleinen Bildschirm nichts mehr erkennen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Vorteil ist die Haltung der Kamera. Bei einem normalen Sucher habe ich die Kamera vernünftig in der Hand und drücke sie auch leicht an meinen Kopf. Der Bildschirmsucher zwingt einen dazu, die Kamera weiter vom Kopf weg zu halten. Und um richtig zu fotografieren, wird das Gerät dann eben auch mal nur mit zwei Fingern jeder Hand gehalten. Eigentlich ja nur mit insgesamt dreien, denn ein Finger löst ja aus. Man kann sich nun ausmalen, was im Gedränge passiert, wenn die ganze Verwandschaft sich um die beste Position kloppt, um das Brautpaar möglichst Format füllend drauf zu bekommen. Ein leichter Rempler und die neue Kamera liegt auf dem Boden. Denn wer nutzt schon die kleine mitgelieferte Handschlaufe?</p>
<p style="text-align: justify;">Warum die Hersteller im mehr auf einen optischen Sucher verzichten und die Kunden statt dessen zwingen, solche Verrenkungen zu machen, weiß ich nicht. Die Antwort auf eine Anfrage kenne ich jetzt schon „Weil es der Kunde so wünscht.“ Standardantwort. Vermute ich. Ich wünsche es aber nicht. Aber mich hat man ja auch nicht gefragt.</p>
<p style="text-align: justify;">Also, liebe Hersteller: warum verzichtet ihr denn nun wirklich auf die optischen Sucher? Ist die Kamerakonstruktion ansonsten zu problematisch? Kosten die kleinen Linsen ein immenses Geld? Will der Chef es einfach so? Wie dem auch sei, ich wünsche mir die optischen Sucher an jeder Kamera, so schwer kann das nun doch wirklich nicht sein, oder?</p>
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		<title>Eine neue alte Kamera</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 14:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Nöhmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[1D MK II]]></category>
		<category><![CDATA[50D]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[EOS]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog darüber berichtet, dass und warum ich mir eine Canon EOS 50D für meine Sportaufnahmen zugelegt habe. Geschwindigkeit, Reserven für Ausschnitte durch die hohe Auflösung von rd. 15 Mio Pixel und eine Bildfrequenz von ca. 6 Bildern/s waren damals mein Kaufkriterium. Zusammen mit der langsamen Canon EOS 5D [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor einiger Zeit habe ich hier im <a title="Canon EOS 50D Erfahrungsbericht" href="http://www.schwarzbuntes.de/index.php/canon-eos-50d-erfahrungsbericht/" target="_blank">Blog darüber berichtet</a>, dass und warum ich mir eine Canon EOS 50D für meine Sportaufnahmen zugelegt habe. Geschwindigkeit, Reserven für Ausschnitte durch die hohe Auflösung von rd. 15 Mio Pixel und eine Bildfrequenz von ca. 6 Bildern/s waren damals mein Kaufkriterium. Zusammen mit der langsamen Canon EOS 5D (Vollformat) war das meiner Meinung nach eine gute Kombination, die auch noch bezahlbar war.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der &#8211; wie ich dachte &#8211; ausreichenden Ausrüstung habe ich mich bei einer Sportbildagentur beworben, die auch in der Fußball-Bundesliga tätig ist. Der erste Einsatz war für mich nicht sehr befriedigend. Ich musste mich erst mal mit der Arbeitsweise anfreunden, was doch länger dauerte, als ich dachte.</p>
<p style="text-align: justify;">Viel schlimmer war aber die Tatsache, dass meine 50D fast nur Ausschuss produzierte. Bei der Ansicht auf 100% waren die Bilder nie so richtig knackscharf. Ich muss zugeben, dass mir das so selbst bisher noch nicht aufgefallen war, weil sich auch in anderen Agenturen bisher niemand darüber beklagt hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Testaufbau im Studio mit verschiedenen Objektiven und einem Lineal brachte dann die Gewissheit, dass die Kamera tatsächlich unscharfe Bilder produziert. Nun kann man bei der EOS 50D zwar eine Objektivjustierung vornehmen, aber auch das brachte nichts. Und Lust, die Kamera mit allen notwendigen Linsen zu Canon zu schicken, hatte ich nur bedingt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Testbild eines Redakteurs der Agentur und ich sah mich schon beim Händler und auf Nikon umsteigen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, so weit kam es dann nicht. Der Redakteur empfahl mir, mich erst mal nach einer Canon 1D MK II (N) umzuschauen. Auch, wenn sie &#8220;nur&#8221; 8 Mio Pixel hat, reicht diese Kamera für die meisten Bilder im Sportbereich aus. Was soll ich sagen? Ich konnte die EOS 50D verkaufen und für den erzielten Preis von einem Sportfotografen aus Österreich eine 1D Mk II N erwerben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ich bereue nichts! Ich hätte <strong>nie</strong> geglaubt, dass der Unterschied so gravierend ist. Der Autofokus trifft auch bei den möglichen 8,5 Bildern/s fast immer ins Schwarze und die Qualität der Bilder ist im Unterschied zur 50D enorm. Gut &#8211; irgendwer wird jetzt sagen, dass die 1D MKII im Gegensatz zur 50D ja auch weniger Pixel hat und dadurch schärfer ist (oder wie auch immer), aber ich darf doch wohl von einer damals knapp tausend Euro teuren Kamera, wie die 50D, erwarten, dass sie auch scharfe Bilder produziert, ohne dass man sie erst zu Canon einschicken muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bedienkonzept der 1D MKII N ist zwar etwas unbequem, muss man doch für fast alle Funktionen zwei kleine Knöpfe drücken. Aber inzwischen habe ich mich daran auch gewöhnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Fazit: Auch, wenn ich vorher sehr skeptisch war und viel lieber eine 1D MK III oder MK IV hätte, der Tausch 1:1 war einfach nur gut und vor allem zunächst einmal preiswerter. Was allerdings nicht heisst, dass eine MK IV <strong>nicht </strong>auf der Wunschliste steht.</p>
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		<title>Photokina 2010 &#8211; auch ich muss mal</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 14:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Nöhmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
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		<category><![CDATA[messe]]></category>
		<category><![CDATA[photokina]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Vor einiger Zeit hatte ich via Facebook mal gefragt, warum denn in den einschl&#228;gigen Fotoblogs so viele Photokina-Freikarten verlost wurden. Die vorherrschende Meinung war, dass man Seitens der Messeleitung wohl Angst hat, nicht gen&#252;gend Besucher zu bekommen. Zu recht, wie ich jetzt meine. Ich m&#246;chte jetzt nicht wiederholen, was der stilpirat auch schon schrieb, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="1" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/088bceff0d85441d853cf69666d13d9f" width="1" /></p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-1.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-927" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-1-300x200.jpg" title="Photokina (1)" width="300" /></a>Vor einiger Zeit hatte ich via Facebook mal gefragt, warum denn in den einschl&auml;gigen Fotoblogs so viele Photokina-Freikarten verlost wurden. Die vorherrschende Meinung war, dass man Seitens der Messeleitung wohl Angst hat, nicht gen&uuml;gend Besucher zu bekommen. Zu recht, wie ich jetzt meine. Ich m&ouml;chte jetzt nicht wiederholen, was der <a href="http://stilpir.at/photokina-ein-verriss/">stilpirat</a> auch schon schrieb, aber seine Erfahrungen decken sich so ziemlich mit meinen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Schaulaufen der Eitelkeiten, die mich verfolgenden Blicke kleben auf der an meiner Seite baumelnden EOS 5D mit 1,8/50 und ohne Handgriff. Allerdings so, dass man den Body nur von hinten sehen kann und nicht die Aufschrift&#8230; eine sehr leichte Kombination, mehr brauchte ich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber jeder vorbei huschende will wissen &#8211; muss wissen &#8211; was der andere f&uuml;r eine Kamera hat und freut sich, dass die eigene dann vermeintlich doch besser ist. Sollte das nicht der Fall sein, kann es sich ja nur um einen Profi handeln &#8211; und der z&auml;hlt dann eben nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eitelkeiten? Ich habe zwei Herren (im wahrsten Sinne des Wortes) entdeckt, die hatten noch nicht mal eine Digitalkamera! Nee &#8211; jeder hatte eine Leica M4 mit 1,4/35 (wenn ich richtig geschaut hatte) um den Hals h&auml;ngen. Also die Kamera passend zum gesetzten Alter der beiden M&auml;nner. Das ist keine Eitelkeit &#8211; das ist KULT!</p>
<p><span style="font-size: 14px;"><span style="color: rgb(128, 0, 0);"><strong>Sex sells &#8211; oder nicht?<br />
	</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">Erinnert sich noch jemand an den Autozubeh&ouml;rteileh&auml;ndler D&amp;W? Der war auf Messen und im Katalog bekannt f&uuml;r seine recht sp&auml;rlich bekleideten M&auml;dels. Im Fotobereich gibt es sowas anscheinend auch. PEARL hatte auf seinem Stand eine junge Frau zum Bodypainting &quot;geopfert&quot;. Ich frage mich immer noch, was die drei Herren im Publikum (Alter deutlich 60+) aus ca. drei Metern Entfernung mit dem 75-300 in offensichtlicher Stellung auf 300mm da wohl abgelichtet haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wo wir schon mal so sch&ouml;n dabei sind: wie wird eigentlich die Akkreditierung der Presseleute durchgef&uuml;hrt? Mindestens die H&auml;lfte der Besucher, die mir entgegen kamen hatten die gelben Pressekarte um. Und in der Presselounge sah ich eine komplette Familie &#8211; alle mit diesem Ausweis. Jugendliche (gesch&auml;tzt 14 Jahre) ein Rentnerclub (&Uuml;70) &#8211; alle rennen sie mit dieser Akkreditierung rum. Da muss sich die Messeleitung vielleicht mal Gedanken machen, das in zwei Jahren besser zu l&ouml;sen, finde ich.</p>
<p><span style="color: rgb(128, 0, 0);"><span style="font-size: 14px;"><strong>Canons Highlight<br />
	</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-2.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-928" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-2-300x200.jpg" title="Photokina (2)" width="300" /></a>Eines meiner pers&ouml;nlichen Highlights war das neue <a href="http://www.canon.de/About_Us/Press_Centre/Press_Releases/Consumer_News/Cameras_Accessories/EF_8-15mm_f4L_Fisheye_USM.aspx" target="_blank" title="Das EF 8-15/4L auf der Canon Webseite">Canon Fisheye-Zoom</a>. Ich ging zum Stand und wollte es testen. Kurz vor Toreschlu&szlig; um 17:30 Uhr war auch eine gute Idee, der Stand war nicht mehr ganz so voll. &quot;Das kann ich Ihnen nicht zeigen, das ist auf der Pressekonferenz.&quot; erkl&auml;rte mir der Mitarbeiter, der nebenbei noch einem 17-J&auml;hrigen EOS 1D Mk IV &#8211; Tr&auml;ger und seinem Freund die ganze Palette der TS-Objektive erkl&auml;ren musste. Kurz vor Toreschlu&szlig; noch eine PK? Und wieso hat Canon nur ein Exemplar auf der Messe? Oder waren die alle unterwegs zu Foto Gregor, der am dem Abend um 18:00 Uhr eine CPS-Vorf&uuml;hrung aller Neuheiten veranstaltete? &#8211; Also auch hier wieder ein Negativerlebnis.</p>
<p><span style="color: rgb(128, 0, 0);"><span style="font-size: 14px;"><strong>Tim Mantoani<br />
	</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-4.jpg"><img alt="Tim Mantoani bei seinem Workshop" class="alignleft size-medium wp-image-930" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-4-300x200.jpg" title="Photokina (4)" width="300" /></a><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-5.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-931" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-5-300x200.jpg" title="Photokina (5)" width="300" /></a>Als ich dann in der Blitzger&auml;te- und Beleuchtungshalle ankam, stand gerade Guido Karp auf der B&uuml;hne und k&uuml;ndigte Tim Mantoani an. Dieser hat eine tolle Bildserie erschaffen &quot;Behind Photographs &#8211; Archiving Photographic Legends&quot; &#8211; <a href="http://mantoaniblog.com/category/behind-photographs-by-tim-mantoani/" target="_blank">Link</a>. Obwohl ich diese Serie sehr spannend finde, habe ich mich zumindest bei einem der abgebildeten Fotografen ein wenig gewundert, dass er als &quot;Legende&quot; bezeichnet wird und auch in der Riege der ber&uuml;hmten Topfotografen steht. Naja, meine Meinung.</p>
<p style="text-align: justify;">Tim Mantoani hat dann auf der B&uuml;hne einen Wokshop abgehalten der Zuspruch war sehr gro&szlig;, ich hoffe, dass m&ouml;glichst viele seine englischen Ausf&uuml;hrungen verstanden haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: rgb(128, 0, 0);"><span style="font-size: 14px;"><strong>Sehen und gesehen werden<br />
	</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-3.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-929" height="200" src="http://www.schwarzbuntes.de/wp-content/uploads/2010/09/Photokina-3-300x200.jpg" title="Photokina (3)" width="300" /></a>Obwohl ich mich mit kaum jemanden verabredet hatte, habe ich viele alte und auch ein paar neue Freunde getroffen. Da war zun&auml;chst einmal das Vergn&uuml;gen, <a href="http://www.stefangroenveld.de/bildergalerie/meine-eindrucke-von-der-photokina/" target="_blank" title="Stefans Eindrücke von der Photokina">Stefan Groenveld</a> endlich auch pers&ouml;nlich kennen zu lernen. Leider war die Zeit zu kurz &#8211; aber das holen wir mal nach. Auf der R&uuml;ckfahrt sa&szlig; ich zusammen mit <a href="http://stilpir.at/photokina-ein-verriss" target="_blank" title="Steffens Photokina-Verrisss">Steffen B&ouml;ttcher</a>, dem STILPIR.AT, im Zug. Danke, Jungs, war toll, euch endlich auch mal pers&ouml;nlich kennen zu lernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch die Freunde aus &quot;alten Tagen&quot; liefen mir &uuml;ber den Weg. <a href="http://www.sackmesser.de/home/index.html" target="_blank" title="Beauty- und Fashionfotos">Michael Quack</a>, Fotograf und <a href="http://www.visualpursuit.de/startseite/index.html" target="_blank" title="Visual Persuit">Studiobetreiber</a> aus D&uuml;sseldorf, auf dem Stand von Hensel. (Das Promotion-Video auf dem Henselstand war vom ihm mit einer EOS 5D Mk II gefilmt). Dazu gesellte sich noch der (Twitter <a href="http://twitter.com/fotolehrgang" target="_blank">@fotolehrgang</a>), <a href="http://www.tom-striewisch.de/buehne/photokina_halle1_swf.php" target="_blank" title="Photokina Halle 1">TOM! Striewisch</a>, von dem ihr auch gleich ein Photokina-Panorama sehen k&ouml;nnt, wenn ihr auf seinen Namen klickt. Und neben einigen anderen auch noch <a href="http://www.5gaenge.de/" target="_blank" title="Christian Kuhlmann">Christian Kuhlmann</a> nebst Gattin, aber ohne Nachwuchs <img src='http://www.schwarzbuntes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="text-align: justify;">So hatte die Photokina dann auch einen positiven Effekt, den ich sehr gerne mit nach Hause nehme.</p>
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		<title>Neue Bedingungen beim Canon Professional Service CPS</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 21:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[20D]]></category>
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		<description><![CDATA[Canon hat seinen Professional-Service neu geordnet. Aber was da rausgekommen ist, ist für viele Fotografen schlichtweg eine Frechheit. Es gibt jetzt drei Kategorien für Fotografen und eine für Videofilmer (letztere lasse ich ausser acht). Kategorie Platin Voraussetzung: 3 für Platin zugelassene Kameras (EOS 5D MkII, EOS 1D Mk III, EOS 1D Mk IV oder EOS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/7a24d317f60e4f7ebd28faa82c0643e8" width="1" height="1" alt=""/><br />
Canon hat seinen Professional-Service neu geordnet. Aber was da rausgekommen ist, ist für viele Fotografen schlichtweg eine Frechheit.</p>
<p>Es gibt jetzt drei Kategorien für Fotografen und eine für Videofilmer (letztere lasse ich ausser acht).</p>
<h3><strong>Kategorie Platin</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Voraussetzung: 3 für Platin zugelassene Kameras (EOS 5D MkII, EOS 1D Mk III, EOS 1D Mk IV oder EOS 1Ds Mk III) und vier zugelassene Objektive. Dazu gehören die aktuellen Modelle der L-Serie, Spezialobjektive und Makroobjektive. Eine Liste soll unter <a href="http://www.canon-europe.com/cps">http://www.canon-europe.com/cps</a> zu finden sein.<br />
Die Platin-CPS&#8217;ler bekommen dafür eine Reparaturabwicklung innerhalb von zwei Werktagen und eine kostenlose Leihausrüstung, falls die Reparatur länger dauert.</p>
<h3>Kategorie Gold</h3>
<p style="text-align: justify;">Voraussetzung: 2 für Gold zugelassene Kameras (zusätzlich zur Platin-Serie noch: EOS 5D, EOS 1D Mk IIN, EOS 1Ds Mk II und die EOS 1V) und drei zugelassene Objektive.<br />
Dafür bekommen die Gold-CPS&#8217;ler ihre Geräte innerhalb von drei Werktagen zurück und auch ihnen wird eine Leihausrüstung zur Verfügung gestellt, wenn mal länger dauert.</p>
<h3>Kategorie Silber</h3>
<p style="text-align: justify;">Voraussetzung: Zwei für Silber zugelassene Kameras (zusätzlich zur Gold-Serie: EOS 40D, EOS 50D und EOS 7D) und drei zugelassene Objektive.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Leistung für diese Spezies: Reparaturabwicklung innerhalb 5 Werktage. Mehr nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Canon CPS-Mitglieder sollten sich jetzt auf der Webseite des CPS anmelden und ihre Geräteliste aktualisieren. Aber unbedingt sämtliche Seriennummern zur Hand nehmen, denn die muss man noch einmal eingeben. Ansonsten endet die CPS-Mitgliedschaft im Juni 2010 unabhängig von der im CPS-Ausweis angegebenen Gültigkeitsdauer.<span id="more-830"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Da stellt sich mir die Frage, was will Canon damit bezwecken? Ich stelle mir als Fotograf meine Ausrüstung so zusammen, wie sie zu meiner Arbeit am Besten passt. Dafür reicht mir die EOS 5D als Vollformat und eine EOS 50D, damit ich gelegentlich auch mal eine etwas höhere Seriengeschwindigkeit nutzen kann. Man bedenke: die rund 6 Bilder/s, die die 50D schafft, war früher zu analogen Zeiten der Spitzenwert der Nikon F3 &#8211; aber auch nur mit Extra-Akku. Warum soll das heute nicht ausreichen, wenn man höhere Geschwindigkeiten nicht braucht? Dazu kommen einige L-Optiken, weil ich der Meinung bin, dass ein gutes Objektiv wichtiger ist, als die teuerste Kamera mit einer Billigscherbe. Und für Passbilder habe ich noch eine alte 20D in Gebrauch &#8211; aber die zählt ja nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei: damit verdiene ich als Fotograf meinen Lebensunterhalt, ich bin also per Definition ein Profifotograf. Ein Professional, der auch im Kürzel CPS &#8211; Canon Professional Service &#8211; enthalten ist. Mit meiner Ausrüstung bin ich also jetzt ab sofort ein Profi dritter Klasse, denn ich bekomme nur den Silber-Status.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Freund von mir &#8211; Amateur und ohne große Ambitionen, mit seiner Ausrüstung Geld zu verdienen &#8211; hat vor einigen Wochen günstig eine EOS 1D Mk III angeboten bekommen und zugeschlagen. Zusammen mit seiner 5D und seinen guten Objektiven ist er jetzt also ein Profi 2. Klasse im Gold-Status mit all den &#8220;Vorzügen&#8221; (es sei ihm gegönnt).</p>
<p style="text-align: justify;">Ab sofort ist also der CPS nur noch etwas für Leute, die sich teure Kameras und Optiken leisten können &#8211; egal, ob Profi oder nicht. Es geht Canon daher offensichtlich gar nicht mehr um den Profi, dessen Arbeitswerkzeug wesentlich härteren Bedingungen unterworfen ist, als das eines Amateurs.</p>
<p style="text-align: justify;">Liebe Canon-Verantwortliche: Habt ihr euch mal überlegt, warum inzwischen so viele Amateure und Hobbyfotografen Canon-Equipment nutzen? Weil Profis in den Stadien der Welt bei Fußball-WM oder Olympiade mit ihren auffallenden weissen Objektiven sitzen, auf denen &#8220;Canon&#8221; prangt. Und was Profis auffalend benutzen, kann für den Konsumenten ja nicht schlecht sein. Es ist auch nicht in erster Linie die Qualität der Kameras und Objektive, denn ich bin der Meinung, dass sich Nikon und Canon inzwischen qualitativ kaum unterscheiden &#8211; es ist nur noch eine Frage des eigenen Geschmacks, ob man sich für Canon oder Nikon entscheidet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Früher war alles besser &#8211; oder?</title>
		<link>http://www.schwarzbuntes.de/index.php/fruher-war-alles-besser-oder/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 19:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Noehmer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein alter Spruch &#8211; zugegeben. Aber immer wieder gerne genommen. Und wenn ich das als Kind von meinen Eltern hörte, dann kam mir gleich in den Kopf &#8220;Wir leben aber heute!&#8221; Heute&#8230; heute ist aber auch einiges besser als früher. Und wo merkt man das besser, als in der Fotografie? Was haben wir früher Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein alter Spruch &#8211; zugegeben. Aber immer wieder gerne genommen. Und wenn ich das als Kind von meinen Eltern hörte, dann kam mir gleich in den Kopf &#8220;Wir leben aber heute!&#8221; Heute&#8230; heute ist aber auch einiges besser als früher. Und wo merkt man das besser, als in der Fotografie? <span id="more-761"></span>Was haben wir früher Zeit gebraucht, bis ein Bild endlich beim Empfänger war. Da war zunächst die Auswahl des geeigneten Formats. Kleinbild? Mittelformat? Oder gar Großformat? Dazu musste der richtige Film ausgesucht werden. Will der Kunde Farbe oder Schwarzweiss? Oder gar eine Diavorlage? Eventuell sogar einen Spezialfilm, wie Infrarot?</p>
<p>Bei der eigentlichen Aufnahme ging man aber dann wieder ähnlich vor, wie heute auch. Kamera aufstellen, einrichten, belichten. Ist der Film voll, wechseln. (Letzteres kann einem aber auch heute mit dem größtem Speicherchip passieren.)</p>
<p>Aber dann&#8230; Filme sortieren, eintüten und ins Labor senden. Wenn es mehrere Filme sind, daran denken, niemals die ganze Marge in einer Versandtüte absenden. Oder auch nicht alle Filme gleichzeitig im Labor / beim Händler abgeben. So hat man zumindest noch einige Bilder zur Auswahl, sollte mal eine Sendung verloren gehen oder durch einen Produktionsfehler zerstört werden, das vermindert immerhin die Gefahr, dass man plötzlich ohne Bilder da steht. Auf alle Fälle war man auf fremde Leute angewiesen, denen man seine Arbeit anvertrauen musste.</p>
<p>Besser dran waren da die Fotografen, die ihr Material selbst entwickeln konnten. Dazu benötigte man aber ein eigenes Labor und auch das entsprechende Wissen über die Arbeitsabläufe. Und nicht jeder konnte sich ein eigenes Labor leisten. Ein Amateur schon gar nicht. Und Farbe erst recht nicht &#8211; viel zu kompliziert, hiess es. (Ich lass das mal lieber so stehen.)</p>
<p>Auf alle Fälle brauchte man viel Zeit, bis die Filme entwickelt, an Hand der Kontaktabzüge ausgewählt und ausbelichtet vergrößert waren und den Auftraggeber erreichten.</p>
<p>Inzwischen hat die Chemie-Pantschrei aufgehört und nur wenige Enthusiasten leisten sich den Luxus einer analogen Kamera mit eigenem Fotolabor. Und zugegeben: ich gehe auch zwischendurch gerne mal wieder im dunklen, meist eigenartig riechenden Fotolabor an die Arbeit. Es macht einfach Spass, wenn die alten Arbeitsabläufe nicht ganz in Vergessenheit geraten.</p>
<p>Heute schnappt man sich die digitale SLR, möglichst mit hoher Pixelzahl &#8211; runterrechnen kann man immer &#8211; sucht Chips zusammen und los gehts. Dabei spielt es keine Rolle, wie man letztendlich aufnimmt. Es gibt schliesslich keinen Chip, der nur s/w-Bilder oder Dias aufnimmt. Man fotografiert in RAW und kann anschliessend am Rechner das Endprodukt erstellen. Der Computer übernimmt irgendwie Umwelt schonend (wenn man das mal nur auf die Chemie bezieht, die ja früher entsorgt werden musste) das Fotolabor, in dem es nicht mehr übel nach Essigsäure riecht &#8211; zumindest, wenn man jetzt keinen Putzteufel zu Hause hat &#8211; und kann, wenn man mal einen Fehler gemacht hat, einfach die Schritte rückgängig machen. Überhaupt: ein Film, der versehentlich in der DuKa aus der Hand in den Alt-Chemie-Eimer fiel, war in der Regel hoffnunglos verloren. Diverse Rettungsprogramme können heute auch formatierte Datenträger restaurieren.</p>
<p>Größter Nachteil der digitalen Fotografie ist gleichzeit der Segen und das Erfolgsgeheimnis: jeder kann es. Zumindest die Kamera in die Hand nehmen und auf den Auslöser drücken. Das war aber früher analog auch schon so. Nur kamen zu mir in den Laden sehr oft Kunden, die sich den Film aus der Kamera rausnehmen (&#8220;Habe ich total vergessen&#8221;) und anschliessend wieder einen neuen einlegen liessen (&#8220;Wo sie schon mal dabei sind&#8230;&#8221;). Ich vermute, die meisten hatten Probleme, den Film rauszunehmen und einzulegen. Ein Chip ist da doch deutlich einfacher zu wechseln &#8211; wenn man es überhaupt braucht. Wann wird ein Chip schon mal voll? Und wenn man vom Fotografieren nach Hause kommt, dann werden die Bilder auf den Rechner geladen und der Chip ist wieder leer.</p>
<p>Und heute kostet auch Webspeicherplatz nichts. Schnell hochgeladen und die URL an alle Freunde geschickt. Das kann jeder und geht alles per Knopfdruck Mausklick. Das Web ist voll von solchen Bildern, die man der Welt eigentlich lieber nicht gezeigt hätte und die die Welt eigentlich auch gar nicht sehen will. Dazu kommt auch noch die Möglichkeit, sich in Foren, wie der fotocommunity, mit seinen Bildern zu präsentieren und dort die geballte (Amateur-)Kompetez seine Bilder bewerten zu lassen. Ob man nun aber von Kommentaren, wie &#8220;Schöne Farben.&#8221; oder &#8220;Toll gesehen.&#8221; viel lernen kann, sei mal offen gelassen. Früher hat man seine Familie mit den gesammelten Werken bei einem Diaabend &#8216;erfreut&#8217; &#8211; die natürlich nur voll des Lobes waren. Man wollte den Gastgeber ja nicht verärgern.</p>
<p>Das &#8220;jeder kann es&#8221; hatte aber auch zur Folge, dass z.B. viele Zeitungsredaktionen ihren Fotografen (die meistens sowieso nicht angestellt waren) kurzerhand kaum noch Aufträge zukommen liessen, weil ja der Redakteur &#8211; laut Meinung der Verleger &#8211; genausogut auf den Auslöser einer eiligst angeschafften Kompakt-Digi drücken konnte. Qualität war da zweitrangig. Ebenso bei Immobilienmaklern oder Gebrauchtwagenhändlern. Da kommt es offensichtlich nur darauf an, schnell ein Bild online stellen zu können.</p>
<p>Aber mal zurück zum Vergleich &#8220;Früher &#8211; Heute&#8221;.<br />
Zu analogen Zeiten bin ich als Sportfotograf einer kleinen Zeitung in Ostfriesland am Wochenende von Sportplatz zu Sportplatz gefahren, um meine Bilder zu machen. Je nach Entfernung zwischen den Spielorten konnte man recht stressfrei bis zu vier Spiele fotografieren, wenn diese zur gleichen Zeit angepfiffen wurden und sich bei der Anwesenheit des Fotografen auf dem Platz auch etwas auf dem Spielfeld abspielt. Und man musste zur Deadline in der Redaktion sein, um die Bilder fertig zu haben, bevor der Bericht fertig war, denn der Redakteur wollte ja schnell wissen, was er für ein Foto zur Verfügung hat.</p>
<p>Heute macht man seine Bilder digital, setzt sich kurz ans Notebook im Auto und schickt die fertigen Bilder per FTP oder eMail an die Redaktion, zusammen mit weiteren Informationen. Auftrag erledigt &#8211; ab zum nächsten. Der Wegfall der Zeit fressenden Arbeit im Labor sorgt dafür, dass man selbst auch mehr Zeit hat und entweder weitere Aufträge abarbeitet oder auch mal früher Heim zur Familie kommt.</p>
<p>Ich bin froh, dass ich heute digital arbeiten kann. Zugegeben, auch die Rechnerausstattung kostet Geld, aber die laufenden Kosten für Filme, Chemie, Entsorgung sind nahezu auf Null zurück gegangen. Ich kann heute meinen Auftraggebern viel schneller die Ergebnissse präsentieren und sogar online mit Ihnen gemeinsam auswählen. Da muss ich auch nicht erst von Hamburg nach München fahren, das digitale Zeitalter macht es möglich.</p>
<p>So gesehen bin ich sehr froh, dass ich damals den Beruf des Fotografen von der Pike auf gelernt habe. Labor (s/w und Farbe), Studio und Verkauf, das alles durfte ich genissen. Und auch heute kann ich noch Bilder mit Eiweißlasurfarbe und anderen Hilfsmitteln per Hand retuschieren, Ausflecken und restaurieren. Der Übergang zur digitalen Fotografie war bei mir fliessend und ich konnte mich zum Glück langsam und intensiv mit dieser Technik anfreunden. Insbesondere die Techniken in der Retusche und der Dunkelkammer sind wichtige Grundlagen gewesen, um das wichtigste Programm, den Photoshop, richtig anzuwenden.</p>
<p>Heute arbeite ich nur digital. Meine Ausrütung ist komplett auf ditital eingestellt und ich vermisse die Laborarbeit auch nicht mehr. Ich besitze zwar noch einige kleine analoge Kleinbildkameras, wie z.B. meine Rollei 35, die auch manchmal noch zum Einsatz kommen, aber nur, damit sie nicht ganz einrosten. Und manchmal begebe ich mich mit anderen analog interessierten ins Fotolabor und &#8220;pantsche&#8221; etwas rum.</p>
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